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Unternehmenswissen sichtbar machen – mit strukturierten Experteninterviews

Viele Unternehmen verfügen über wertvolles Fachwissen, das auf der eigenen Website kaum sichtbar ist. Es steckt in den Erfahrungen der Mitarbeiter, in Projekten, Kundengesprächen und internen Unterlagen. Mit strukturierten Experteninterviews erschließe ich dieses Wissen systematisch und entwickle daraus einen digitalen Wissensraum mit Fachartikeln, FAQ, Glossaren und Themenseiten. 

Unternehmenswissen sichtbar machen – mit strukturierten Experteninterviews

Bildnachweis: iStockphoto / Fizjes

Unternehmenswissen systematisch erschließen

In nahezu jedem Unternehmen steckt wertvolles Fachwissen – in den Erfahrungen der Mitarbeiter, abgeschlossenen Projekten, Produkten, Dienstleistungen und gewachsenen Prozessen. Ein großer Teil davon bleibt jedoch verborgen: in Gesprächen, E-Mails, Präsentationen, internen Dokumenten oder in den Köpfen einzelner Experten. Ohne eine klare Struktur bleibt dieses Wissen für Interessenten, Suchmaschinen und KI-Systeme weitgehend unsichtbar.

Seit fast 30 Jahren entwickle ich Websites für Unternehmen. Heute verbinde ich diese Erfahrung mit strukturierten Interviews, um vorhandenes Unternehmenswissen systematisch zu erschließen und daraus Teile eines digitalen Wissensraums aufzubauen. Die Interviews bilden den Ausgangspunkt für Fachartikel, FAQ, Glossare und Themenseiten, die sowohl Menschen als auch Suchmaschinen und KI-Systemen helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen.

Schritt 1: Bestehende Inhalte analysieren

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme. Welche Inhalte existieren bereits? Welche Themen werden behandelt? Welche Fragen beantwortet die Website – und welche bleiben offen?
Auch Broschüren, Präsentationen, technische Dokumentationen, Videos oder interne Unterlagen bilden oft eine wertvolle Grundlage.

Ebenso wichtig ist die technische Analyse der Website. Wie ist die Informationsarchitektur aufgebaut? Welche Inhalte lassen sich sinnvoll erweitern? Welche strukturierten Daten sind bereits vorhanden? Welche Seiten eignen sich als Themenzentren? So entsteht ein klares Bild über den aktuellen Wissensstand.

Schritt 2: Interviewthemen und Leitfäden entwickeln

Auf Grundlage der Bestandsaufnahme erarbeite ich gemeinsam mit dem Kunden die zentralen Wissensbereiche des Unternehmens. Dabei identifiziere ich die Themen, die für Kunden besonders relevant sind und die Kompetenz des Unternehmens widerspiegeln.

Ein wichtiger Teil der Vorbereitung besteht darin, die Geschichte des Unternehmens besser zu verstehen. Welche Entwicklungen haben das Unternehmen geprägt? Welche Herausforderungen wurden erfolgreich gemeistert? Welche Lösungen haben sich in der Praxis bewährt? Gerade in diesen Erfahrungen steckt oft wertvolles und lebendiges Wissen.
Aus diesen Vorgesprächen entstehen individuelle Interviewleitfäden für die jeweiligen Wissensbereiche. So können sich alle Beteiligten gezielt auf die Gespräche vorbereiten.

Die Interviews finden anschließend in mehreren, zeitlich überschaubaren Terminen statt – beispielsweise in einstündigen Sitzungen. Das erleichtert die Vorbereitung, verhindert eine Überforderung und bietet Raum, neue Erkenntnisse in die folgenden Gespräche einfließen zu lassen. Alle Interviews werden aufgezeichnet und transkribiert.

Durch die Transkription geht kein Wissen verloren. Gleichzeitig entsteht eine fundierte Grundlage für die weitere Wissensextraktion. Aussagen lassen sich thematisch ordnen, miteinander verknüpfen und zu neuen Inhalten weiterentwickeln. Aus wenigen Stunden Gespräch entstehen eine Reihe Fachartikel, auch eine FAQ, ein Glossar oder Praxisberichte sind möglich.

Schritt 3: Inhalte entwickeln und miteinander vernetzen

Nach den Interviews beginnt die eigentliche Redaktionsarbeit. Die Gespräche werden ausgewertet, thematisch geordnet und mit bereits vorhandenen Inhalten der Website verbunden. Oft entstehen dabei neue Zusammenhänge oder Themen, die zuvor nur vage formuliert oder gar nicht sichtbar waren.

Manchmal lässt sich ein bestehender Fachartikel erweitern. An anderer Stelle bietet sich eine FAQ oder ein Glossar an. Aus einem Praxisbeispiel entwickelt sich vielleicht ein eigenständiger Erfahrungsbericht oder eine neue Themenseite. Welche Inhalte entstehen, ergibt sich aus den Gesprächen und den Zielen des Unternehmens. Manchmal entstehen dabei mehr Inhalte als ursprünglich geplant. Während des Schreibens werden weitere Fragen sichtbar, Fachbegriffe erhalten eigene Erklärungen und aus einzelnen Themen entwickeln sich neue Wissensbereiche. Der digitale Wissensraum wächst dadurch organisch mit jedem Interview weiter.

Parallel dazu wächst auch die Wissensarchitektur der Website. Inhalte werden sinnvoll miteinander verknüpft, Fachbegriffe erklärt und Beziehungen zwischen Themen sichtbar gemacht. Strukturierte Daten unterstützen diese Vernetzung zusätzlich und helfen Suchmaschinen sowie KI-Systemen, Inhalte und fachliche Zusammenhänge besser zu verstehen und in ihren Antworten einzuordnen.

Warum Wissensraum?

Den Begriff Wissensraum verwende ich bewusst, weil er aus meiner Sicht besser beschreibt, worum es tatsächlich geht. Begriffe wie Informationsarchitektur stammen aus dem UX- und Webdesign und beschreiben vor allem die Struktur und Organisation von Inhalten. Ein Knowledge Hub bezeichnet meist eine zentrale Anlaufstelle für Inhalte zu einem bestimmten Themengebiet. Ein Knowledge Graph wiederum beschreibt ein Netzwerk aus Entitäten und ihren Beziehungen, wie es beispielsweise von Suchmaschinen und KI-Systemen genutzt wird, um Zusammenhänge zwischen Personen, Unternehmen, Produkten oder Fachbegriffen zu verstehen.

Ein Wissensraum umfasst für mich all diese Aspekte. Er beschreibt eine Website, auf der Inhalte, Fachbegriffe, Erfahrungen und Zusammenhänge nicht nur vorhanden, sondern systematisch miteinander verknüpft sind. Diese Vernetzung ist kein Selbstzweck. Sie erleichtert Besuchern die Orientierung und schafft gleichzeitig einen fachlichen Kontext, den Suchmaschinen und KI-Systeme deutlich besser interpretieren können. So entsteht ein organischer Kontext, der Menschen die Orientierung erleichtert und gleichzeitig Suchmaschinen und KI-Systemen hilft, Inhalte besser einzuordnen.

Mein Beitrag

Ich begleite Unternehmen von der ersten Analyse bis zur fertigen Website. Gemeinsam erschließen wir vorhandenes Unternehmenswissen durch strukturierte Experteninterviews und entwickeln daraus einen digitalen Wissensraum. Dazu gehören die Analyse bestehender Inhalte, die Vorbereitung und Durchführung strukturierter Experteninterviews, die Entwicklung neuer Themenbereiche, die redaktionelle Aufbereitung der Inhalte sowie die technische Umsetzung mit einer klaren Informationsstruktur und strukturierten Daten. Auf Wunsch begleite ich den weiteren Ausbau des Wissensraums dauerhaft.

Prozessübersicht

Analyse bestehender Inhalte → Themenarchitektur → strukturierte Experteninterviews → Transkription → Wissensextraktion → Fachartikel, FAQ & Glossare → interne Verlinkung → strukturierte Daten → digitaler Wissensraum → KI-Sichtbarkeit

\\\ Update: 27.07.2026   Angelegt: 17.07.2026   Rubrik: KI-Sichtbarkeit   Views: 134   

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