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Das segert.net weblog schrieb ich zwischen Oktober 2003 und Dezember 2007 mehr oder weniger intensiv. Weiter mit dem Bloggen geht es auf ralph-segert.de und mit dem Webzettel.

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Noch Kreativer oder schon Pixelknecht?

16. Dezember 2005 um 15:53

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  • 1. Roland am 17. Dezember. 2005 um 10:57

    Die Kreativität bleibt heutzutage leider vielerorten auf der Strecke, nicht nur bei Freelancern. Meistens steht sie nur dann hoch im Kurs, wenn sie nichts kostet, da gebe ich dir Recht.

    Das Problem beginnt jedoch schon viel früher als bei irgendwelchen Firmen, die Geld sparen wollen und Kreativität als kostenlose Zugabe ansehen. Welcher \”normale Bürger\” ist denn schon bereit, für Kreativität zu zahlen. Man stelle sich das Geschrei vor, wenn ein Architekt dem Häuslebauer einen sinnvollen Verbesserungsvorschlag macht und diesen in Rechnung stellen will. Wir kaufen unsere Bücher bei Bild und Kunst im Aldi; eine Marge für Kreativität gibt es da nicht; das reicht gerade für die Herstellungskosten und den Gewinn.

  • 2. Sebastian Schimpf am 3. Januar. 2006 um 16:49

    Sein oder nicht Design?

    Sicherlich sind viele Kunden bereit für Design Geld auszugeben, wenn Sie ein Verständnis für dessen Mehrwert aufbringen. Man sollte allerdings keine Zeit mit dem Versuch vergeuden, einem Blinden ein Kunstwerk zu verkaufen!

    In einer relativen Welt ist eben alles relativ,
    auch der Wert eines “guten” Designs auch der Wert einer konsistenten Optik im Erscheinungsbild eines Unternehmens.
    Nicht jedes Unternehmen zeigt große Wertschätzung für Design.

    Für meine Kunden ist die Programmierung oftmals weniger greifbar als ein Design. Wie Ralph schon sagte, ist Flexibilität gefragt, denn wer nicht vielseitig ist, wird schnell Schwierigkeiten bekommen, wenn er es nicht versteht seine Spezialitäten schmackhaft zu präsentieren.

    Kommunikation ist einer der Schlüssel zum geschäftlichen Erfolg. Doch wo fängt die Kommunikation an? Mit einer Idee, mit einem Gedanken, schon bevor man das erste Wort ausspricht?

    Achten wir also auf unsere Gedanken, Worte und auf die Taten die darauf folgen. Wollen wir unsere Situation zum “Guten” verändern, sollten wir damit im Kopf anfangen.
    Ich persönlich möchte das Mangeldenken, das in unserer Gesellschaft vorherrscht, zumindest in meinem Kopf auslöschen. Es ist wie ein fehlerhaftes Programm das krank macht (”Geiz ist Geil!”), wenn wir nicht rechtzeitig die Kurve kriegen.

    Wenn man der Mehrzahl der Stimmen Glauben schenkt, könnte man glatt denken es gibt von allem zu wenig und wir können garnicht genug bekommen.

    Wo kommt dieses Denken bloß her und sieht die Realität wirklich so aus?

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