Die Einführung auf Open Source basierender Internet-Sicherheit für kleine und mittelständische Unternehmen scheint mir eine Marktlücke für Berater zu sein. Aber ohne den guten Willen geht nichts. Wenn EDV-Leiter den Internet Explorer als Sicherheitsrisiko einstufen, weil er so weit verbreitet sei und deshalb soviele Schadprogramme entwickelt würden, dann spricht das nicht für Offenheit. Es impliziert, am Browser liege es nicht, deshalb brauchen wir keinen Umstieg. Was in gewisser Weise stimmt, den der Wechsel des Browsers allein ist lediglich der erste Schritt zu mehr Sicherheit im Internet, ebenso wichtig ist der Wechsel des Email-Programms, die Auseinandersetzung mit Verschlüsselungstechnik und Anti-Spam-Massnahmen. Ein weiteres Argument gegen den Browserumstieg: Firefox sei wesentlich anders zu bedienen als der IE, er sei nicht so komfortabel wie der IE. Sie wissen es nicht besser.
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Kommentare
1. Lazerte am 10. Januar. 2005 um 14:47
Man soll ja keinen Berufsstand pauschal verurteilen. Aber kann es sein, dass viele EDV-Leiter einfach unter dem Daimler-Syndrom leiden? Sie meinen, wenn sie fest an der Seite des grandiosen “Weltmarktführers” stehen, sind sie auf der sicheren Seite. Und hören nicht, dass es bei ihrem angeblichen Luxusgefährt laut Pannenstatistik inzwischen schlimmer scheppert als bei jeder japanischen Reisschüssel…
2. Ralph am 10. Januar. 2005 um 17:32
Das ist bestimmt ein Aspekt. Ein anderer wohl auch die Angst des Admins vor dem gemeinen User, desweiteren Vorurteile gegenüber Open Source sowie falsche Vorstellungen über die Kosten einer Umstellung, und manchmal wohl auch reine Bequemlichkeit.