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    <title><![CDATA[segert.net segertblog]]></title>
    <link>https://segert.net/segertblog</link>
    <description></description>
    <dc:language>deutsch</dc:language>
    <dc:rights>Copyright 2026 Ralph Segert</dc:rights>
    <dc:date>2026-05-20T12:38:00+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title><![CDATA[Interview: Zwischen ExpressionEngine, KI und E-Commerce]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/interview-zwischen-expressionengine-ki-und-e-commerce</link>
      <guid>https://segert.net/segertblog/interview-zwischen-expressionengine-ki-und-e-commerce#When:09:37:00Z</guid>
      <description><![CDATA[Wie entwickelt man seit über fünfzehn Jahren Add-ons für ExpressionEngine, ohne die Begeisterung dafür zu verlieren? Im Gespräch erzählt Rein de Vries von seinen ersten Modulen, der Entwicklung von Reinos Store zu einer ernstzunehmenden E-Commerce-Lösung und davon, warum direkte Zusammenarbeit mit Kunden für ihn so wichtig ist. Außerdem geht es um KI im Entwickleralltag, die Zukunft von ExpressionEngine und die Frage, warum technische Freiheit für viele Entwickler bis heute ein entscheidender Vorteil des CMS ist. <p>
    <b>Ralph:</b> Ich freue mich sehr, heute dieses Gespräch mit dir zu führen – über <a href="segertblog/thema/expressionengine">ExpressionEngine</a>, deine Add-ons und deine Arbeit als Entwickler. Wir haben ja vor Kurzem bei einem Projekt eng zusammengearbeitet, deshalb ist es besonders spannend, auch mal etwas persönlicher auf deinen Weg und deine Sichtweise zu schauen.
</p>
<p>
    <b>Rein:</b> Die Freude ist ganz meinerseits. Wir haben bei einem aktuellen Projekt tatsächlich eng zusammengearbeitet, bei dem wir das <a href="https://addons.reinos.nl/store">Reinos Store Modul</a> zusammen mit einigen individuellen Erweiterungen für das Reinos Store Shipping Modul umgesetzt haben.
</p>
<p>
    <b>Ralph:</b> Wie bist du ursprünglich zu ExpressionEngine gekommen, und was macht das CMS für dich bis heute interessant?
</p>
<p>
    <b>Rein:</b> Das geht ziemlich weit zurück – kurz nach dem Release von ExpressionEngine 2. In der Firma, in der ich damals gearbeitet habe, waren wir auf der Suche nach einem neuen CMS. Nach einigen Recherchen stellte sich <a href="https://reinos.nl/en/expressionengine">ExpressionEngine</a> in praktisch allen Bereichen als die beste Lösung heraus.
</p>
<p>
    Es hat von Anfang an einfach Spaß gemacht, damit zu arbeiten. Nicht nur für unsere Kunden, sondern auch für uns Entwickler. Besonders begeistert hat uns damals das Template-System, weil es eine Freiheit ermöglicht hat, die wir vorher so nicht kannten.
</p>
<p>
    <b>Ralph: </b>Wie bist du dann zur Entwicklung von Add-ons gekommen, und was war dein erstes eigenes Add-on?
</p>
<p>
    <b>Rein:</b> Am Anfang brachte ExpressionEngine eigentlich schon fast alles mit, was wir brauchten. Aber wie bei jeder wachsenden Plattform fehlten irgendwann kleinere Funktionen. Zum Glück gab es damals Devot:ee – ein großartiges Verzeichnis für Drittanbieter-Module.
</p>
<p>
    Parallel dazu arbeitete ich noch nebenbei für eine andere Organisation und betreute eigene Kunden. Dadurch liefen immer mehr Projekte ebenfalls über ExpressionEngine. Sehr schnell brauchte ich dann für eine bestimmte Website eine Backup-Lösung, wollte aber vermeiden, zusätzliche Cronjobs auf dem Server einzurichten – wenn ich mich richtig erinnere, war das im damaligen Hosting sogar gar nicht möglich.
</p>
<p>
    Also habe ich voller Begeisterung mein erstes eigenes Add-on entwickelt: ein Modul, das automatisch Datenbank- und Dateibackups erstellt hat, sobald sich jemand ins CMS eingeloggt hat.
</p>
<p>
    Weil ich die Idee faszinierend fand, eigene Module verkaufen zu können, habe ich es direkt als kommerzielles Produkt entwickelt. Devot:ee machte das damals extrem einfach – Dokumentation, Produktseiten, alles war dort sauber organisiert.
</p>
<p>
    Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als der erste Verkauf einging. Ich war völlig begeistert. Das Modul selbst gibt es heute schon lange nicht mehr. Inzwischen gibt es deutlich modernere und bessere Möglichkeiten für Backups. Aber damals existierte so eine Lösung eben noch nicht.
</p>
<p>
    <b>Ralph: </b>Du hast inzwischen eine ganze Reihe von <a href="https://addons.reinos.nl/">Add-ons für ExpressionEngine</a> entwickelt. Welches würdest du als das leistungsfähigste bezeichnen und welches als das erfolgreichste?
</p>
<p>
    <b>Rein:</b> Ich denke, meine <a href="https://addons.reinos.nl/maps">Maps Suite</a> war sowohl das erfolgreichste als auch eines der leistungsfähigsten Add-ons, die ich entwickelt habe. Ich habe relativ kurz nach Login Backup damit angefangen, also sprechen wir von ungefähr fünfzehn Jahren.
</p>
<p>
    Leider ist die Nachfrage nach solchen Kartenlösungen im Laufe der Jahre etwas zurückgegangen. Das finde ich schade, weil es nach wie vor ein unglaublich vielseitiges und spannendes Produkt ist. Trotzdem kann ich mich nicht beklagen – auch wenn die Nachfrage geringer geworden ist, gibt es immer noch einen stabilen Bedarf dafür.
</p>
<p>
    Daneben ist auch mein Store-Modul ein extrem leistungsfähiges Produkt. Ich positioniere es bewusst als leichtgewichtige und zugängliche E-Commerce-Basis, die sich über Erweiterungen flexibel ausbauen lässt. Dadurch eignet es sich für sehr viele unterschiedliche Online-Shops.
</p>
<p>
    <b>Ralph:</b> Anders gefragt: Welche deiner Add-ons sind deine persönlichen Favoriten, und was kann man damit konkret bauen?
</p>
<p>
    <b>Rein:</b> Meine persönlichen Favoriten sind definitiv die Maps Suite und das Store-Modul.
</p>
<p>
    Die Maps Suite vor allem wegen der enormen Bandbreite an Möglichkeiten. Mit relativ einfachen ExpressionEngine-Tags kann man damit unglaublich viel umsetzen. Wenn man sich die Beispiele auf der Demo-Website von Reinos anschaut, sieht man schnell, wie viele unterschiedliche Anwendungen damit möglich sind.
</p>

<p>
    Außerdem gibt es eine vollständige Integration ins Control Panel über einen <a href="https://addons.reinos.nl/maps-fieldtype">eigenen Fieldtype</a>. Dadurch können Nutzer Marker, Linien und andere Kartenelemente direkt visuell im CMS platzieren.
    </p><blockquote>
    "Kunden sind für mich unglaublich wertvoll, weil sie oft Entwicklungen anstoßen"
    </blockquote>
<p>
    Das Store-Modul gehört ebenfalls zu meinen Favoriten, weil die Arbeit daran sehr erfüllend ist. Damit können Website-Betreiber tatsächlich Umsatz generieren – das macht die Auswirkungen der eigenen Arbeit sehr greifbar. Ich kann inzwischen auch mit gutem Gewissen sagen, dass sich das Store-Modul zu einer ausgereiften E-Commerce-Lösung entwickelt hat, die sowohl kleinere Shops als auch größere und anspruchsvollere Projekte bedient.
    </p>
<p>
        <b>Ralph: </b>Bei unserem letzten Projekt mit Store und Store Shipping habe ich deinen Support als sehr direkt und lösungsorientiert erlebt – besonders die Art, wie konkrete Anforderungen schnell gemeinsam zu neuen Features wurden. Wie siehst du diese Arbeitsweise selbst? Und was steht aktuell auf der Roadmap deiner Shop-Add-ons? Außerdem: Wie wird die Lösung insgesamt angenommen, und für welche Projekte eignet sich Store deiner Meinung nach besonders im Vergleich zu größeren E-Commerce-Systemen?
    </p>
<p>
        <b>Rein: </b>Ja, wir haben bei einigen Themen sehr direkt zusammengearbeitet – und genau so arbeite ich am liebsten.
    </p>
<p>
    Kunden sind für mich unglaublich wertvoll, weil sie oft Entwicklungen anstoßen, auf die ich alleine gar nicht unbedingt gekommen wäre. Sie nutzen das Produkt im echten Alltag und entdecken dadurch Probleme, Engstellen oder Möglichkeiten, die ich selbst vielleicht nicht sofort sehe. Deshalb entwickle ich Vorschläge, die allgemein sinnvoll erscheinen, häufig direkt weiter.
    </p>

<p>
    Im Vergleich zu größeren E-Commerce-Lösungen wie CartThrob war Reinos Store ursprünglich eher auf kleinere Shopbetreiber ausgerichtet. Das zeigt sich auch im Preis und in der niedrigeren Einstiegshürde.
    </p>
<p>
    Durch die vielen Weiterentwicklungen konkurriert das Store-Modul inzwischen aber deutlich stärker mit den großen E-Commerce-Add-ons. Über das ständig wachsende Erweiterungs-System deckt es mittlerweile viele Anforderungen größerer Shops ab.
    </p>
<p>
    Zum Beispiel:
    </p>
<ul>
        <li>Das Store Shipping Modul ergänzt komplexe Versandlogiken und verschiedene Versandarten.</li>
        <li>Das Tax Modul erweitert die Steuerverwaltung erheblich, inklusive vollständiger MOSS-Unterstützung innerhalb der EU.</li>
        <li>Mit dem Discount Modul lassen sich Rabattregeln pro Produkt, Warenkorb oder Benutzer definieren.</li>
        <li>Und sehr bald wird es außerdem eine direkte Unterstützung für MyParcel geben.</li>
    </ul>
<p>
    Aktuell stehen drei größere Punkte auf der Roadmap: Kreditkartenzahlungen direkt auf der Website, Unterstützung für Abonnements, und die Möglichkeit, Bestellpositionen direkt innerhalb einer Bestellung zu bearbeiten.
    </p>
<p>
        <b>Ralph: </b>Was würdest du dir für die Zukunft von ExpressionEngine wünschen? Gibt es Entwicklungen der letzten Jahre, die du kritisch siehst – etwa das Lizenzmodell – oder ist das für dich kein großes Thema? Und wo siehst du generell Verbesserungspotenzial?
    </p>
<p>
        <b>Rein:</b> Die Entwicklung von ExpressionEngine in den letzten Jahren war eigentlich sehr positiv. Die Plattform ist enorm gereift und deutlich ausgereifter als früher.
    </p>
<blockquote>
    ExpressionEngine: "Die Plattform ist enorm gereift"
    </blockquote>
<p>
    Das Lizenzmodell halte ich persönlich für notwendig, damit die Weiterentwicklung gesund und nachhaltig finanziert werden kann. Das Gleiche gilt für kommerzielle Module. Ich glaube sogar, dass genau diese Struktur Qualität, Kontinuität und vernünftigen Support sichert – sowohl für ExpressionEngine selbst als auch für Drittentwickler.
    </p>
<p>
        <b>Ralph:</b> Wie sieht dein Entwickleralltag aktuell aus? Und wie nimmst du die Situation für Entwickler in den Niederlanden wahr – sowohl was die Community als auch die wirtschaftlichen Bedingungen betrifft? Gibt es mehr Preisdruck oder stärkere Konkurrenz, oder ist die Lage insgesamt stabil?
    </p>
<p>
        <b>Rein: </b>Die Arbeit an den Modulen ist nicht jeden Tag eine Vollzeitbeschäftigung, aber es gibt durchaus Phasen, in denen die Entwicklung eines bestimmten Features den kompletten Arbeitstag einnimmt.
    </p>
<p>
    Ich nutze ExpressionEngine außerdem auch für eigene Projekte. Wenn ich dabei Funktionen entdecke, die auch für andere Nutzer interessant wären, integriere ich diese Verbesserungen oft direkt in die Module. Das kostet natürlich Zeit, weil ein Modul sauber geplant, durchdacht, getestet und dokumentiert werden muss.
    </p>
<p>
    Zusätzlich nimmt auch der Kundensupport einen beträchtlichen Teil meiner Zeit ein.
    </p>
<p>
    Was mir immer häufiger auffällt: KI-generierte Antworten liegen oft sehr selbstbewusst daneben. Menschen melden sich regelmäßig mit Lösungsvorschlägen oder Code, die schlicht nicht existieren, aber von KI-Systemen überzeugend dargestellt wurden. Diese Fehlinformationen wieder geradezurücken kostet leider ebenfalls einiges an Zeit.
    </p>
<p>
    In den vergangenen Jahren habe ich außerdem beobachtet, dass die Popularität von ExpressionEngine etwas zurückgegangen ist. Das finde ich schade, denn technisch ist es nach wie vor eine sehr starke Plattform. Viele entscheiden sich heute eher für Baukasten-ähnliche Systeme im Stil von WordPress.
    </p>
<p>
    Mit dem Aufkommen von KI, die die Produktivität massiv steigert, bin ich selbst gespannt, wie sich ExpressionEngine langfristig entwickeln wird. ExpressionEngine ist ein technisch orientiertes CMS und setzt ein gewisses Verständnis voraus. Ich sehe hier großes Potenzial in stärker vorbereiteten Templates, Channels und Feldstrukturen, damit Nutzer deutlich schneller starten können.
    </p>
<p>
    Außerdem war ExpressionEngine immer ein bisschen ein Geheimtipp. Ich denke schon, dass sich die Sichtbarkeit der Plattform künftig verbessern sollte.
    </p>
<p>
        <b>Ralph:</b> Was sind die fünf wichtigsten Werkzeuge in deinem Arbeitsalltag – und warum gerade diese? Hat sich dein Werkzeugkasten über die Jahre stark verändert, etwa durch neue Technologien oder veränderte Anforderungen?
    </p>
<p>
        <b>Rein:</b> Meine fünf täglichen Essentials wären:
    </p>
<ul>
        <li>Visual Studio Code – für die komplette Entwicklungsarbeit.</li>
        <li>KI-Tools – mein Junior-Assistent für viele tägliche Aufgaben.</li>
        <li>Gitea – meine selbstgehostete GitHub-Alternative für Versionsverwaltung.</li>
        <li>MacBook – einfach der beste Laptop, mit dem ich in den letzten fünfzehn Jahren gearbeitet habe.</li>
        <li>Kaffee – weil jeder produktive Tag mit einer richtig guten Tasse Kaffee beginnt.</li>
    </ul>
<p>
    Und ja: KI-Tools wie Copilot gehören inzwischen definitiv ebenfalls dazu.
    </p>
<p>
        <b>Ralph: </b>Danke für die spannenden Antworten und dass Du Dir die Zeit genommen hast.<br><br>
    </p>
<h3>Über&nbsp;Rein de Vries</h3>
<p>Text folgt</p>]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[ExpressionEngine,]]></dc:subject>
      <dc:date>2026-05-26T09:37:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[KI-Sichtbarkeit: Die Website als Wissensraum]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/ki-sichtbarkeit-strukturierte-daten-website-als-wissensraum</link>
      <guid>https://segert.net/segertblog/ki-sichtbarkeit-strukturierte-daten-website-als-wissensraum#When:12:38:00Z</guid>
      <description><![CDATA[Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich intensiv mit der Frage, wie KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI die Suche im Internet verändern. Dabei wird immer deutlicher, dass viele Websites strukturell nur unzureichend darauf vorbereitet sind. Dieser Artikel beschäftigt sich deshalb nicht mit KI-Hype oder schnellen SEO-Tricks, sondern mit der Frage, wie Websites verständlicher, strukturierter und langfristig sinnvoller als Wissensräume aufgebaut werden können — für Menschen, Suchmaschinen und zunehmend auch für KI-Systeme. <h3>
    <b>1. Warum sich Suche gerade verändert</b>
</h3>
<p>
    Immer häufiger werden heute nicht mehr nur einzelne Suchbegriffe eingegeben, sondern vollständige Fragen gestellt.
</p>
<p>
    Zum Beispiel:
</p>
<ul>
    <li>Was mache ich zuerst bei einer Abmahnung wegen Datenschutz?</li>
    <li>Wie funktioniert Kurzzeitpflege und welche Rolle spielt der Pflegegrad?</li>
    <li>Was kann ich tun, wenn mein Arbeitgeber keine Abfindung zahlen will?</li>
    <li>Welche Lautsprecher passen zu kleinen Räumen?</li>
    <li>Was ist eine berufliche Wiedereingliederung mit Bildungsgutschein?</li>
    <li>Wer bietet besonders kompakte Bohreinheiten für industrielle Anwendungen an?</li>
</ul>
<p>
    Mit solchen Fragen verändert sich auch die Erwartung an Websites. Gesucht werden nicht mehr nur Anbieter oder Produkte, sondern Orientierung, Einordnung und verständliche Informationen.
</p>
<p>
    Gerade deshalb wird zunehmend wichtig, wie logisch, konsistent und technisch nachvollziehbar Inhalte aufgebaut sind.
</p>
<h3>
    <b>2. Die Website als Wissensraum</b>
</h3>
<p>Ich verwende bewusst den Begriff „Wissensraum“, weil moderne Websites aus meiner Sicht zunehmend mehr sein müssen als reine digitale Broschüren oder lose Sammlungen einzelner Unterseiten.</p>
<p>Viele Websites enthalten bereits relevantes Fachwissen:</p>
<ul><li><b>Häufige Kundenfragen:</b> Konkrete Fragen aus Beratungsgesprächen oder Supportanfragen, die systematisch beantwortet und miteinander verknüpft werden.</li><li><b></b><b>Technische Problemlösungen:</b> Praxisnahe Erklärungen zu typischen Fehlerquellen, Anwendungen, Sonderfällen oder technischen Zusammenhängen.</li><li><b>Erfahrungswissen aus Projekten: </b>Erkenntnisse, die aus jahrelanger praktischer Arbeit, realen Kundenprojekten und konkreten Anforderungen entstanden sind.</li><li><b>Fachliche Entscheidungsgrundlagen:</b> Inhalte, die Kunden helfen, technische, rechtliche oder organisatorische Entscheidungen besser einzuordnen.</li><li><b>Prozess- und Ablaufwissen:</b> Verständliche Beschreibungen typischer Abläufe, Arbeitsschritte oder Verfahren innerhalb eines Fachgebiets oder Unternehmens.</li></ul>
<p>Häufig liegen diese Informationen jedoch verstreut, sprachlich unnötig kompliziert oder thematisch unscharf vor. Dadurch entstehen oft unübersichtliche Informationsbereiche mit wenig klaren thematischen Zusammenhängen. Ein sinnvoll aufgebauter Wissensraum versucht deshalb:</p>
<ul><li><b>Informationen logisch gliedern:</b> Inhalte so strukturieren, dass Themen nachvollziehbar aufgebaut sind und Nutzer wie KI-Systeme Zusammenhänge leichter erkennen können.</li><li><b>Themen klar voneinander trennen:</b> Unterschiedliche Fachbereiche, Leistungen oder Fragestellungen sauber voneinander abgrenzen, statt viele Inhalte unsortiert auf einer Seite zu vermischen.</li><li><b>Inhalte sinnvoll zu hierarchisieren: </b>Oberthemen, Unterthemen und Detailinformationen in eine verständliche Reihenfolge bringen.</li><li><b>Wichtige Begriffe verständlich erklären:</b> Fachbegriffe nicht einfach voraussetzen, sondern ihre Bedeutung nachvollziehbar erläutern und in den richtigen Kontext einordnen.</li><li><b>Zusammenhänge sichtbar machen: </b>Verwandte Inhalte durch sinnvolle interne Verlinkungen, weiterführende Fachartikel oder ergänzende Informationen miteinander vernetzen.</li></ul>
<h3>
    <b>3. KI-Sichtbarkeit: Was damit realistisch gemeint ist</b>
</h3>
<p>
    Ich verwende den Begriff „KI-Sichtbarkeit“ bewusst vorsichtig. Niemand kann seriös garantieren, dass eine Website künftig in ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews prominent erscheint. Wer solche Garantien verkauft, arbeitet unseriös.
</p>
<p>
    Was man jedoch sehr wohl tun kann:
</p>
<ul>
    <li>Inhalte verständlicher strukturieren</li>
    <li>reale Nutzerfragen nachvollziehbar beantworten</li>
    <li>Themenbereiche logisch aufbauen</li>
    <li>interne Verknüpfungen verbessern</li>
    <li>strukturierte Daten sinnvoll einsetzen</li>
    <li>semantisch sauberes HTML verwenden</li>
    <li>Barrierefreiheit verbessern</li>
    <li>Lesbarkeit und Orientierung erhöhen</li>
</ul>
<p>
    All das verbessert nicht automatisch Rankings oder KI-Erwähnungen. Es verbessert jedoch die technische und inhaltliche Ausgangslage erheblich — für Nutzer, Suchmaschinen und zunehmend auch für KI-Systeme.
</p>
<h3>
    4. Drei Praxisbeispiele<br>
</h3>
<p>
    <b>1. Pflegebereich</b>
</p>
<p>
    Viele Pflege- oder Seniorenheim-Websites enthalten bereits Informationen zu Pflegeleistungen, Betreuung, Pflegegraden, Kurzzeitpflege oder organisatorischen Abläufen. Gleichzeitig wirken viele dieser Inhalte für Angehörige oder Interessenten schwer überschaubar.
</p>
<p>
    Oft werden innerhalb einzelner Texte sehr unterschiedliche Themen vermischt. Dazu gehören etwa Pflegeleitbild, Betreuung, Pflegeprozess, Dokumentation, Qualitätsmanagement, Ansprechpartner oder organisatorische Informationen auf derselben Seite oder sogar im selben Absatz.
</p>
<p>
    Dadurch entstehen oft zu allgemeine Texte, bei denen unklar bleibt, worum es konkret geht.
</p>
<p>
    Ein sinnvoll strukturierter Wissensbereich könnte solche Themen deshalb deutlicher voneinander trennen:
</p>
<p><b>Pflegeleitbild</b><br>
        Wie versteht die Einrichtung gute Pflege und Betreuung?</p>
<p><b>Pflegeplanung und Betreuung</b><br>
        Wie wird der individuelle Pflegebedarf erfasst und dokumentiert?</p>
<p><b>Kurzzeitpflege und Pflegegrade</b><br>
        Welche Leistungen gibt es und welche Unterschiede bestehen?</p>
<p><b>Wichtige Begriffe verständlich erklärt</b><br>
        Was bedeuten Fachbegriffe wie „SIS“ oder „strukturierte Informationssammlung“?</p>
<p>
    So entstehen keine künstlichen „KI-Texte“, sondern verständlichere und klarer strukturierte Informationsbereiche.<br><br>
</p>
<p>
    <b>2. Kanzleien und juristische Dienstleistungen</b>
</p>
<p>
    Nicht wenige Kanzlei-Websites besitzen bereits Fachartikel, Urteile, Hinweise zu Gesetzesänderungen oder Informationen zu einzelnen Rechtsgebieten.
</p>
<figure>
    <img src="https://segert.net/blogbilder/iStock-Alexander-Sikov-2255936259.jpg" alt="iStock-Alexander-Sikov-2255936259.jpg">
</figure>
<p>Gerade bei mehreren Fachbereichen entsteht dabei jedoch oft ein Nebeneinander einzelner Informationen. Typische Fragen, konkrete Alltagssituationen oder thematische Zusammenhänge werden dabei nicht immer klar strukturiert aufgegriffen.
</p>
<p>
    Ein sinnvoll aufgebauter Wissensraum könnte stattdessen typische Nutzerfragen stärker in den Mittelpunkt stellen:
</p>
<p>
    <strong>Arbeitsrecht</strong>
<br>Was passiert nach einer Kündigung?<br>Wann lohnt sich eine Kündigungsschutzklage?<br>Was sollte ich nach einer Abmahnung tun?</p>
<p>
    <strong>Erbrecht</strong>
<br>Wann entsteht ein Pflichtteilsanspruch?<br>Was passiert ohne Testament?</p>
<p>
    <strong>Mietrecht</strong>
<br>Wann darf die Miete erhöht werden?<br>Welche Rechte habe ich bei Wohnungsmängeln?</p>
<p>Dadurch entstehen langfristig klar gegliederte Wissensbereiche mit nachvollziehbaren Beziehungen zwischen Fachgebieten, konkreten Problemen und typischen Nutzerfragen.<br></p>
<p><br><b>3. Technische Hersteller
</b></p>
<p>
    Gerade technische Anbieter besitzen häufig Fachwissen zu technischen Grundlagen, Anwendungsszenarien, technischen Daten oder Testberichten. Dieses Wissen verteilt sich jedoch oft über viele Unterseiten, ältere Inhalte oder Dokumente.
</p>
<p>
    Ein gutes Beispiel dafür sind spezialisierte HiFi- oder Audiotechnik-Websites. Dort existieren oft Inhalte zu technischen Grundlagen, besonderen Entwicklungsansätzen, historischen Hintergründen, technischen Daten oder Testberichten. Gleichzeitig bleibt dieses Wissen für Außenstehende häufig schwer erfassbar, weil Informationen über viele Unterseiten verteilt sind und konkrete Fragen kaum auffindbar beantwortet werden.
</p>
<p>
    So entsteht eine Website mit großem Fachwissen, die jedoch nur begrenzt Orientierung bietet. Ein sinnvoll strukturierter Wissensraum könnte hier beispielsweise unterscheiden zwischen:
</p>
<p><b>Grundlagen und Technologie</b><br>
        Wie funktioniert eine bestimmte Lautsprechertechnologie überhaupt?<br>
        Was unterscheidet sie von klassischen Systemen?<br>
        Warum spielt beispielsweise das Impulsverhalten eine wichtige Rolle?</p>
<p><b>Produkte und Einsatzbereiche</b><br>
        Welche Lautsprecher eignen sich für kleine Räume?<br>
        Welche Verstärker passen zu welchem System?<br>
        Welche Unterschiede bestehen zwischen einzelnen Modellen?</p>
<p><b>Historie und Entwicklerwissen</b><br>
        Wie entstand die Technologie ursprünglich?<br>
        Welche technischen Probleme sollten gelöst werden?<br>
        Welche Entwicklungsphilosophie steckt dahinter?</p>
<p><b>Verwandte Inhalte und weiterführende Informationen</b><br>
        FAQ-Bereiche, technische Artikel, Testberichte, Anwendungserklärungen oder Informationen zu passenden Verstärkern könnten logisch miteinander verknüpft werden, statt isoliert nebeneinander zu stehen.</p>
<h3>
    <b>5. </b><b>Warum die technische Struktur für KI-Sichtbarkeit wichtig ist</b></h3>
<p>In der praktischen Arbeit zeigt sich immer wieder, dass eine sinnvolle Inhaltsstruktur langfristig nur funktioniert, wenn auch die technische Grundlage dafür sauber aufgebaut ist. Moderne CMS-Systeme sollten deshalb nicht nur Seitenlayouts verwalten, sondern Inhalte flexibel strukturieren, logisch miteinander verknüpfen und technisch sauber ausgeben können.</p>
<p>Gerade im Zusammenhang mit KI-Systemen werden dabei <b>strukturierte Daten</b> zunehmend wichtiger. Gemeint sind zusätzliche Informationen im Quellcode einer Website, häufig auf Basis von <b>JSON-LD</b>, mit denen Inhalte technisch genauer beschrieben werden können.&nbsp;</p>
<figure>
    <img src="https://segert.net/blogbilder/iStock-ismagilov-2268887063.jpg" alt="iStock-ismagilov-2268887063.jpg">
</figure>
<p>So lässt sich klarer auszeichnen, ob es sich um einen Fachartikel, eine FAQ, eine Person, ein Unternehmen, ein Produkt oder eine konkrete Frage mit Antwort handelt. Suchmaschinen und KI-Systeme können Inhalte dadurch häufig besser einordnen und Zusammenhänge leichter erkennen.</p>
<p>Entscheidend ist dabei jedoch, dass solche strukturierten Daten nicht manuell doppelt gepflegt werden müssen. <b>Sinnvoll wird das erst dann, wenn sich diese Informationen automatisch aus bereits vorhandenen Inhalten generieren lassen.</b> Genau deshalb spielt die Wahl des passenden Content-Management-Systems eine zentrale Rolle.</p>
<p><b>Flexible CMS-Systeme wie ExpressionEngine</b> besitzen aus meiner Sicht entscheidende Vorteile. Inhalte lassen sich damit frei modellieren und unabhängig vom eigentlichen Layout strukturieren. Dadurch können differenzierte Inhaltsstrukturen mit eigenen Feldern, Beziehungen, Kategorien und thematischen Verknüpfungen aufgebaut werden, statt Inhalte nur starr in klassische Seitenstrukturen zu pressen.</p>
<p>Hinzu kommen <b>leistungsfähige Feldtypen</b>, mit denen sich komplexere Inhaltsbereiche sauber organisieren lassen, etwa FAQ-Strukturen, technische Daten, mehrsprachige Inhalte oder wiederverwendbare Inhaltselemente. Gleichzeitig <b>bleibt die technische Ausgabe vollständig kontrollierbar</b> — von semantischem HTML über interne Verlinkungen bis hin zur automatisierten Ausgabe strukturierter Daten.</p>
<p>Gerade bei größeren oder inhaltlich anspruchsvolleren Websites entsteht dadurch eine konsistentere und langfristig besser pflegbare Inhaltsstruktur.
    <b></b><b></b></p>
<h3><b>7. Was ich für Sie tun kann<br></b></h3>
<p>
    <b>Analyse und Beratung</b>
</p>
<p>
    Am Anfang steht die Frage, wie Inhalte, Themenbereiche und technische Strukturen einer Website aktuell überhaupt aufgebaut sind. Dabei wird untersucht, welche Informationen bereits vorhanden sind, wo Inhalte unklar, verstreut oder redundant wirken und an welchen Stellen wichtige Informationen, Erklärungen oder Nutzerfragen bislang fehlen.
</p>
<p>
    Ebenso wichtig ist die Frage, wie unterschiedliche Zielgruppen auf Informationen zugreifen und welche Themen künftig stärker vertieft oder klarer strukturiert werden sollten. Daraus können konkrete Vorschläge für neue Wissensbereiche, sinnvollere Inhaltsbeziehungen oder präzisere thematische Schwerpunkte entstehen.
</p>
<p>
    Parallel dazu wird geprüft, wie sich solche Strukturen technisch innerhalb des bestehenden CMS abbilden lassen — etwa durch differenzierte Feldstrukturen, semantische Beziehungen, strukturierte Daten oder wiederverwendbare Inhaltsmodelle.<br>
</p>
<p>
    <b>Entwicklung einer Wissens- und Informationsstruktur</b>
</p>
<p>
    Auf Grundlage der Analyse lässt sich schrittweise eine inhaltliche und technische Struktur entwickeln, die vorhandenes Wissen verständlicher organisiert und langfristig konsistent abbildet. Dabei geht es unter anderem um Fragen wie:
</p>
<ul>
    <li>Welche Informationen fehlen bislang?</li>
    <li>Welche Inhalte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen?</li>
    <li>Welche Themen gehören zusammen — und welche sollten klar getrennt werden?</li>
    <li>Welche Begriffe, Fragen oder Prozesse sollten zentral erklärt werden?</li>
    <li>Wie lassen sich diese Inhalte technisch sinnvoll innerhalb des CMS strukturieren?</li>
</ul>
<p>
    Gerade bei über Jahre gewachsenen Websites entsteht daraus häufig erstmals eine klarere Informationsarchitektur mit nachvollziehbaren Beziehungen zwischen Themen, Fachbereichen und Nutzerfragen.<br>
</p>
<p>
    <b>KI-gestützte Textarbeit und Wissensstrukturierung</b>
</p>
<p>
    Seit über zwei Jahren arbeite ich intensiv mit KI-Systemen an technischen Fachtexten, Website-Inhalten und literarischer Prosa. Dabei nutze ich KI weniger als automatischen Textgenerator, sondern vielmehr als Werkzeug zur kritischen Diskussion von Sprache, Struktur, Verständlichkeit und inhaltlicher Konsistenz. Das systematische Hinterfragen KI-generierter Texte gehört für mich inzwischen selbstverständlich zur täglichen Arbeit.
</p>
<p>
    Gleichzeitig beschäftige ich mich seit den frühen Jahren des Webs mit Websites, digitalen Inhaltsstrukturen und Blogging. Über viele Jahre hinweg entstanden dabei Fachtexte, Blogartikel und technische Inhalte für unterschiedliche mittelständische Unternehmen — unter anderem auch im Bereich industrieller Technologien wie 3D-Metalldruck.
</p>
<p>
    Parallel dazu begleitet mich seit vielen Jahren die praktische Arbeit mit Informationsarchitektur, Inhaltsmodellierung innerhalb von CMS-Systemen und der Entwicklung verständlicher, nutzerorientierter Webinhalte.
</p>
<p>
    <b>KI sinnvoll genutzt — strukturiert, reflektiert und menschlich gesteuert.</b></p>
<h3><b></b><b>Kontaktdaten:&nbsp;</b></h3>
<ul>
    <li>Telefon: 0162 4274462</li>
    <li>Email: <a href="mailto:ki@segert.net">ki@segert.net</a></li>
</ul>
<h3>
    <b>Quellen und weiterführende Informationen</b>
</h3>
<ul>
    <li>Google SEO Starter Guide<br><a href="https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/seo-starter-guide" style="font-size: 16px; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, Oxygen, Ubuntu, 'Helvetica Neue', Arial, sans-serif;">https://developers.google.com/...</a></li>
    <li>Google Einführung strukturierte Daten<br><a href="https://developers.google.com/search/docs/appearance/structured-data/intro-structured-data">https://developers.google.com/...</a></li>
    <li>Google Strukturierte Datentypen<br><a href="https://developers.google.com/search/docs/appearance/structured-data/search-gallery">https://developers.google.com/...</a></li>
    <li>Schema.org Documentation<br><a href="https://schema.org/docs/documents.html">https://schema.org/docs/docume...</a></li>
    <li>W3C – Semantische Seitenstruktur<br><a href="https://www.w3.org/WAI/tutorials/page-structure/">https://www.w3.org/WAI/tutoria...</a></li>
    <li>Mozilla Developer Network – Semantic HTML<br><a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/Glossary/Semantics">https://developer.mozilla.org/...</a></li>
    <li>Google Search Central Blog<br><a href="https://developers.google.com/search/blog">https://developers.google.com/...</a></li>
    <li>Search Engine Journal – Generative Engine Optimization (GEO)<br><a href="https://www.searchenginejournal.com/generative-engine-optimization-geo/519492/">https://www.searchenginejourna...</a></li>
    <li>Ahrefs – AI Search &amp; SEO Research<br><a href="https://ahrefs.com/blog/ai-search/">https://ahrefs.com/blog/ai-sea...</a></li>
    <li>t3n – SEO &amp; KI-Suche<br><a href="https://t3n.de/tag/seo/">https://t3n.de/tag/seo/</a></li>
</ul>]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[KI-Sichtbarkeit,]]></dc:subject>
      <dc:date>2026-05-20T12:38:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Zwei starke ExpressionEngine-Features: Relationships-Felder und der Fluid-Feldertyp]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/zwei-starke-expressionengine-features-relationshipsfeld-fluidfelder</link>
      <guid>https://segert.net/segertblog/zwei-starke-expressionengine-features-relationshipsfeld-fluidfelder#When:13:08:00Z</guid>
      <description><![CDATA[ExpressionEngine 7 beeindruckt mich weniger durch spektakuläre, sofort sichtbare „Features“, sondern vielmehr durch seine präzise und durchdachte Inhaltsarchitektur. Ein wesentlicher Kern des Systems ist das Feldsystem für Channels* – genau dort entscheidet sich, wie leistungsfähig und nachhaltig ein Projekt aufgebaut werden kann. Wer Inhalte strukturiert denkt und nicht nur visuell plant, erhält hier ein Setup, das langfristig tragfähig, wartbar und erweiterbar ist.<br />
<br />
Ich erlebe es immer wieder, dass genau diese saubere Architektur den Unterschied macht – besonders bei wachsenden Projekten oder komplexeren Anforderungen. Statt Inhalte einfach irgendwo „hineinzuschreiben“, werden sie logisch modelliert. Und das zahlt sich aus. Strukturen bleiben verständlich. Inhalte bleiben konsistent. Erweiterungen sind möglich, ohne das System aufbauen zu müssen.<br />
<br />
Im weiteren Verlauf gebe ich zunächst einen kompakten Überblick über die wichtigsten Feldtypen, um das Fundament klar zu machen. Danach gehe ich gezielt auf zwei Bereiche ein, die für mich zu den stärksten Werkzeugen in ExpressionEngine gehören: <a href="https://docs.expressionengine.com/latest/fieldtypes/relationships.html" target="_blank">Relationships-Felder</a> und der <a href="https://docs.expressionengine.com/latest/fieldtypes/fluid.html#fluid-fieldtype" target="_blank">Fluid-Feldertyp</a>. Dort zeigt sich, welches Potenzial wirklich in dieser Architektur steckt – vor allem dann, wenn man Inhalte in Beziehungen zueinander denkt und modulare Strukturen sauber aufbauen möchte. Also wenn zum Beispiel ein Mitarbeiter nicht mehrfach angelegt wird, sondern zentral existiert und an verschiedenen Stellen referenziert wird – oder wenn einzelne Inhaltsblöcke flexibel kombiniert werden, ohne die Grundstruktur der Website zu verändern.<br />
<br />
<small><b>*</b><i> Channels sind  in ExpressionEngine die Inhaltsbereiche. Während andere Systeme von „Beitragstypen“ oder „Content Types“ sprechen, heißen diese strukturellen Einheiten hier Channels.</i></small> <h3>
    Wichtige Feldtypen in ExpressionEngine 7 (Kurzüberblick)
</h3>
<p>
    ExpressionEngine unterscheidet zwischen einfachen, komplexen und strukturbildenden Feldern.
</p>
<p>
    Einfache Felder:
</p>
<ul>
    <li>Text Input – einzeilige Texte (z. B. Titelzusatz, SKU)</li>
    <li>Textarea / RTE – Fließtext mit oder ohne Formatierung</li>
    <li>Date – Datums- und Zeitwerte</li>
    <li>Checkbox / Radio / Select – strukturierte Auswahlwerte</li>
    <li>URL – validierte Webadressen</li>
</ul>
<p>
    Struktur- und Datentypfelder:
</p>
<ul>
    <li>Grid – tabellarische Wiederholungsstruktur</li>
    <li>File – Dateiverwaltung mit Upload-Verzeichnis</li>
    <li>Assets / Files (Core) – strukturierte Medienverwaltung</li>
    <li>Playa / Relationship – relationale Verknüpfung von Entries</li>
    <li>Fluid Field – flexible, blockbasierte Inhaltsstruktur</li>
</ul>
<p>
    Diese Kombination erlaubt eine saubere Trennung von Inhalt, Struktur und Darstellung – ein klarer Vorteil gegenüber rein visuell orientierten Page-Builder-Systemen.
Gerade bei WordPress sieht man häufig das Gegenmodell: Viele Projekte basieren stark auf Page-Buildern, bei denen Inhalte primär visuell zusammengesetzt werden. Das funktioniert kurzfristig bequem, führt aber oft zu aufgeblähtem Code, verschachtelten Layout-Strukturen und schwer wartbaren Templates. Inhalte sind dann nicht sauber modelliert, sondern an ein bestimmtes Layout gebunden. Änderungen oder Relaunches werden dadurch aufwendiger, weil Struktur und Darstellung nicht klar getrennt sind. Genau hier spielt eine durchdachte Feldarchitektur wie in ExpressionEngine ihre Stärke aus.&nbsp;
</p>
<h3>
    Relationships-Felder – Relationale Inhalte sauber modellieren
</h3>
<p>
    Das <strong>Relationships-Feld</strong> ermöglicht es, Einträge miteinander zu verknüpfen. Technisch handelt es sich um eine relationale Referenz auf andere Channel-Einträge.
</p>
<p>
    Typische Anwendungsfälle:
</p>
<ul>
    <li>Blogartikel ↔ verwandte Artikel</li>
    <li>Produkt ↔ Zubehör</li>
    <li>Event ↔ Referent</li>
    <li>Projekt ↔ Kunde</li>
</ul>
<p></p>
<p>
    Mehrsprachige Strukturen lassen sich auch ohne Add-ons wie Transcribe realisieren, indem Einträge über ein Relationship-Feld als jeweilige Sprachvariante miteinander verknüpft und im Template gezielt ausgegeben werden. Gleichzeitig ermöglicht das Feld eine redaktionelle Kuratierung: Inhalte können manuell ausgewählt und in einer definierten Reihenfolge ausgespielt werden, etwa für Bereiche wie „Empfohlene Beiträge“.
</p>
<p>
    Beispiele aus meiner Praxis sind etwa, dass Bildungsprojekten gezielt Premieren oder Veranstaltungen zugeordnet werden können oder dass bestimmten Fachgebieten die jeweils zuständigen Anwälte zugewiesen sind. Die Inhalte existieren dabei jeweils nur einmal im System und werden an den passenden Stellen strukturiert ausgegeben.
</p>
<figure>
    <img src="https://segert.net/blogbilder/relationshipsfeld-beispiel.webp" alt="relationshipsfeld-beispiel.webp">
</figure>
<p></p>
<p></p>
<h3 data-start="0" data-end="71">
    Referenten einem Event zuordnen – klassisches Relationships-Beispiel
</h3>
<p data-start="73" data-end="255">
    Ein klassisches Praxisbeispiel ist auch die Zuordnung von Referenten zu einem Event, bei dem ein Veranstaltungseintrag mehrere Referenten referenziert und diese strukturiert ausgibt.
</p>
<p>
    <b>Setup</b>:
</p>
<ul>
    <li>Channel: events</li>
    <li>Channel: referenten</li>
    <li>Feld im Channel events: event_referenten (Relationships-Feld)</li>
</ul>
<p data-start="370" data-end="426"></p>
<p data-start="370" data-end="426">
    Im Backend wählt der Redakteur beliebige Referenten aus.&nbsp;Template-Ausgabe:
<br>&nbsp;</p>
<pre><code>&lt;section class="event"&gt;
  &lt;h1&gt;&#123;title&#125;&lt;/h1&gt;
  &lt;div class="event-content"&gt;
    &#123;event_text&#125;
  &lt;/div&gt;
  &#123;if event_referenten&#125;
    &lt;div class="referenten"&gt;
      &lt;h2&gt;Referenten&lt;/h2&gt;
      &lt;ul&gt;
        &#123;event_referenten&#125;
          &lt;li&gt;
            &lt;h3&gt;&#123;event_referenten:title&#125;&lt;/h3&gt;
            &lt;p&gt;&#123;event_referenten:referent_beschreibung&#125;&lt;/p&gt;
          &lt;/li&gt;
        &#123;/event_referenten&#125;
      &lt;/ul&gt;
    &lt;/div&gt;
  &#123;/if&#125;
&lt;/section&gt;
</code></pre>
<p><br>&nbsp;
    Was hier passiert:
</p>
<ul>
    <li>{event_referenten} iteriert über die verknüpften Entries.</li>
    <li>{event_referenten:title} greift auf Felder des verknüpften Entries zu.</li>
    <li>Die Reihenfolge entspricht der redaktionellen Auswahl.</li>
</ul>
<p></p>
<p>
    Vorteile des Relationship-Feldes:
</p>
<ul>
    <li>Keine redundanten Inhalte</li>
    <li>Zentrale Pflege (Änderung an einer Stelle wirkt überall)</li>
    <li>Klare Datenstruktur</li>
    <li>Gute SEO-Basis (keine doppelten Texte)</li>
    <li>Hohe Flexibilität bei komplexen Websites</li>
</ul>
<p>
    Gerade bei größeren Projekten entsteht dadurch ein sauber normalisiertes Content-Modell – ähnlich relationalen Datenbanken.
</p>
<h3 data-start="0" data-end="41">
    Fluid-Feld – Modulares Content-Design
</h3>
<p data-start="43" data-end="463">
    Das Fluid Field gehört zu den leistungsstärksten Konzepten in ExpressionEngine 7. Es ermöglicht Redakteuren, unterschiedliche Feldtypen flexibel miteinander zu kombinieren, ohne dabei die grundlegende Struktur eines Channels aufzulösen oder technisch zu verwässern. Statt einer starren Abfolge fest definierter Felder steht ein Container-Feld zur Verfügung, das verschiedene zuvor konfigurierte Feldtypen aufnehmen kann.
</p>
<figure>
    <img src="https://segert.net/blogbilder/fluidfeld.webp" alt="fluidfeld.webp">
</figure>
<p data-start="465" data-end="869" data-is-last-node="" data-is-only-node="">
    Ein typisches Szenario sind modulare Inhaltsblöcke: Ein Channel <em data-start="529" data-end="537">seiten</em> besitzt beispielsweise ein Fluid-Feld <em data-start="576" data-end="591">seiten_inhalt</em>, innerhalb dessen unterschiedliche Inhaltselemente – etwa Text, Bild, Zitat oder Call-to-Action – frei zusammengestellt und in variabler Reihenfolge angeordnet werden können. Die Struktur bleibt dabei klar definiert, während die redaktionelle Flexibilität deutlich erhöht wird.
</p>
<p>
    Darin können enthalten sein:
</p>
<ul>
    <li>Textblock</li>
    <li>Audiofile</li>
    <li>Zitat</li>
    <li>Call-to-Action</li>
    <li>Diashow-Slider</li>
    <li>Grid-Feld</li>
    <li>Relationship-Feld</li>
</ul>
<p>Warum das Fluid-Feld so stark ist:
</p>
<ul>
    <li>Redaktionsfreundlich – keine starre Feldreihenfolge</li>
    <li>Entwicklerkontrolle – keine unkontrollierten Layout-Zerstörungen wie bei Page Buildern</li>
    <li>Kombinierbar – Relationship-Felder innerhalb eines Fluid-Feldes sind möglich</li>
    <li>Strukturiert statt visuell manipulativ – Inhalt bleibt semantisch sauber</li>
    <li>Skalierbar – neue Blocktypen lassen sich jederzeit ergänzen</li>
</ul>
<p></p>
<h3 data-start="0" data-end="39">
    Zusammenspiel: Relationsship + Fluid
</h3>
<p data-start="41" data-end="547">
    Richtig spannend wird ExpressionEngine immer dann, wenn man Relationship-Felder und das Fluid-Feld miteinander kombiniert. Damit kann spielt man die Stärke von&nbsp;ExpressioEngine wirklich aus. Das Fluid-Feld sorgt für eine flexible, modulare Seitenstruktur. Relationships-Felder bilden dagegen saubere, relationale Verbindungen zwischen Inhalten ab. Ergänzt man das noch um Grid-Felder für strukturierte Datensätze und Datei-Felder für Medien, entsteht ein System, das zugleich flexibel und strukturell klar bleibt.
</p>
<p data-start="549" data-end="933">
    Ich bin selbst immer wieder begeistert, wie komplexe Inhaltsstrukturen sich damit abbilden lassen – ohne chaotisch zu werden. Man kann sehr differenzierte Seitenmodelle entwickeln, ohne Redundanz zu erzeugen. Inhalte müssen nicht mehrfach gepflegt werden, sondern existieren genau einmal und werden dort referenziert, wo sie gebraucht werden. Das spart Zeit. Und es verhindert Fehler.
</p>
<p data-start="935" data-end="1401">
    Ein einfaches Beispiel noch: Ein Redakteur fügt in einem Fluid-Feld einen Block „Teammitglieder“ ein. Dieser Block enthält intern ein Relationship-Feld, über das bestimmte Mitarbeiter ausgewählt werden. Die Teamseite entsteht dynamisch. Ändert sich die Beschreibung eines Mitarbeiters, wirkt sich das automatisch überall aus, wo diese Person referenziert ist. Keine doppelte Pflege. Keine inkonsistenten Daten. Genau so sollte relationale Inhaltsverwaltung funktionieren.
</p>
<p data-start="1403" data-end="1694">
    Gerade Kunden profitieren davon enorm. Sie erhalten keine starre Struktur, aber auch kein unkontrollierbares Baukastensystem. Stattdessen bekommen sie eine klar definierte, relationelle Architektur, die ihnen die Pflege erleichtert. Inhalte lassen sich logisch denken. Und logisch verwalten.
</p>
<h3 data-start="1696" data-end="1705">
    Fazit
</h3>
<p data-start="1707" data-end="2031">
    ExpressionEngine 7 überzeugt mich vor allem durch seine datenbanknahe Inhaltsmodellierung. Relationen sind sauber abbildbar. Strukturen bleiben klar. Gleichzeitig bleibt das System flexibel, aber eben kontrolliert. Die Trennung von Struktur und Darstellung ist konsequent durchgezogen – und das merkt man in der Wartbarkeit.
</p>
<p data-start="2033" data-end="2380" data-is-last-node="" data-is-only-node="">
    Viele Systeme setzen zuerst auf visuelle Freiheit und kümmern sich später um Struktur. ExpressionEngine geht den umgekehrten Weg: erst die Architektur, dann das Layout. Gerade bei komplexen, mehrsprachigen, relationalen oder langfristig angelegten Projekten zeigt sich, wie tragfähig dieser Ansatz ist. Und genau deshalb arbeite ich so gern damit.
</p>]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[ExpressionEngine,]]></dc:subject>
      <dc:date>2026-02-27T13:08:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[ExpressionEngine versus TYPO3: 10 Vorteile für mittelgroße Websites]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/expressionengine-versus-typo3-10-vorteile-ueber-die-sich-jede-it-abteilung-freut</link>
      <guid>https://segert.net/segertblog/expressionengine-versus-typo3-10-vorteile-ueber-die-sich-jede-it-abteilung-freut#When:11:03:00Z</guid>
      <description><![CDATA[Seit 2009 arbeite ich mit ExpressionEngine, inzwischen in der Version 7, und habe damit über 30 Kundenprojekte realisiert. Viele dieser Websites laufen seit mehr als zwölf Jahren stabil: Von Version 2 bis Version 7 gab es weder sicherheitsrelevante Risiken noch technische Probleme bei größeren Upgrades. Zudem wurden zahlreiche Projekte im Laufe der Zeit deutlich erweitert – etwa um Zweisprachigkeit, dynamische Stellenbereiche, komplexe Produktdaten und vieles mehr.<br />
<br />
Der Grund für diese Stabilität liegt in der Architektur von ExpressionEngine: einer klaren Trennung von Inhalten, Layout und Systemfunktionen. Diese Struktur ermöglicht es, Projekte schlank zu pflegen, sicher zu betreiben und langfristig flexibel auszubauen. Genau hier unterscheiden sich ExpressionEngine und TYPO3 deutlich.<br />
<br />
<strong>Hier sei ausdrücklich betont, dass die Tauglichkeit von TYPO3 gerade für anspruchsvolle Enterprise-Projekte damit keineswegs infrage gestellt wird.</strong> Es geht vielmehr um einen praxisbezogenen Vergleich der Systemarchitekturen im Bereich kleiner und mittelgroßer Websites. Im Folgenden zeige ich Ihnen zehn zentrale Vorteile, die in der täglichen Arbeit mit ExpressionEngine Kosten, Zeit und Nerven sparen – ergänzt durch kurze Beispiele aus der Praxis. <h3>
    1. Schlankere Updates durch klare Trennung von Kern, Content und Templates
</h3>
<p>
    Bei TYPO3 greifen Updates tief ins System ein. Extensions müssen angepasst, Datenbanken migriert, Konfigurationen überprüft werden. Das kann Tage oder Wochen dauern.&nbsp;ExpressionEngine hingegen hält Systemkern, Inhalte und Templates konsequent getrennt. Ein Update betrifft fast ausschließlich den Kern. Inhalte und Layouts bleiben unberührt.
</p>
<p>
    <b>Beispiel:</b> Bei einer Schul-Website mit tausenden Artikeln habe ich ein Major-Update (Version 6 auf 7) in weniger als einem Tag eingespielt – ganz ohne dass Redakteure es überhaupt bemerkt hätten.
</p>
<p>
    <b>Vorteile:</b> Kaum Ausfallzeiten, geringere Kosten, mehr Sicherheit.
</p>
<h3>
    2. Flexibler Ausbau, weil alles modular organisiert ist
</h3>
<p>
    In TYPO3 bedeutet eine Erweiterung oft: Neue Extensions, komplizierte Konfigurationen, hoher Aufwand.&nbsp;In ExpressionEngine wird für jede neue Funktion einfach ein Channel mit eigenen Feldern angelegt. Bestehende Inhalte bleiben unberührt.
</p>
<p>
    <b>Beispiel:</b> Ein mittelständisches Unternehmen wollte zu seinen Produkten zusätzlich regionale Referenzprojekte präsentieren. In EE wurde dafür ein Channel „Projekte“ angelegt – mit Feldern für Beschreibung, Bildergalerie und Standort. Sofort konnte der Kunde mit eigenem Content loslegen.
</p>
<p>
    <b>Vorteile:</b> Websites wachsen organisch mit – ohne Umwege und Zusatzmodule, allein mit Bordmitteln
</p>
<h3>
    3. Strukturierte Daten durch frei definierbare Felder
</h3>
<p>
    TYPO3 setzt stark auf vordefinierte Content-Elemente. Diese müssen oft angepasst oder mit Extensions erweitert werden.&nbsp;In ExpressionEngine werden Felder exakt nach Projektbedarf angelegt – ob Text, Bild, Datei oder Relation. Dadurch entstehen saubere Inhaltsmodelle, die auch nach Jahren noch verständlich und nutzbar sind.
</p>
<p>
    <b>Beispiel:</b> Bei einem Bildungsunternehmen sind über 250 Standorte im System gepflegt – jeder mit Ansprechpartnern, Bildern und Kursangeboten. Dank klarer Feldstruktur können Mitarbeiter Inhalte schnell und konsistent eintragen. (Dieser Bereich wurde erst nachträglich hinzugefügt, die Website war bereits über ein Jahr im Betrieb. Der Ausbau war unkompliziert und es gab nicht eine Minute einen Ausfall der Website.)
</p>
<p>
    <b>Vorteile:</b> Konsistente Datenpflege, einheitliches Layout, weniger Redaktionsfehler.
</p>
<h3>
    4. Mehrbenutzerfähigkeit durch integrierte Rollenverwaltung
</h3>
<p>
    In TYPO3 ist die Rechtevergabe komplex und unübersichtlich. Oft braucht es Spezialisten, um Rollen sauber zu definieren.&nbsp;ExpressionEngine bringt eine transparente Rollen- und Rechteverwaltung mit. Redakteure können genau die Bereiche pflegen, die ihnen zugewiesen sind.
</p>
<p>
    <b>Beispiel:</b> An einer Schule gibt es drei Redakteure: Ein Lehrer pflegt die News, die Schulleitung veröffentlicht die Elternbriefe (Newsletter) und die Schülervertretung pflegt ihre eigene Seite. Alles läuft über dieselbe Installation – ohne Überschneidungen.
</p>
<p>
    <strong data-start="834" data-end="856">Weiteres Beispiel:</strong> Ein Verband mit 16 Standorten wollte die gesamte Website zentral im Sekretariat pflegen lassen. Die zuständige Mitarbeiterin hatte kaum technische Vorkenntnisse. Mit einem kurzen Handout und einer zweistündigen Einführung war sie bereits in der Lage, Inhalte sicher einzupflegen. Nach insgesamt drei Stunden Training konnte sie selbstständig arbeiten.
</p>
<p>
    <b>Vorteile:</b> Teams arbeiten eigenständig, ohne sich gegenseitig ins Gehege zu kommen,&nbsp;und selbst Mitarbeiter ohne CMS-Erfahrung finden sich schnell zurecht.
</p>
<h3>
    5. Sicherheit mit Bordmitteln – weniger Angriffsfläche
</h3>
<p>
    TYPO3 bringt viele Funktionen mit, die nicht jeder braucht – das bedeutet mehr Angriffsfläche.&nbsp;ExpressionEngine setzt dagegen auf einen schlanken Kern und viele eingebaute Sicherheitsfunktionen: CAPTCHA, IP-Sperren, Passwort-Policies, automatische E-Mail-Verschlüsselung, Session-Management, XSS- und CSRF-Schutz.
</p>
<p>
    <b>Beispiel:</b> Bei einer Website mit sensiblen personenbezogenen Daten konnte die IT-Abteilung problemlos IP-Bereiche ausschließen, die für Angriffe auffällig waren – ganz ohne zusätzliche Software.
</p>
<p>
    <b>Vorteile:</b> Weniger externe Plugins, weniger Sicherheitslücken, mehr Stabilität.
</p>
<h3>
    6. Leistungsfähige Datenbank – einfach und stabil
</h3>
<p>
    TYPO3 kann bei wachsenden Inhalten zu komplexen Abfragen neigen. Das erfordert oft Tuning.&nbsp;ExpressionEngine arbeitet mit klaren Relationen und schlanken Abfragen. Auch bei tausenden Datensätzen bleibt das System performant.
</p>
<p>
    <b>Beispiel:</b> Eine Schul-Website mit tausenden Artikeln im Archiv läuft stabil – auch bei starkem Traffic. Die Datenbankstruktur blieb über Jahre unverändert.
</p>
<p>
    <b>Vorteile:</b> Stabilität und Performance, selbst bei Großprojekten.
</p>
<h3>
    7. Barrierefreiheit durch strikte Trennung von Inhalt und Design
</h3>
<p>
    In TYPO3 vermischen sich Inhalte und Layout über Extensions oder TypoScript. Das erschwert barrierefreie Ausgabe.&nbsp;ExpressionEngine trennt Inhalte strikt von Templates und Stylesheets. Inhalte liegen „sauber“ vor und können barrierefrei ausgegeben werden.
</p>
<p>
    <b>Beispiel:</b> Im Zuge einer barrierefreien Umgestaltung einer öffentlichen Institution mussten für Bilder nachträglich Felder für alternative Texte eingeführt werden, die bei Bedarf gefüllt werden können. Gleichzeitig sollte es die Möglichkeit geben, über einen einfachen Schalter Transkriptionen zu Videos anzugeben. Beides ließ sich in ExpressionEngine mit wenigen Klicks über neue Felddefinitionen realisieren – ohne dass bestehende Templates aufwändig geändert oder  werden mussten. Auch im Frontend war Videotext nur zu sehen, wenn das Feld aktiviert war.&nbsp;
</p>
<p>
    <b>Vorteile:</b> Barrierefreie Standards lassen sich leichter und ohne CMS-bedingte Einschränkungen umsetzen.
</p>
<h3>
    8. Weniger Spam, weil kein Massen-CMS
</h3>
<p>
    TYPO3 und WordPress sind Massen-Systeme – beliebt bei Angreifern.&nbsp;ExpressionEngine ist weniger verbreitet und deshalb kein primäres Ziel für Bots. Dazu kommen eingebaute Schutzmechanismen wie Spamfilter, Kommentar-Kontrolle oder E-Mail-Verschlüsselung.
</p>
<p>
    <b>Vorteile:</b> Weniger Aufwand für Spam-Abwehr, weniger Supportkosten.
</p>
<h3>
    9. Entwicklerfreundliches Template-System mit geringer Lernkurve
</h3>
<p>
    TYPO3 zwingt Entwickler in komplexe Strukturen (TypoScript).&nbsp;ExpressionEngine arbeitet mit einer klaren, HTML-nahen Template-Sprache. Jeder erfahrene Webentwickler kann sich in kurzer Zeit einarbeiten – auch bei großen Projekten.
</p>
<p>
    <b>Beispiel: </b>Als Webentwickler übernahm ich eine lange nicht gepflegte ExpressionEngine-Website&nbsp;(Version 2) mit zahlreichen veralteten Addons und Plugins. Trotzdem habe ich die Struktur und Besonderheiten schnell durchblickt und konnte die Websitein mehreren Tagen ohne Ausfall und trotz zahlreicher Inhalte bis zur Version 6 von ExpressionEngine upgraden.
</p>
<p>
    <b>Vorteile:</b> Einfache Übergabe, schnelle Einarbeitung, geringere Kosten.
</p>
<h3>
    10. Zukunftssicherheit durch flexible Feldtypen
</h3>
<p>
    TYPO3 setzt stark auf Standard-Content-Elemente.&nbsp;ExpressionEngine erlaubt frei konfigurierbare Felder, die exakt auf den Content abgestimmt sind. Das sorgt für nachhaltige Strukturen.
</p>
<p data-start="488" data-end="1108">
    <b>Beispiel:</b> In einem Projekt sollte nachträglich eine umfangreiche FAQ integriert werden, die in Form eines Akkordeons funktioniert. Dafür wurde ein Grid-Feld mit den passenden Unterfeldern angelegt. Redakteure können dort zu jedem Eintrag eine Überschrift, den zugehörigen Text und eine Sprungadresse definieren. Die Sprungadresse ermöglicht es, dass einzelne FAQ-Einträge direkt angesteuert und automatisch geöffnet werden. Für die Redaktion ist das besonders komfortabel: Sie kümmert sich ausschließlich um die Inhalte, während die technische Logik für Sortierung, Anzeige und Verlinkung automatisch funktioniert.
</p>
<p>
    <b>Vorteile: </b>Inhalte lassen sich flexibel abbilden, Redakteure pflegen nur, was nötig ist, und das System bleibt auch bei neuen Anforderungen stabil und erweiterbar.
</p>
<h3>
    Bonus: Fast alles mit Bordmitteln möglich
</h3>
<p>
    Ein entscheidender Unterschied: Mit ExpressionEngine lassen sich die meisten Anforderungen ohne externe Add-ons umsetzen – Mehrsprachigkeit, SEO, Mitgliederverwaltung, Microsites, Newsletter.&nbsp;Nur in Spezialfällen (z. B. Online-Shop) werden externe Erweiterungen genutzt.
</p>
<p>
    <b>Vorteile:</b> Weniger Abhängigkeit von Drittanbietern, höhere Sicherheit, längere Lebensdauer.
</p>
<h3>
    Mehrsprachige Oberfläche und Backend in Deutsch verfügbar
</h3>
<p>
    Auch wenn ExpressionEngine im internationalen Umfeld entwickelt wird, ist die Benutzeroberfläche vollständig in deutscher Sprache verfügbar. Redakteure, die sich nicht mit englischen Begriffen beschäftigen möchten, können also problemlos in ihrer Muttersprache arbeiten.
</p>
<p>
    Darüber hinaus lässt sich die Oberfläche in verschiedenen Sprachen anlegen – ein Pluspunkt für international tätige Unternehmen, die Redakteure in unterschiedlichen Ländern haben. Jeder Mitarbeiter sieht das Backend in der Sprache, die für ihn am besten passt.
</p>
<p>
    <b>Vorteile:</b> Redaktionsarbeit ohne Sprachbarrieren und volle Flexibilität bei internationalen Teams.
</p>
<h3>
    Konkretes Beispiel: Universität mit vielen Fakultäten
</h3>
<p>
    Stellen Sie sich eine Universität vor, die eine zentrale Website betreibt und für jede Fakultät eigene Bereiche hat: Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften, Medizin. Jede Fakultät will eigenständig Inhalte pflegen – News, Veranstaltungen, Download-Bereiche für Prüfungsordnungen und Vorlesungsskripte.
</p>
<p>
    In TYPO3 wäre das mit aufwändigen Extensions, komplizierten Rechtestrukturen und oft mehreren Installationen verbunden. Änderungen müssten von zentralen Administratoren gesteuert werden – ein hoher Aufwand.
</p>
<p>
    Mit ExpressionEngine geht es deutlich einfacher:
</p>
<ul>
    <li>Jede Fakultät erhält einen Channel mit eigenen Feldern.</li>
    <li>Die Mitarbeiter der Fakultät haben genau definierte Rechte – sie sehen nur ihre eigenen Inhalte.</li>
    <li>Die zentrale Universitätsseite bleibt der Kern, die Fakultäten sind eigenständige Module innerhalb derselben Installation.</li>
    <li>Neue Fakultäten oder Institute lassen sich jederzeit ergänzen.</li>
    <li>Alles funktioniert mit Bordmitteln – ohne externe Add-ons.</li>
</ul>
<p>
    <b>Ergebnis: Fakultäten können ihre Inhalte selbst pflegen, die IT behält die Übersicht, und die Universität spart auf lange Sicht Zeit, Geld und Nerven.</b>
</p>
<h3>
    Verbreitung: Kaum bekannt im DACH-Raum – etabliert in Nordamerika
</h3>
<p>
    Im deutschsprachigen Raum – also in Deutschland, Österreich und der Schweiz – ist ExpressionEngine bislang noch wenig verbreitet. Viele Unternehmen setzen hier auf die großen Namen wie TYPO3 oder WordPress.
</p>
<p>
    Ganz anders sieht es in den USA und Kanada aus: Dort ist ExpressionEngine seit vielen Jahren eine feste Größe im Agentur- und Unternehmensumfeld. Zahlreiche bekannte Firmen und Institutionen nutzen es, unter anderem:
</p>
<ul>
    <li>A List Apart – eine der renommiertesten Websites für Webdesign und Webentwicklung weltweit</li>
    <li>New York Observer – die traditionsreiche New Yorker Wochenzeitung setzt ExpressionEngine für ihre Online-Ausgabe ein</li>
    <li>The White House Historical Association – die Organisation zur Geschichte des Weißen Hauses in Washington</li>
    <li>Canon Canada – der Kamerahersteller nutzte ExpressionEngine lange Zeit für seine kanadische Präsenz</li>
    <li>Sony Music – einzelne Künstlerseiten wurden mit EE betrieben</li>
    <li>Universitäten und Bildungseinrichtungen – verschiedene Colleges und Hochschulen in den USA und Kanada, die mit ExpressionEngine ihre Studienportale realisiert haben</li>
</ul>
<p>
    Diese Beispiele zeigen: Auch wenn ExpressionEngine in Deutschland vergleichsweise unbekannt ist, hat es sich international längst als stabiles und leistungsfähiges CMS bewährt.
</p>
<h3>
    Fazit
</h3>
<p>
    ExpressionEngine ist für kleine wie große Websites geeignet – von regionalen Unternehmen bis hin zu internationalen Portalen oder Universitäten mit tausenden Nutzern.
</p>
<p>
    Gegenüber TYPO3 überzeugt es durch:
</p>
<ul>
    <li>schlankere Updates</li>
    <li>leichtere Erweiterbarkeit</li>
    <li>stabile Performance</li>
    <li>eingebaute Sicherheit</li>
    <li>Entwicklerfreundlichkeit</li>
    <li>mehrsprachige Oberfläche</li>
</ul>
<h3>
    Einige Quellen
<br></h3>
<p></p>
<p>
    <strong><a href="https://www.g2.com/compare/expressionengine-vs-typo3" target="_blank">G2 – Vergleich ExpressionEngine vs. TYPO3</a></strong><br>
    Ausführliche Nutzerbewertungen zeigen: ExpressionEngine punktet bei einfacher Einrichtung und Bedienung, während TYPO3 komplexer in der Handhabung ist.
</p>
<p><b><a href="https://segert.net/segertblog/expressionengine-portierung-und-cms-modernisierung" target="_blank">ExpressionEngine: Einblicke in die CMS-Portierung und Website-Modernisierung</a></b><br>2 Beispiele aus der Praxis der Website-Modernisierung veralteter ExpressionEngine-Websites</p>
<p><b><a href="/segertblog/was-kann-expressionengine" target="_blank">Was kann ExpressionEngine?</a></b><br>Stärken und Schwächen eines CMS</p>
<p>
    <strong><a href="https://www.capterra.com/p/90631/ExpressionEngine/reviews" target="_blank">Capterra – ExpressionEngine Reviews</a></strong><br>
    Nutzer betonen besonders die Flexibilität durch Custom Fields und die volle Kontrolle über Templates.
</p>
<p>
    <strong><a href="https://svaerm.com/en/blog/wordpress-vs-typo3" target="_blank">Svaerm – WordPress vs. TYPO3 (inkl. TYPO3-Kritik)</a></strong><br>
    Ein praxisnaher Artikel über die Vor- und Nachteile von TYPO3, insbesondere die hohen Entwicklungs- und Wartungskosten.
</p>
<p>
    <strong><a href="https://www.ithelps-digital.com/de/blog/webseiten/cms" target="_blank">IThelps Digital – CMS Vergleich</a></strong><br>
    Betont die Vorteile, aber auch die hohen Anforderungen und die Komplexität bei TYPO3, gerade für kleinere Unternehmen.
</p>
<p>
    <strong><a href="https://windowsunited.de/vergleich-von-typo3-und-anderen-gaengigen-cms-systemen-welche-option-ist-die-beste-fuer-unternehmen" target="_blank">WindowsUnited – Vergleich von TYPO3 und anderen CMS</a></strong><br>
    Hebt die Stärken von ExpressionEngine bei Sicherheit, Anpassbarkeit und komplexen Inhaltsstrukturen hervor.
</p>
<p>
    <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/TYPO3_CMS" target="_blank">Wikipedia – TYPO3</a></strong><br>
    Allgemeine Informationen zur Verbreitung und Entwicklung von TYPO3, insbesondere im deutschsprachigen Raum.
</p>]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[ExpressionEngine,]]></dc:subject>
      <dc:date>2025-08-28T11:03:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Website für ein Gymnasium in Essen: &#8220;Starke Säule der Öffentlichkeitsarbeit&#8221;]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/website-fuer-ein-gymnasium-in-essen-starke-saeule-der-oeffentlichkeitsarbeit</link>
      <guid>https://segert.net/segertblog/website-fuer-ein-gymnasium-in-essen-starke-saeule-der-oeffentlichkeitsarbeit#When:11:46:00Z</guid>
      <description><![CDATA[<p>2015 gewann ich den Kunden <a href="https://mariengymnasium.net/" target="_blank">Mariengymnasium Essen-Werden</a> und modernisierte die Website (die bis dahin nicht durch die Schule redaktionell betreut werden konnte) grundlegend. Vor allem eine durchdachte Navigationsstruktur war wesentlich für den Erfolg der Website, da es zahlreiche Inhalte zu verwalten gab und gibt – und in jeder Woche neue hinzukommen. Erleichtert waren die Verantwortlichen dann auch, als sie nach einer Kurzschulung feststellten, dass man die Website mit dem <a href="/expressionengine/vorteile-cms-expressionengine">CSM ExpressionEngine</a> ohne Unfälle und mit leichter Hand pflegen kann. Das sorgte für Begeisterung, die auch nach 11 Jahren noch anhält.&nbsp;</p> <p>Wichtig war mir außerdem ein leichtes, ansprechendes, junges Design, das sich an den Farben des Logos orientiert und einen hohen Wiedererkennungseffekt sowohl auf großen Monitoren als auch auf mobilen Endgeräten haben sollte. Auch dafür ist eine durchdachte Struktur der Navigation sowie der Verteilung und Gewichtung der Inhalte ganz wesentlich.</p>
<p>Im Laufe der Jahre wurde die Website immer weiter ausgebaut und an verschiedenen Stellen umstrukturiert. So kam ein eigener Bereich für die Beratung mit einem Kontaktformular für die Vertrauenslehrer hinzu. Es wurden zudem Formulare für Krankmeldungen und Beurlaubungen eingeführt, die sich als wesentliche Erleichterung für die Eltern und die Schulverwaltung herausstellten. Auch die Navigation wurde ausdifferenziert, um beispielsweise für jeden Lehrer und jede Lehrerin eine eigene Seite zu ermöglichen, die man über eine spezielle Suche finden kann. Schritt für Schritt wird in Zukunft auch an einer Optimierung der Barrierefreiheit gearbeitet.</p>
<figure><img src="https://segert.net/blogbilder/gymnasium-formular-krankmeldung.webp" alt="gymnasium-formular-krankmeldung.webp"></figure>
<p>Die Website des Mariengymnasiums Essen-Werden ist ein Paradebeispiel dafür, <a href="/segertblog/infoseite-ueber-vorteile-cms-expressionengine-fuer-kunden">wie hervorragend das CMS ExpressionEngine geeignet</a> ist, eine komplexe Website Schritt für Schritt am lebenden System und relativ kostengünstig auszubauen. Das zeigt sich nicht zuletzt auch daran, dass in das bestehende CMS eine digitale Schülerzeitung namens „Marienkäfer“ eingebunden wurde, die von den Schülern selbst mit Inhalten versorgt werden kann. Auch für die Schülervertretung gibt es einen eigenen Login-Bereich. Möglich macht das eine ausgereifte und leistungsfähige Mitgliederverwaltung von ExpressionEngine, die auch hohen Sicherheitsansprüchen gerecht wird.</p>
<figure><img src="https://segert.net/blogbilder/schule-uebersicht-personen.webp" alt="schule-uebersicht-personen.webp"></figure>
<p>Kürzlich wurde das zehnjährige Bestehen der Schulhomepage von einem Besuch bei der Redaktion der Schülerzeitung begleitet. Ich freue mich, dass daraus nicht nur ein <a href="https://mariengymnasium.net/de/blog-info/in-eigener-sache-unsere-schulhomepage-feiert-den-zehnten-geburtstag" target="_blank">Artikel auf der Schulwebsite</a> entstanden ist, sondern auch die Presse in Essen-Werden darüber berichtet hat. Vielen Dank!</p>]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Grafik- &amp; Webdesign,]]></dc:subject>
      <dc:date>2025-05-27T11:46:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Behutsames Redesign mit Umstrukturierungen im laufenden CMS-Betrieb]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/behutsames-redesign-mit-umstrukturierungen-im-cms-im-laufenden-betrieb</link>
      <guid>https://segert.net/segertblog/behutsames-redesign-mit-umstrukturierungen-im-cms-im-laufenden-betrieb#When:21:22:00Z</guid>
      <description><![CDATA[<p>Anfang 2014 entwarf ich für das Startup und Bildungsunternehmen <a href="https://defakto.org" target="_blank">defakto</a> ein Corporate Design mit Logo, Geschäftsausstattung und eine Website mit dem CMS ExpressionEngine. In den Jahren darauf konnte die Website auch dank der Flexibilität von <a href="/expressionengine/vorteile-cms-expressionengine">ExpressionEngine</a> immer weiter wachsen und auch das Design überzeugte das Unternehmen und seine Besucher lange Zeit. Nach 10 Jahren aber sollte es etwas bunter werden, eine Erweiterung und ein Umbau der Struktur stand an, und etwas mehr Bewegung sollte auch dabei sein. Heraus kam ein behutsames Redesign, das als Modernisierung und Aufwertung wahrgenommen wird.<br></p> <p>So sah die Startseite vor dem Redesign aus. In den 10 Jahren ihrer Existenz gab es immer mal wieder kleine Änderungen an den teilweise drehbaren Kacheln (bei Mouseover).<br></p>]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Grafik- &amp; Webdesign,]]></dc:subject>
      <dc:date>2025-01-27T21:22:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Konzeptionelles und individuelles Webdesign ohne Page Builder wie Elementor, DIVI und Co]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/konzeptionelles-webdesign-ohne-page-builder</link>
      <guid>https://segert.net/segertblog/konzeptionelles-webdesign-ohne-page-builder#When:07:48:00Z</guid>
      <description><![CDATA[<p data-start="0" data-end="346">Als Webdesigner begegne ich seit Jahren Projekten, bei denen für „Webdesign“ erhebliche Summen berechnet wurden, obwohl die Umsetzung im Kern auf WordPress und Page Buildern basierte – häufig unter Verwendung von Standardvorlagen, die angepasst, verschoben und neu kombiniert wurden. Diese Technik ist grundsätzlich legitim und hat ihren Platz.</p><br />
<p data-start="348" data-end="615">Für jemanden wie mich jedoch, der seit über 27 Jahren Gestaltung und Code individuell entwickelt und konzeptionell denkt, entsteht dadurch eine besondere Marktsituation: Mit rein vorlagenbasierten Lösungen kann und will ich weder preislich noch zeitlich konkurrieren.</p><br />
<p data-start="617" data-end="1028" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Dieser Beitrag richtet sich daher an interessierte Auftraggeber, die genauer verstehen möchten, wo die Stärken – aber auch die Grenzen – von Page Buildern liegen. Zugleich nähere ich mich der Frage, ob und inwiefern diese Werkzeuge zu einer zunehmenden Vereinheitlichung und Verflachung im Webdesign beitragen – und warum konzeptionell entwickeltes, zukunftssicheres Design hier einen anderen Anspruch verfolgt.</p> <h3>
    Gutes Webdesign ist  Kunst und Handwerk
</h3>
<p>
    Gutes Webdesign ist eine Kunst und immer maßgeschneidert. Gutes Webdesign hat das Ziel, mit technisch modernstem Code eine Website nicht nur optisch ansprechend und mit hohem Wiedererkennungseffekt zu gestalten, sondern auch barrierefrei, zukunftssicher und mit effizienter Performance. Die Auswahl der richtigen Werkzeuge ist  dabei in den letzten 10 Jahren  ein wichtiger Faktor geworden. Reichte früher im Prinzip ein Grafikprogramm für die Entwürfe und ein Code-Editor für die "Programmierung", werden heute sehr häufig <i>Page Builder</i> wie "Elementor" und "DIVI" oder Homepage-Baukästen eingesetzt. Sie vereinfachen die Erstellung von Websites, indem sie es auch wenig erfahrenen Webdesignern ermöglichen, ansehnliche Websites zu erstellen. Für kleinere, kostengünstige Websites ist das auch durchaus nützlich und angebracht.
</p>
<h3>
    Vorteile von Page Buildern
</h3>
<p data-start="366" data-end="605">
    Page Builder bieten eine intuitive Drag-and-Drop-Oberfläche, mit der sich Layouts auch ohne Programmierkenntnisse anpassen lassen. Elemente können verschoben, strukturiert und visuell gestaltet werden, ohne direkt in den Code einzugreifen.
</p>
<p data-start="607" data-end="746">
    Zudem stehen zahlreiche vorgefertigte Vorlagen zur Verfügung, die als Ausgangspunkt dienen und den Gestaltungsprozess beschleunigen können.
</p>
<p data-start="748" data-end="979">
    Die Anpassungsoptionen sind umfangreich: Farben, Abstände, Typografie oder Animationen lassen sich meist komfortabel konfigurieren. Für viele kleinere Projekte bedeutet das eine deutliche Zeitersparnis – und damit geringere Kosten.
</p>
<h3>
    Nachteile von Page Buildern
</h3>
<p data-start="1018" data-end="1240">
    Websites, die mit Page Buildern erstellt wurden, enthalten häufig umfangreichen, redundanten Code. Dies kann zu längeren Ladezeiten führen und sich negativ auf Benutzererlebnis und Suchmaschinenoptimierung (SEO) auswirken.
</p>
<p data-start="1242" data-end="1416">
    Trotz vieler Einstellmöglichkeiten bleiben Gestaltung und Funktionalität systembedingt begrenzt – insbesondere dann, wenn spezifische, maßgeschneiderte Lösungen gefragt sind.
</p>
<p data-start="1418" data-end="1620">
    Langfristige Projekte geraten zudem leicht in eine technische Abhängigkeit vom jeweiligen System. Ein späterer Wechsel kann aufwendig sein, da Inhalte und Struktur eng an den Page Builder gebunden sind.
</p>
<p data-start="1622" data-end="1866">
    Auch die vermeintliche Kosteneffizienz relativiert sich häufig: Abonnements, Erweiterungen und Zusatzdienste summieren sich. Individuelle Kundenwünsche, die über das System hinausgehen, verursachen nicht selten zusätzlichen Entwicklungsaufwand.
</p>
<p data-start="1868" data-end="2222">
    Schließlich führt der verbreitete Einsatz standardisierter Baukastensysteme zu einer zunehmenden Gleichförmigkeit im Webdesign. Besonders in der mobilen Ansicht ähneln sich Navigation, Struktur und Interaktionsmuster stark. Wiederkehrende Animationen verlieren dabei schnell ihre Wirkung – und beeinträchtigen im ungünstigen Fall sogar die Nutzerführung.
</p>
<p>
    Für Kunden ist die Frage selbstverständlich berechtigt, ob Webdesign mit Page Buildern nicht ausreichend für die eigenen Ansprüche und Ziele sind. Es geht hier nicht um das Schlechtreden einer Technik, die immerhin ästhetisch das Webdesign auf eine höhere Stufe gehoben hat, auch wenn manche Animationen bereits so weit verbreitet sind, dass sie nur noch langweilen, wenn nicht sogar das Nutzererlebnis beeinträchtigen.
</p>
<h3>
    Aspekte konzeptionellen Webdesigns oder die Freiheit der Ideen
</h3>
<p data-start="2279" data-end="2485">
    Ich verstehe Webdesign als kreativen und konzeptionellen Prozess. Gemeinsam mit dem Kunden entwickle ich ein Erscheinungsbild, das den Markenkern stärkt und die Ziele des Unternehmens präzise widerspiegelt.
</p>
<p data-start="2487" data-end="2746">
    Im Mittelpunkt steht die Freiheit der Idee – nicht begrenzt durch Systemvorgaben, sondern getragen von Gestaltung, Struktur und technischer Substanz. Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit sind dabei integraler Bestandteil, nicht nachträgliche Ergänzung.
</p>
<p data-start="2748" data-end="2903">
    Individuelles Design geht Hand in Hand mit individueller Webentwicklung. Das Ergebnis ist kein Baukastensystem, sondern eine langfristig tragfähige Lösung.
</p>
<h3 data-start="2905" data-end="2945">
    Gründe für konzeptionelles Webdesign
</h3>
<ul><li>
    Einzigartigkeit: Ein maßgeschneidertes Design erhöht Wiedererkennungswert und Differenzierung im Wettbewerb.Optimierte Benutzererfahrung (UX): Struktur und Interaktion werden gezielt auf Zielgruppe und Nutzungsszenarien abgestimmt.</li><li>Flexibilität und Erweiterbarkeit: Die technische Architektur kann von Beginn an so konzipiert werden, dass zukünftige Erweiterungen möglich sind. Dazu gehört auch die bewusste Wahl eines geeigneten Content-Management-Systems wie ExpressionEngine für komplexe und wachsende Webprojekte.
</li><li>
    Technische Innovation und Performance: Moderne Webtechnologien ermöglichen effiziente, dynamische und performante Lösungen – etwa durch präzise eingesetztes CSS oder durch Code, der grafische Last reduziert.
</li><li>
    SEO und Barrierefreiheit: Eine individuell entwickelte Website kann strukturell sauber aufgebaut und von Anfang an suchmaschinenoptimiert konzipiert werden. Gleiches gilt für die gesetzlich geforderte Barrierefreiheit.
</li><li>Sicherheit: Individuelle Entwicklung erlaubt die gezielte Implementierung spezifischer Sicherheitsmaßnahmen.
</li><li>
    Integration spezieller Funktionen: Komplexe Formulare, interaktive Anwendungen oder Datenbankanbindungen lassen sich passgenau umsetzen, ohne Systemgrenzen umgehen zu müssen.
</li></ul>
<h3 data-start="4245" data-end="4276">
    Überwiegt der Preisnachteil?
</h3>
<p data-start="4278" data-end="4424">
    Eine individuell entwickelte Website erfordert zunächst ein höheres Budget. Langfristig kann sie sich jedoch als wirtschaftlich sinnvoll erweisen:
</p>
<ul data-start="4426" data-end="4688">
    <li data-start="4426" data-end="4463">stärkere Differenzierung im Markt</li>
    <li data-start="4464" data-end="4520">höhere Konversionsraten durch gezielte Nutzerführung</li>
    <li data-start="4521" data-end="4569">volle Kontrolle über Struktur und Gestaltung</li>
    <li data-start="4570" data-end="4621">bessere Skalierbarkeit bei Unternehmenswachstum</li>
    <li data-start="4622" data-end="4688">geringerer Überarbeitungsbedarf durch saubere technische Basis</li>
</ul>
<p data-start="4690" data-end="4796">
    Die anfängliche Investition steht damit einer stabilen, performanten und zukunftsfähigen Lösung gegenüber.
</p>
<p>
    Wenn Sie eine sichere, ausbaufähige und individuell entwickelte Website planen, sprechen Sie mich gerne an. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam, welcher Ansatz für Ihr Projekt sinnvoll ist.<b></b>
</p>]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Grafik- &amp; Webdesign,]]></dc:subject>
      <dc:date>2024-10-10T07:48:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[UPDATE: Sprachpaket Deutsch für ExpressionEngine Pro für Version 7.4]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/update-deutsches-sprachpaket-fuer-expressionengine-7</link>
      <guid>https://segert.net/segertblog/update-deutsches-sprachpaket-fuer-expressionengine-7#When:17:38:00Z</guid>
      <description><![CDATA[<p><br />
    Nach meiner letzten Übersetzung für die Benutzeroberfläche von ExpressionEngine 7.0.3 war eine Überarbeitung für die Version 7.3.14 überfällig. Dabei habe ich auch die hinzugekommene Sprachdatei für das überaus nützliche Addon <a href="https://docs.expressionengine.com/latest/add-ons/structure/overview.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Structure</a> übersetzt. “Structure” ist ein Bestandteil <a href="https://expressionengine.com/features" target="_blank">von ExpressionEngin Pro</a>. Damit lassen sich auch komplexe Navigationsstrukturen in einem Seitenbaum darstellen.<br />
</p><br />
<p><br />
    <b>Update:</b> Am Valentinstag 2024 erschien (ich ahnte es bereits) <a href="https://expressionengine.com/blog/expressionengine-7.4" target="_blank">ExpressionEngine Pro 7.4</a> mit der Implementierung des Rich Text Editors <a href="https://expressionengine.com/blog/7.4.0-preview-redactor-x-in-the-rich-text-editor-rte" target="_blank">Redactor X</a> und vielen kleinen sinnvollen Neuerungen. Damit nun auch die Einstellungen für Redactor X im Backend auf deutsch gut lesbar sind, bin ich zeitnah zur Tat geschritten und habe das deutsche Sprachpaket auf den neuesten Stand gebracht. Bitte schön:</p><br />
<ul><br />
    <li><b>Update Download</b>: Sprachpaket&nbsp;<a href="https://download.segert.net/EE-Sprachpaket-74-DE.zip" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Deutsch für ExpressionEngine 7.4</b></a> als Zip-File.&nbsp;</li><br />
    <li><strong>Update:</strong> Das Sprachpaket steht jetzt auch auf <a href="https://github.com/bytebaby/EE-Language-German/" target="_blank">Github</a>&nbsp;zum Download bereit.</li><li>Ein Update auf <b>ExpressionEngine 7.5</b> folgt Anfang 2025<br></li><br />
</ul> ]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[ExpressionEngine,]]></dc:subject>
      <dc:date>2023-12-12T17:38:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Fragen und Antworten zu barrierefreien Websites und das BFSG ab 2025 (FAQ)]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/faq-barrierefreie-websites-bfsg</link>
      <guid>https://segert.net/segertblog/faq-barrierefreie-websites-bfsg#When:11:55:00Z</guid>
      <description><![CDATA[Am 28. Juni 2025 tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft. Ab diesem Tag gilt EUweit für Websites und Apps eine gesetzliche Pflicht zur Barrierefreiheit. Geregelt wird das im European Accessibility Act (EAA), der ein Mindestmaß an Barrierefreiheit für Produkte und Dienstleistungen regelt. Die folgenden Fragen und Antworten richten sich an Website-Betreiber. Die FAQ soll Unternehmen, Institutionen und Vereine bei der Entscheidungsfindung helfen, um Notwendigkeit und Wege zur Barrierefreiheit der eigenen Website zu klären. ]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Barrierefreies CMS,]]></dc:subject>
      <dc:date>2023-11-08T11:55:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Webdesign-Glossar (mit Blick auf das CMS ExpressionEngine)]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/webdesign-und-expressionengine-glossar</link>
      <guid>https://segert.net/segertblog/webdesign-und-expressionengine-glossar#When:15:28:00Z</guid>
      <description><![CDATA[<p><span style="background-color:#ffffff;color:#000000;">Meine Angebote für Webdesign-Leistungen mit Konzeption, Design und <a href="/expressionengine/vorteile-cms-expressionengine" target="_blank">CMS ExpressionEngine</a> sind differenziert. Fachbegriffe lassen sich nicht vermeiden. Deshalb schicke ich mit meinen Angeboten seit 2014 ein Webdesign-Glossar als PDF mit. Das ist eine gute Sache und wird gerne angenommen. &nbsp;Und da Webtechniken ständig voranschreiten, wird das Glossar immer mal wieder erweitert mit verständlich erklärten Begriffen. Über neue Begriffe informiere ich an dieser Stelle.</span></p> ]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Grafik- &amp; Webdesign,]]></dc:subject>
      <dc:date>2023-11-04T15:28:00+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Wie ich arbeite – und was eine Website langfristig tragfähig macht]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/wie-ich-arbeite-website-langfristig-tragfaehig</link>
      <guid>https://segert.net/segertblog/wie-ich-arbeite-website-langfristig-tragfaehig#When:09:54:00Z</guid>
      <description><![CDATA[Wenn ich ein Website-Projekt übernehme, das in der Zukunft wachsen soll, baue ich keine digitale Visitenkarte, die zwei Jahre gut aussieht und dann an ihre technischen Grenzen stößt.  Eine Website ist für mich nicht nur eine hippe Selbstdarstellung, sondern immer auch eine Art Infrastruktur, die wachsenden Anforderungen gerecht werden muss. Und eine funktionierende Infrastruktur erkennt man daran, dass sie zuverlässig arbeitet, auch ohne Web-Spezialisten und über Jahre hinweg.<br />
<br />
Natürlich spielt Gestaltung eine Rolle. Typografie, Bildsprache, Struktur, Klarheit – all das ist wichtig. Aber Design ist für mich nicht Dekoration, sondern Ausdruck einer durchdachten Architektur. Eine Website muss nicht nur gut aussehen, sie muss stabil bleiben, erweiterbar sein und sich an neue Anforderungen anpassen lassen. <h3>
    Langfristigkeit ist kein Zufall
</h3>
<p>
    Einige meiner ältesten Kunden arbeiten seit über zwanzig Jahren mit mir zusammen. Ihre Websites haben in dieser Zeit mehrere Redesigns erlebt, strukturelle Erweiterungen, inhaltliche Neuausrichtungen und technische Updates. Systeme wurden modernisiert und weiterentwickelt, einmal sogar vollständig von WordPress auf ExpressionEngine umgestellt – ohne nennenswerte Ausfälle, ohne Chaos, ohne „Jetzt müssen wir alles neu machen“-Momente. Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis vorausschauender Entscheidungen.
</p>
<p>
    Ein Beispiel: Bereits 2011 hat sich ein Kunde bewusst für ExpressionEngine entschieden – und damals schon für eine responsive Umsetzung. Das war zu einer Zeit, als „responsive“ noch kein selbstverständlicher Standard war. Die technische Grundlage wurde so aufgebaut, dass Inhalte klar von Layout und Struktur getrennt sind. Genau das macht heute den Unterschied. Beim aktuellen Redesign konnte das komplette Erscheinungsbild neu gedacht und technisch modernisiert werden, ohne dass Inhalte gefährdet oder mühsam übertragen werden mussten. Texte, Bilder und Strukturen blieben stabil, während das Layout vollständig erneuert wurde. Das ist der Vorteil einer sauber angelegten CMS-Architektur: Man kann weiterentwickeln, ohne das Fundament zu beschädigen.
    <b></b>
</p>
<h3>
    Qualität entsteht vor der Veröffentlichung
</h3>
<p>
    Ich denke Projekte nicht bis zur Veröffentlichung, sondern weiter. Ich frage mich schon beim ersten Entwurf: Ist das updatefähig? Ist das strukturell sauber? Kann man Inhalte erweitern, ohne dass alles auseinanderfällt? Was passiert in fünf Jahren? In zehn?
</p>
<p>
    Diese Fragen stellt man sich nicht, wenn man nur auf die Oberfläche schaut. Aber genau dort entscheidet sich Qualität. Eine Website ist kein einmaliges Ereignis. Sie ist ein System, das wachsen und sich verändern muss. Wer das am Anfang nicht berücksichtigt, zahlt später doppelt.
</p>
<h3>
    Struktur statt Baukasten
</h3>
<p>
    Heute kann man Websites sehr schnell erstellen. Themes, Page Builder, fertige Vorlagen – technisch ist vieles möglich. Das ist nicht grundsätzlich falsch. Für manche Projekte ist das ausreichend.
</p>
<p>
    Ich arbeite bewusst anders. Ich baue keine Klicklösung, sondern eine strukturierte Grundlage. Ich achte auf sauberes Markup, klare Inhaltslogik und eine technische Basis, die langfristig stabil bleibt. Suchmaschinenoptimierung ist dabei kein nachträgliches Plugin, sondern Teil der Struktur. Inhalte werden so angelegt, dass sie logisch eingebettet sind und nicht zufällig das Layout beeinflussen.
</p>
<p>
    Der Unterschied zeigt sich selten am ersten Tag. Er zeigt sich nach Jahren.
</p>
<h3>
    Verantwortung endet nicht mit dem Launch
</h3>
<p>
    Ein Projekt ist für mich nicht abgeschlossen, wenn es online geht. Ich bleibe ansprechbar. Ich beobachte Entwicklungen, prüfe Updates, korrigiere Kleinigkeiten, bevor sie zu größeren Problemen werden. Manchmal passe ich Dinge an, ohne dass daraus ein neues Projekt entsteht. Nicht, weil ich großzügig sein möchte, sondern weil ich Verantwortung ernst nehme.
</p>
<p>
    Zuverlässigkeit bedeutet für mich, dass man sich auf Absprachen verlassen kann. Dass Systeme stabil laufen. Dass Entscheidungen nicht kurzfristig beeindrucken, sondern langfristig tragen. Gewissenhaftigkeit heißt, auch unsichtbare Details ernst zu nehmen – gerade die, die später entscheidend werden.
</p>
<h3>
    Erfahrung als Entscheidungsqualität
</h3>
<p>
    Nach über zwanzig Jahren im Web arbeite ich heute schneller als früher. Nicht weil ich oberflächlicher arbeite, sondern weil ich Entscheidungen sicherer treffe. Ich weiß, welche Lösungen sich bewähren und welche nur kurzfristig modern wirken. Ich erkenne strukturelle Schwächen frühzeitig. Das spart Zeit – und es vermeidet spätere Kosten.
</p>
<p>
    Ich arbeite in Personalunion. Konzeption, Gestaltung, technische Umsetzung und Systemarchitektur greifen ineinander. Es gibt keine Übergaben zwischen Abteilungen, keine Missverständnisse durch interne Abstimmungen. Verantwortung ist klar. Entscheidungen sind konsistent.
</p>
<h3>
    Für wen ich arbeite
</h3>
<p>
    Ich arbeite gern mit Menschen, die verstehen, dass eine Website mehr ist als eine Oberfläche. Mit Unternehmen, die Wert auf Stabilität, Struktur und langfristige Perspektive legen. Mit Auftraggebern, die nicht nur „online sein“ möchten, sondern digital verlässlich aufgestellt sein wollen.
</p>
<p>
    Wenn es um kurzfristige Effekte geht, gibt es viele Anbieter. Wenn es um eine tragfähige, durchdachte Grundlage geht, sprechen wir vermutlich dieselbe Sprache.
</p>
<h3>
    Fazit
</h3>
<p>
    Eine gute Website erkennt man nicht nur am Design. Man erkennt sie daran, wie ruhig sie läuft. Wie flexibel sie sich weiterentwickeln lässt. Wie problemlos sie Updates übersteht. Und daran, dass man auch nach Jahren nicht bei null anfangen muss.
</p>
<h3>
    Redesign einer 13 Jahre alten Website mit ExpressionEngine
</h3>
<p>
    Vor dem Redesign: responsive Website zwischen 2012 und 2025 für <a href="https://thomas-paul-zahntechnik.de" target="_blank">Thomas Paul Zahntechnik</a>, Berlin
</p>
<figure>
    <img src="https://segert.net/blogbilder/tpz-voher.webp" alt="tpz-voher.webp">
</figure>
<p></p>
<p>
    Nach dem Redesign 2026. Kein Text und kein Bild musste geändert oder angepasst werden. Die Template-Struktur im CMS blieb unbebrührt, ebenso die Navigation.
    <br><br>
</p>
<figure>
    <img style="border: 1px solid #999;" src="https://segert.net/blogbilder/tpz-nachher.webp" alt="tpz-nachher.webp" data-rx-style-cache="border: 1px solid #999;">
</figure>]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Grafik- &amp; Webdesign,]]></dc:subject>
      <dc:date>2026-03-03T09:54:00+00:00</dc:date>
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      <title><![CDATA[Moderner One-Pager mit CSS-Animationen und ExpressionEngine 7]]></title>
      <link>https://segert.net/segertblog/moderner-one-pager-mit-css-animationen-und-expressionengine-7</link>
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      <description><![CDATA[<p>Es gibt Projekte, die setzt man um, liefert sie ab – und dann gehen sie erst einmal ihren eigenen Weg. Und irgendwann stellt man fest: Darüber habe ich hier ja noch gar nicht geschrieben. So erging es mir auch mit der Website für die&nbsp;MEDIA2FINISH GmbH. Die Seite ist bereits vor einiger Zeit entstanden, und obwohl sie auf den ersten Blick sehr ruhig und reduziert wirkt, war sie in der Umsetzung recht anspruchsvoll.</p> <p data-start="508" data-end="1068">Das Layout selbst habe ich geliefert bekommen. Aber wie so oft steckt der eigentliche Aufwand nicht nur im reinen Nachbauen, sondern in der Übersetzung ins Web – vor allem mit Blick auf Responsivität. Aufgrund meiner Erfahrung mit komplexeren Layouts konnte ich hier an einigen Stellen sinnvoll eingreifen und Anpassungen vorschlagen, damit das Ganze nicht nur auf dem großen Screen gut aussieht, sondern auch auf Tablet und Smartphone funktioniert. Gerade bei einem Projekt, das stark mit Flächen, Bildwirkung und Animation arbeitet, ist das keine Nebensache.</p>
<p data-start="1070" data-end="1695">Die Startseite beginnt bewusst minimalistisch. Zunächst erscheint nur ein „Willkommen“, ganz ohne visuelle Ablenkung. Dann fährt das Hintergrundbild sanft nach vorne, das Logo blendet sich ein, und schließlich kommt die Navigation von unten ins Bild. Das wirkt leicht und selbstverständlich – war aber in der Umsetzung alles andere als trivial. Hier greifen CSS-Animationen, Timing, Layering, Opacity-Übergänge und sauberes Z-Index-Management ineinander. Die Herausforderung bestand darin, diese Effekte so zu orchestrieren, dass sie flüssig laufen, performant bleiben und sich nicht gegenseitig in die Quere kommen.</p>
<figure><img src="https://segert.net/blogbilder/m2f-screen02.webp" alt="m2f-screen02.webp"></figure>
<p data-start="1697" data-end="2287">Konzeptionell ist die Seite als One-Pager aufgebaut – allerdings nicht im klassischen Sinn. Die Hauptbereiche wie „Machen wir“, „Sind wir“ und „Finden wir gut“ sind jeweils wiederum als eigene Mini-One-Pager organisiert. Innerhalb dieser Bereiche gibt es weitere Slide-Effekte, Hintergrundwechsel und animierte Übergänge. Man bewegt sich also durch eine verschachtelte Struktur, die technisch eher an eine kleine Anwendung erinnert als an eine einfache Website. Entsprechend wichtig war eine saubere Scroll-Logik, klar definierte Zustände und kontrollierte Animationstrigger.</p>
<p data-start="2289" data-end="2771">Die eigentliche Bewährungsprobe kam jedoch auf mobilen Geräten. Animationen, die auf dem Desktop elegant wirken, können auf kleineren Viewports schnell überladen oder unruhig erscheinen. Deshalb wurde für Mobile nicht einfach alles zusammengeschoben, sondern ein eigenes Layoutkonzept entwickelt – mit angepassten Proportionen, reduzierter Animationstiefe und klarer Leseführung. Animation sollte hier nicht Selbstzweck sein, sondern Orientierung geben und die Inhalte unterstützen.</p>
<figure><img src="https://segert.net/blogbilder/m2f-screen-mobile.webp" alt="m2f-screen-mobile.webp"></figure>
<p data-start="2773" data-end="3165"></p>
<p data-start="2773" data-end="3165">Was mir an diesem Projekt besonders gefällt, ist genau dieses Spannungsfeld: eine ruhige, aufgeräumte Oberfläche und darunter eine durchaus komplexe technische Struktur. Vieles passiert im Hintergrund, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Und genau das ist für mich gute Webarbeit – wenn eine Seite selbstverständlich wirkt, obwohl sie im Detail sorgfältig durchdacht und umgesetzt wurde.</p>
<p>Ergänzend dazu lief das Projekt natürlich nicht nur auf der reinen Frontend-Ebene. Ich habe die Seite komplett auf <strong data-start="115" data-end="137"><a href="/expressionengine/vorteile-cms-expressionengine" target="_blank">ExpressionEngine 7</a></strong> aufgesetzt und die Struktur so aufgebaut, dass sich auch ein verschachtelter One-Pager sauber über ein Content-Management-System pflegen lässt. Gerade hier liegt oft die eigentliche Schwierigkeit: Inhalte müssen editierbar sein, ohne dass dabei der dramaturgische Flow der Seite, die Animationen oder die internen Slide-Strukturen auseinanderfallen. Das erfordert eine durchdachte Channel-Architektur, klar definierte Felder und eine präzise Template-Logik. Dank der hohen Flexibilität von ExpressionEngine ließ sich das jedoch sehr kontrolliert umsetzen – sodass die Seite nicht nur visuell und technisch funktioniert, sondern auch langfristig sauber administrierbar bleibt.</p>
<p data-start="3167" data-end="3317" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Ein Projekt also, das ich längst hätte vorstellen sollen – und das zeigt, wie viel Feinarbeit manchmal in einer scheinbar einfachen Oberfläche steckt.</p>
<figure><img src="https://segert.net/blogbilder/m2f-screen03.webp" alt="m2f-screen03.webp"></figure>]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Grafik- &amp; Webdesign,]]></dc:subject>
      <dc:date>2026-02-22T16:58:00+00:00</dc:date>
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