Viele Unternehmen verfügen über wertvolles Fachwissen, das auf der eigenen Website kaum sichtbar ist. Es steckt in den Erfahrungen der Mitarbeiter, in Projekten, Kundengesprächen und internen Unterlagen. Mit strukturierten Experteninterviews erschließe ich dieses Wissen systematisch und entwickle daraus einen digitalen Wissensraum mit Fachartikeln, FAQ, Glossaren und Themenseiten.
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In nahezu jedem Unternehmen steckt wertvolles Fachwissen – in den Erfahrungen der Mitarbeiter, abgeschlossenen Projekten, Produkten, Dienstleistungen und gewachsenen Prozessen. Ein großer Teil davon bleibt jedoch verborgen: in Gesprächen, E-Mails, Präsentationen, internen Dokumenten oder in den Köpfen einzelner Experten. Ohne eine klare Struktur bleibt dieses Wissen für Interessenten, Suchmaschinen und KI-Systeme weitgehend unsichtbar.
Seit fast 30 Jahren entwickle ich Websites für Unternehmen. Heute verbinde ich diese Erfahrung mit strukturierten Interviews, um vorhandenes Unternehmenswissen systematisch zu erschließen und daraus Teile eines digitalen Wissensraums aufzubauen. Der Prozess beginnt nicht mit neuen Texten, sondern mit den Menschen und ihrem Wissen. Die folgenden Schritte zeigen, wie daraus eine tragfähige Wissensarchitektur entsteht.
Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme. Welche Inhalte existieren bereits? Welche Themen werden behandelt? Welche Fragen beantwortet die Website – und welche bleiben offen?
Auch Broschüren, Präsentationen, technische Dokumentationen, Videos oder interne Unterlagen bilden oft eine wertvolle Grundlage.
Ebenso wichtig ist die technische Analyse der Website. Wie ist die Informationsarchitektur aufgebaut? Welche Inhalte lassen sich sinnvoll erweitern? Welche strukturierten Daten sind bereits vorhanden? Welche Seiten eignen sich als Themenzentren?
So entsteht ein klares Bild über den aktuellen Wissensstand.
Auf Grundlage der Bestandsaufnahme entwickeln wir gemeinsam die zentralen Wissensbereiche des Unternehmens. Dabei identifizieren wir die Themen, die für Kunden besonders relevant sind und die Kompetenz des Unternehmens widerspiegeln.
Ein wichtiger Teil der Vorbereitung besteht darin, die Geschichte des Unternehmens besser zu verstehen. Welche Entwicklungen haben das Unternehmen geprägt? Welche Herausforderungen wurden erfolgreich gemeistert? Welche Lösungen haben sich in der Praxis bewährt? Gerade in diesen Erfahrungen steckt oft wertvolles und lebendiges Wissen.
Aus diesen Vorgesprächen entstehen individuelle Interviewleitfäden für die jeweiligen Wissensbereiche. So können sich alle Beteiligten gezielt auf die Gespräche vorbereiten.
Die Interviews finden anschließend in mehreren, zeitlich überschaubaren Terminen statt – beispielsweise in einstündigen Sitzungen. Das erleichtert die Vorbereitung, verhindert eine Überforderung und bietet Raum, neue Erkenntnisse in die folgenden Gespräche einfließen zu lassen. Alle Interviews werden aufgezeichnet und transkribiert.
Nach den Interviews beginnt die eigentliche Redaktionsarbeit. Die Gespräche werden ausgewertet, thematisch geordnet und mit bereits vorhandenen Inhalten der Website verbunden. Oft entstehen dabei neue Zusammenhänge oder Themen, die zuvor gar nicht sichtbar waren.
Manchmal lässt sich ein bestehender Fachartikel erweitern. An anderer Stelle bietet sich eine FAQ oder ein Glossar an. Aus einem Praxisbeispiel entwickelt sich vielleicht ein eigenständiger Erfahrungsbericht oder eine neue Themenseite. Welche Inhalte entstehen, ergibt sich aus den Gesprächen und den Zielen des Unternehmens.
Parallel dazu wächst auch die Wissensarchitektur der Website. Inhalte werden sinnvoll miteinander verknüpft, Fachbegriffe erklärt und Beziehungen zwischen Themen sichtbar gemacht. Strukturierte Daten unterstützen diese Vernetzung zusätzlich und helfen Suchmaschinen sowie KI-Systemen, Inhalte und fachliche Zusammenhänge besser zu verstehen und in ihren Antworten einzuordnen.
Mit jedem neuen Inhalt entwickelt sich die Wissensarchitektur der Website weiter. Ich verwende diesen Begriff bewusst, weil eine Website für mich mehr ist als eine Sammlung einzelner Seiten. Erst wenn Inhalte, Fachbegriffe und Themen in einer nachvollziehbaren Struktur miteinander verbunden sind, entsteht ein Wissensraum. Diese Struktur hilft Menschen, sich besser zu orientieren. Gleichzeitig erleichtert sie Suchmaschinen und KI-Systemen, fachliche Zusammenhänge zu erkennen und Inhalte richtig einzuordnen.
Ich übernehme die Konzeption, Moderation und Umsetzung des gesamten Prozesses. Gemeinsam erschließen wir vorhandenes Unternehmenswissen, entwickeln daraus eine tragfähige Wissensarchitektur und bauen einen digitalen Wissensraum auf.
Dazu gehören die Analyse bestehender Inhalte, die Vorbereitung und Durchführung strukturierter Interviews, die Entwicklung neuer Themenbereiche, die redaktionelle Aufbereitung der Inhalte sowie die technische Umsetzung mit einer klaren Informationsstruktur und strukturierten Daten. Auf Wunsch begleite ich den weiteren Ausbau des Wissensraums dauerhaft.
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