Oh ja da werden Erinnerungen wach. Als ich als erster ein “kleines” externes 5 1/4 Zoll Diskettenlaufwerk für meinen C64 gekauft hatte – war ich der Held des Tages! Escom – hatten die nicht auch mal Computer vertrieben? Ich glaub fast einer meiner ersten PC war einer von denen, oder wer war damals der Konkurrenzladen zu Vobis?
Ja, ich habe hier noch ne Version von Windows 3.0 auf Floppys, der erste Schock mit einem Betriebssystem, nach dem ich vom Atari auf DOS umgestiegen war. Damals war en halber 386er noch so teuer, dass ich mich mit einem gebrauchten Kompatiblen begnügen musste (30 MB Festplatte und wahnsinnige 4 MB RAM). Der Verkäufer hat das damals wohl bereut, er musste 3 mal kommen, bevor Win 3.0 wirklich lief.
Ja, Escom war die Vobis-Konkurrenz (in Bochum lagen die praktischerweise nicht weit auseinander), dort haben dann auch die EDV-Luschen, die für Vobis noch zu schlecht waren, en Job gekriegt. ;-)
Oha.
Bevor die auf den schicken Namen Escom kamen, hießen sie Manfred Schmitt Compjuter. Oder mit dt. Weiß nicht mehr genau. War jedenfalls so oder so nie ein Qualitätsmerkmal, dieses Logo.
Dafür billich. Und eine sehr unangenehme Konkurrenz für den kleinen unabhängigen Compjuterladen, in dem ich damals arbeitete.
Wie niedlich, zwei solcher Exemplare habe ich hier auch noch herumliegen! :-))
Auf der einen Floppy befinden sich Tagebucheinträge von 1990 (das älteste Weblog der Welt?), erstellt mit Word für DOS und auf der anderen Schwabbelscheibe ist Sokoban – vielleicht kennt ja noch jemand dieses Kistenschiebespielchen ;-)
ES.Com, das war zuerst einmal eines: Der erste Laden, in dem es Disketten zu einem vernünftigen Preis gab: Zehn 3,5″ for 15.- Märker.
Das war supergünstig im Vergleich zu den sonstigen 32.- DM, und Disketten brauchte man damals viele, sehr viele.
Mein erstes Musikstück auf dem Rechner war damals ein Stück von Kitaro – 1,2MByte, rauschige 64kbit, natürlich Mono.
Egal – es lief und man hatte etwas, was man multimadial nenne konnte – und es passte auf die genannte Escom Diskette ;-)))
Wie die meisten Veteranen habe auch ich noch die Escom Kiste mit den Escom Disketten im Keller stehen. Und sogar noch ein Floppy Laufwerk in Reserve.
Es juckt ja schon irgendwie.
Die alten Geschichten lesen.
Indiana Jones, Pirate Island, Civilisation I.
*seufz*
Stimmt, das kann man zur Ehrenrettung betonen: Disketten gab es dort ungeschlagen preiswert und deshalb pilgerten Heerscharen von jungen und alten PC-Fanatikern zur Escom-Filiale und kauften die schwarzroten Pakete. Das waren dann die Trophäen der Woche und die Kopie der nachbarschaftlichen Kopie von Utilities aller Art, PC-Games und “Applikationen” war gesichert! Wie gemütlich Datensicherungen waren und das Geräusch der Disketten klingt mir auch noch in den Ohren. ;-) Mediamarkt und sowas gabs ja noch gar nicht, wenn ich mich recht erinnere.
6 Kommentare
1. Denis am 9. März. 2006 um 17:50
Oh ja da werden Erinnerungen wach. Als ich als erster ein “kleines” externes 5 1/4 Zoll Diskettenlaufwerk für meinen C64 gekauft hatte – war ich der Held des Tages! Escom – hatten die nicht auch mal Computer vertrieben? Ich glaub fast einer meiner ersten PC war einer von denen, oder wer war damals der Konkurrenzladen zu Vobis?
2. Ralph am 9. März. 2006 um 18:18
Ja, ich habe hier noch ne Version von Windows 3.0 auf Floppys, der erste Schock mit einem Betriebssystem, nach dem ich vom Atari auf DOS umgestiegen war. Damals war en halber 386er noch so teuer, dass ich mich mit einem gebrauchten Kompatiblen begnügen musste (30 MB Festplatte und wahnsinnige 4 MB RAM). Der Verkäufer hat das damals wohl bereut, er musste 3 mal kommen, bevor Win 3.0 wirklich lief.
Ja, Escom war die Vobis-Konkurrenz (in Bochum lagen die praktischerweise nicht weit auseinander), dort haben dann auch die EDV-Luschen, die für Vobis noch zu schlecht waren, en Job gekriegt. ;-)
3. grapf am 9. März. 2006 um 20:26
Oha.
Bevor die auf den schicken Namen Escom kamen, hießen sie Manfred Schmitt Compjuter. Oder mit dt. Weiß nicht mehr genau. War jedenfalls so oder so nie ein Qualitätsmerkmal, dieses Logo.
Dafür billich. Und eine sehr unangenehme Konkurrenz für den kleinen unabhängigen Compjuterladen, in dem ich damals arbeitete.
4. Gabi am 10. März. 2006 um 14:33
Wie niedlich, zwei solcher Exemplare habe ich hier auch noch herumliegen! :-))
Auf der einen Floppy befinden sich Tagebucheinträge von 1990 (das älteste Weblog der Welt?), erstellt mit Word für DOS und auf der anderen Schwabbelscheibe ist Sokoban – vielleicht kennt ja noch jemand dieses Kistenschiebespielchen ;-)
5. andriz am 12. März. 2006 um 23:42
ES.Com, das war zuerst einmal eines: Der erste Laden, in dem es Disketten zu einem vernünftigen Preis gab: Zehn 3,5″ for 15.- Märker.
Das war supergünstig im Vergleich zu den sonstigen 32.- DM, und Disketten brauchte man damals viele, sehr viele.
Mein erstes Musikstück auf dem Rechner war damals ein Stück von Kitaro – 1,2MByte, rauschige 64kbit, natürlich Mono.
Egal – es lief und man hatte etwas, was man multimadial nenne konnte – und es passte auf die genannte Escom Diskette ;-)))
Wie die meisten Veteranen habe auch ich noch die Escom Kiste mit den Escom Disketten im Keller stehen. Und sogar noch ein Floppy Laufwerk in Reserve.
Es juckt ja schon irgendwie.
Die alten Geschichten lesen.
Indiana Jones, Pirate Island, Civilisation I.
*seufz*
6. Ralph am 13. März. 2006 um 11:35
Stimmt, das kann man zur Ehrenrettung betonen: Disketten gab es dort ungeschlagen preiswert und deshalb pilgerten Heerscharen von jungen und alten PC-Fanatikern zur Escom-Filiale und kauften die schwarzroten Pakete. Das waren dann die Trophäen der Woche und die Kopie der nachbarschaftlichen Kopie von Utilities aller Art, PC-Games und “Applikationen” war gesichert! Wie gemütlich Datensicherungen waren und das Geräusch der Disketten klingt mir auch noch in den Ohren. ;-) Mediamarkt und sowas gabs ja noch gar nicht, wenn ich mich recht erinnere.