Ralph Segert

27.05.2017

Vor- und Nachteile von Accelerated Mobile Pages (AMP)

Auf t3n wurden Accelerated Mobile Pages (AMP) kritisch unter die Lupe genommen. Mit interessanten Aspekten wie, dass AMP Googles Antwort auf Facebooks Instant Articles sei; mit durchaus einleuchtenden Argumenten. Auch Googles Motive, dass es um eine “verbesserte Benutzererfahrung oder ein schnelleres Web” ginge, werden in Frage gestellt. Spannend für Webentwickler und ihren Kunden auch die Frage, ob man sich mit AMP nicht das eigene Wasser abgräbt, wie folgt auf den Punkt gebracht:

“Du hast also mit dem Einsatz von AMP auf den kompletten Traffic deiner mobilen Nutzer verzichtet.”

Spannend macht die SEO-Zukunft zudem die Frage, ob AMP nicht doch ein Ranking-Faktor sei, auch wenn Google das bestreitet. Wer die Augen aufmacht, kann zu keinem anderen Schluß kommen und wird sagen, “AMP ist SEO”, wirklich belegen läßt sich das noch nicht. 

Insgesamt ein lesenswerter Kommentar (mit vielen weiterführenden Links), der sich begründet gegen AMP ausspricht, auch wenn t3n selbst auf AMP setzt. Respekt, wenn man in der Lage ist, solche Widersprüche auszuhalten. Ein einfaches Entweder-Oder wird dem Thema AMP eh nicht gerecht, zu unterschiedlich die Perspektiven und Interessen.

Link: Kontroverse um AMP: Was spricht gegen Googles Technologie?

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26.05.2017

MacBook Pro 2016: Des Teufels Tastatur

Apple, was ist aus Dir geworden?! Produzierst 2016 ein MacBook Pro mit einer Tastatur, die einem ergonomischen Offenbarungseid gleichkommt, allein um ein paar Millimeter Gehäusehöhe zu sparen. Hat niemand aus deinem Haus diese Touchbar-Tastatur auf Praxistauglichkeit geprüft? Dann wären vielleicht einige No-Gos für ein hochpreisiges Notebook aufgefallen.

Fangen wir mit dem kleinen Übel an, mit der Haptik. Die erzeugt ein Feeling, als würde ich ein knarrzendes Brett bedienen. Dazu passt der Hub, der das angenehme Tippgefühl des Vorgängergerätes völlig vermissen läßt. Es ist, als würden die Fingerspitzen die Erwartung nicht los, über harte Eier zu laufen. Gewiss, für Kinder wäre das eine tolle Tastatur, soviele unerwartete Geräusche und die riesigen Tasten dazu, die man auch mit der Nase und dem Handballen bedienen könnte.

Ach ja, die Tasten, die ich sehr oft zum Coden von CSS und Templates benutze: Es war eine große Überraschung, daß die Pfeiltasten - die nach unten und die nach oben, nur auf jeden dritten oder vierten Druck reagieren. Gerade diese Tasten! Für Coder neben den Klammern, Semikolon und Command das Herz der Tastatur! Zuerst dachte ich, ein Hardwarefehler. So schickte ich das generalüberholte Gerät zurück an Apple und kaufte woanders ein neues Gerät. Die beiden Pfeiltasten indes blieben unberechenbar.

Akzeptierte ich das schnell als eine Tatsache - hier im Ruhrgebiet sagen sie auch, ein bisschen Verlust is immer -, zeigte prompt die Touchbar, was in ihr steckt. Ein Spielzeug für Menschen, die von Touchdisplays nicht genug bekommen. Toll anzusehen, mit überraschenden Möglichkeiten. Ja sogar Wortverschläge erscheinen. Kontextsensitivität aus dem Vollen. Aber!

Aber hat ein für dieses ergonomische Desaster verantwortlicher Apple-Produktmanager sich einmal ausgiebig angesehen, wie unterschiedlich Menschen im Alltag tippen? Wenn ich zum Beispiel meinen Leib-und Magen-Editor Coda benutze und oben das Anführungszeichen oder die Zahlen 1 bis 5 drücke (häufig!), dann streife ich zugleich unbeabsichtigt die Touchbar mit den Fingern, die nicht tippen, sprich mit Mittel- und Ringfinger. Ich habe das zuerst gar nicht durchschaut. Warum bin ich plötzlich in der Vorschau? So wird jeder Flow im Keim erstickt. Fuck und Fazit:

Das ist echter Apple-Mittelfinger für den User. Mein sehnlichster Wunsch für meine MacBook-Pro-Zukunft: Die Möglichkeit, die Touchbar gezielt für jede App abschalten zu können. Bis dahin helfe ich mir mit einer externen Tastatur. Was für ein angenehmes und sicheres Tippgefühl!

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22.05.2017

Modulée - 10 Argumente für ein modulares CMS-Konzept

Die Basis für die Module ist eine Website mit der CMS-Software ExpressionEngine. Das kann zum Beispiel eine Imagesite zur Selbstdarstellung sein. Diese kann im Laufe der Zeit mit neuen inhaltlichen Anforderungen wachsen, ohne daß der laufende Betrieb beeinträchtigt wird oder das Layout in Frage gestellt werden muss. Auch umfangreichere Module für Terminverwaltung, Mitgliederbereich und Shop werden mit Modulée sicher und relativ schnell ins CMS eingebunden.

Modulée

Modulée bietet beim Ausbau eines dynamischen Webprojekts folgende Vorteile:

  1. Passgenaue, frei konfigurierbare CMS-Module, die die agile Content-Strategie und Inbound-Marketing unterstützen.
  2. Die Module sind als Inhaltstypen mit frei wählbaren Feldertypen individiduell anpassbar.
  3. Zur Auswahl stehen kleine und große CMS-Module für Produkte, Magazin, SEO, Extranet, Mitgliederbereich, Kalender, um Beispiele zu nennen.
  4. Kostentechnisch kalkulierbare und schnelle Implementierung der Module im laufenden Betrieb der Website.
  5. Transparente CMS-Konfiguration und sauber gecodete Templates ohne Abhängigkeit von einem Entwickler.
  6. Kurze Einarbeitungszeit für Administratoren mit allen CMS-Rechten.
  7. Intuitive Bedienbarkeit für Redakteure mit ausdifferenzierten Rechten.
  8. SEO-Modul mit Sitemap, Rich Snippet- und AMP-Option - kombinierbar mit Landingpages und Adwords-Kampagnen.
  9. Die Module basieren auf die flexible, schnelle und sichere CMS-Software ExpressionEngine.
  10. Content Management mit Konzept und Köpfchen.

Formularverwaltung in ExpressionEngine

Weitere Informationen folgen in Kürze auf der Website von Modulée. Hier im Blog berichte ich zudem über Kundenprojekte, mit dem das CMS-Konzept wuchs. - Link: ExpressionEngine Website

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20.05.2017

Getestet: Sketch App mit Share-Funktion

Seit Juni 2014 gestalte ich mit stetiger Begeisterung UI- und App Designs mit der genialen Sketch App. Mit der Version 4.4 wurde nun das erste Mal ein Jahresbeitrag von 69 Euro fällig. Die bezahlte ich ohne Murren, möchte ich doch weiter die regelmäßigen Updates beziehen. Zudem habe ich mir die Share-Funktion in der Sketch Cloud einmal genauer angesehen und war angenehm überrascht.

Screen in der Sketch Cloud

Nach einer kurzen Registrierung habe ich einen Entwurf mit mehreren Screens (“Artboards”) in die Sketch Cloud geladen und den wahlweise öffentlichen URL aufgerufen. Die Screens präsentieren sich ansprechend für die schnelle Kundenpräsentation und können einzeln angeklickt werden. Dort kann sich der Kunde die Seite genauer anschauen, diese vergrößern und verkleinern sowie Kommentare hinterlassen.

Das alles läuft rund und ist einfach und schnell zu handhaben: Konzentriert auf das Wesentliche und ohne das Damoklesschwert des sich noch nicht lohnenden Abos. - Link: Sketch von Bohemian BV

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19.05.2017

Addon Dashboard Analytics für ExpressionEngine

Ich habe grad das recht schnuckelige Addon Dashboard Analytics installiert. Damit kann ich mir ohne Info-Overflow ein paar Eckdaten von Google Analytics im Dashboard von ExpressionEngine anzeigen lassen.

Dashboard Analytics

Nach der Installation läßt sich im Backend ein Autorisierungscode von Google abrufen. Danach reicht es, aus seinem Google Konto das richtige Projekt auszuwählen (falls man mehrere hat), um ab und zu einen Einblick in den “Real-Time-Traffic” zu bekommen. So einfach geht Addon. - Link: Dashboard Analytics für ExpressionEngine 3

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