Ich glaube, es war 1994 als ich mir meinen ersten Videorecorder gekauft hatte. Das war zu einer Zeit, als es auf arte noch ein großes Angebot abwechslungsreicher Filmkunst gab. Unter anderem habe ich in den Jahren darauf auch einige Filme von Ingmar Bergmann und Michelangelo Antonioni kennengelernt, die mich sehr gepackt haben. Beide sind letzten Montag gestorben. Zum Tod dieser Erforscher menschlicher Abgründe und Vergeblichkeiten gibt es im aktuellen Freitag zwei Artikel, die ihre Werke zu würdigen wissen: Glück ist keine Lösung und So viele Räume. Typisch für die Verflachung des GEZ-Programms ist, dass die Filme der beiden nicht zu einer angemessenen Zeit und in regelmäßigen Abständen gesendet werden. Lediglich zwei Antonioni-Filme im August habe ich finden können. Heute zeigt arte Die mit der Liebe spielen. Am 21.8. zeigt der SWR das Meisterwerk Blow up.
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1 Kommentar
1. Ralph am 8. August. 2007 um 13:17
Das Werk von Michelangelo Antonioni und taz-Nachruf: Vollender der Formen
Das Werk von Ingmar Bergmann sowie der taz-Nachruf Tod des Gottsuchers