Ralph Segert

#AMP

27.05.2017

Vor- und Nachteile von Accelerated Mobile Pages (AMP)

Auf t3n wurden Accelerated Mobile Pages (AMP) kritisch unter die Lupe genommen. Mit interessanten Aspekten wie, dass AMP Googles Antwort auf Facebooks Instant Articles sei; mit durchaus einleuchtenden Argumenten. Auch Googles Motive, dass es um eine “verbesserte Benutzererfahrung oder ein schnelleres Web” ginge, werden in Frage gestellt. Spannend für Webentwickler und ihren Kunden auch die Frage, ob man sich mit AMP nicht das eigene Wasser abgräbt, wie folgt auf den Punkt gebracht:

“Du hast also mit dem Einsatz von AMP auf den kompletten Traffic deiner mobilen Nutzer verzichtet.”

Spannend macht die SEO-Zukunft zudem die Frage, ob AMP nicht doch ein Ranking-Faktor sei, auch wenn Google das bestreitet. Wer die Augen aufmacht, kann zu keinem anderen Schluß kommen und wird sagen, “AMP ist SEO”, wirklich belegen läßt sich das noch nicht. 

Insgesamt ein lesenswerter Kommentar (mit vielen weiterführenden Links), der sich begründet gegen AMP ausspricht, auch wenn t3n selbst auf AMP setzt. Respekt, wenn man in der Lage ist, solche Widersprüche auszuhalten. Ein einfaches Entweder-Oder wird dem Thema AMP eh nicht gerecht, zu unterschiedlich die Perspektiven und Interessen.

Link: Kontroverse um AMP: Was spricht gegen Googles Technologie?

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