Die EU strebt auf Drängen der USA die Einführung von biometrischen Pässen mit RFID-Chips an. Spiegel Netzwelt meint, Big Brother läßt grüßen:
“Bei der Grenzkontrolle muss der Pass an ein Lesegerät gehalten werden, das die gespeicherten Daten per Funk abfragt. Eine elektronische Kamera nimmt das Gesicht des Einreisewilligen auf. Ein Computer prüft dann die Übereinstimmung mit dem digitalisierten Foto. Ein Fingerabdruckleser, vergleichbar einem kleinen Scanner, tastet die Fingerkuppen ab. Der Computer vergleicht sie mit dem zweiten biometrischen Merkmal im Chip.”
Zur Startseite | Zur Suche .
2 Kommentare
1. Ralph am 4. Januar. 2005 um 14:30
Das, was bisher Straffälligen vorbehalten war, würde dann für alle gelten. Und wie stark die Gleichgültigkeit gegenüber den eigenen Rechten zugenommen hat, wird deutlich, wenn man an die Proteste gegen die Volkszählung von 1987 denkt. Maxime biometrischer Pässe und umfassender Kontrolle der Bürger ist: Jeder Bürger ist ein potentieller Terrorist. Rosige Aussichten für ein Orwellsches 2014.
2. Onno am 4. Januar. 2005 um 21:06
Die Gleichgültigkeit der Betroffenden und die wachsenden Begehrlichkeiten des Staates – beides pusht einen Kreislauf in eine üble Richtung. Wohin das führt hat Raven in seinem Beitrag \”Was Big Brother den Briten zu Weihnachten bringt\” geschrieben.
http://rabenhorst.blogg.de/eintrag.php?id=569