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Google Zero: Warum Websites von Unternehmen jetzt besser werden müssen

Google Zero verändert die Internetsuche: Immer häufiger liefern Google und KI-Systeme direkte Antworten, ohne dass Nutzer eine Website besuchen. Für Unternehmen macht das die eigene Website nicht überflüssig. Im Gegenteil: Wer mit seinem Wissen auch künftig sichtbar sein will, braucht eine Website, die zur verlässlichen Wissensquelle für Menschen, Suchmaschinen und KI-Systeme wird. Lesen Sie mehr.

Google Zero: Warum Websites von Unternehmen jetzt besser werden müssen

Bildnachweis: iStockphoto / Chiewr

Vor Kurzem habe ich in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel gelesen, der mich sofort angesprochen hat: Wie wir in Zukunft das Internet nutzen werden von Marie Gundlach, erschienen am 16. August 2026.

Der Artikel beschäftigt sich mit Google Zero. Dahinter steht die Vorstellung, dass immer weniger Menschen von Google auf eine Website weiterklicken. Stattdessen beantwortet Google mit seinen KI-Funktionen viele Fragen direkt. Auch KI-Systeme wie ChatGPT oder Claude verändern bereits heute die Art, wie wir Informationen suchen und finden.

Für Websitebetreiber ist das eine grundlegende Veränderung. Lange galt: Wer bei Google gut gefunden wird, bekommt Besucher auf seine Website. Wenn die Antwort aber schon bei Google oder in einem KI-System erscheint, findet dieser Klick immer häufiger nicht mehr statt.

Der Artikel beschreibt ausführlich, welche Folgen das vor allem für Medien und große Plattformen haben kann. Zwei Sätze sind mir dabei besonders aufgefallen.

„Denn eine KI-Suche ist nur so gut wie die Informationen, auf die sie zugreifen kann.“

Genau das ist der Punkt. KI kann Informationen zusammenfassen und daraus Antworten formulieren. Aber das Wissen dafür muss irgendwo herkommen. Auch die beste KI kann nicht wissen, welche Erfahrungen ein Unternehmen in vielen Jahren gesammelt hat. Sie kennt nicht automatisch die Besonderheiten seiner Produkte oder die Antworten auf Fragen, die Kunden in der täglichen Praxis immer wieder stellen. Dieses Wissen muss im Internet vorhanden sein. Und es muss verständlich aufbereitet sein. Die eigene Website bekommt dadurch einen neuen Wert

Noch ein Satz aus dem Artikel hat mich aufhorchen lassen:

„Googles Entwicklung zwingt die Webseitenbetreiber dazu, sich von dem Tech-Konzern zu emanzipieren.“

Am Beispiel Reddit beschreibt die Autorin anschließend eine mögliche Konsequenz:

„Eine eigene Welt bauen, inklusive bequemer Suchfunktion.“

Reddit setzt dabei auf seine eigene Plattform, eine eigene Suche und inzwischen auch auf eine eigene KI-Chatsuche. Ein mittelständisches Unternehmen wird deshalb natürlich keine eigene App oder Suchmaschine entwickeln. Aber der Gedanke dahinter lässt sich sehr wohl übertragen: 

Das eigene Wissen braucht einen eigenen Ort

Genau darin sehe ich eine Bestätigung meiner Vorstellung von der Website als digitalem Wissensraum. Die Unternehmenswebsite sollte nicht nur darauf ausgerichtet sein, über Google Besucher zu bekommen. Sie kann der Ort sein, an dem ein Unternehmen sein eigenes Fachwissen dauerhaft verfügbar macht. Verständlich für Interessenten und Kunden. Gleichzeitig entsteht damit eine Wissensbasis, auf die Suchmaschinen und KI-Systeme zugreifen können.

Google Zero macht die Website nicht überflüssig

Man könnte angesichts von Google Zero zu dem Schluss kommen: Wenn immer weniger Menschen auf Suchergebnisse klicken, wird die eigene Website irgendwann unwichtiger.

Ich glaube, dass genau das Gegenteil passiert. Je stärker sich die Informationssuche in Richtung KI verschiebt, desto wichtiger wird die Frage, auf welche Quellen diese Systeme zurückgreifen können. Unternehmen sollten deshalb dafür sorgen, dass ihr eigenes Wissen im Netz überhaupt vorhanden ist und ihnen eindeutig zugeordnet werden kann.

Das ist für mich auch ein wichtiger Teil von KI-Sichtbarkeit. Dabei geht es nicht nur darum, ob die eigene Website in einer klassischen Google-Ergebnisliste möglichst weit oben erscheint. Es geht zunehmend auch darum, ob das Wissen und die Expertise eines Unternehmens berücksichtigt werden, wenn eine KI eine Frage beantwortet.

Vom Internetauftritt zum eigenen Wissensraum

Genau deshalb beschäftige ich mich so intensiv mit der Weiterentwicklung von Unternehmenswebsites zu digitalen Wissensräumen. Der SZ-Artikel hat mich darin noch einmal bestärkt. 

Die Website verliert durch KI nicht ihre Bedeutung. Ihre Rolle verändert sich. Sie ist nicht mehr nur ein Ort, auf den Google Besucher schicken soll. Sie wird selbst zur Wissensquelle. Und je mehr sich unsere Suche nach Informationen verändert, desto wertvoller könnte es für Unternehmen werden, einen solchen eigenen Wissensraum aufzubauen.

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\\\ Update: 17.08.2026   Angelegt: 17.08.2026   Rubrik: KI-Sichtbarkeit   Views: 24   

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