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Ich will kein braver Blogger sein

28. März 2006 um 13:56

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15 Kommentare

  • 1. Iris am 28. März. 2006 um 14:43

    Lieber Ralph, da fehlt noch was: Der andere sehr lesenswerte Artikel, der heute Mittag zuerst im Focus erschien:
    Der selbstgemachte PR-GAU

    Den hab’ ich allerdings nicht bei mir gebloggt, sondern gleich in die rebellmarkt-Arena geschmissen. Von da verbreitet es sich schneller ;o).

  • 2. Werner am 28. März. 2006 um 14:55

    Hm, “200 Blogger” gegen die “Saubermänner” von TD? Das werden die aussitzen! Die linken Herrschaften sind da keinen Deut besser als ihre konservativen Mitstreiter um die besten Plätze in Medien, Politik und Verbänden.

  • 3. Ralph am 28. März. 2006 um 15:08

    Sie meinen, das blankgeputzte Türschild ethischer Grundsätze sei nur ein demokratischer Placebo zur Steigerung des Aufmerksamkeitswertes im Geschäft der Öffentlichkeitsbeeinflussung im Rahmen großer Ziele zur Karriereförderung? Ich bitte Sie, Sie sind ungerecht! Bedenken sie einmal, wie weit bereits die alltägliche Gehirnwäsche hierzulande ohne den aufopferungsvollen Einsatz dieser Art ethischer Männer fortgeschritten wäre!

  • 4. Iris am 28. März. 2006 um 15:10

    Hi Werner, Du verwechselst da glaub’ ich was. Das Ding hier war nicht “200 Blogger” gegen die Saubermänner von TD”, sondern “Die Saubermänner von TD gegen eine kleine Bloggerin, ohne finanzielle Rücklagen”, die nichts anderes tat, als das, was die meisten von uns täglich tun: Sie hat ihre Meinung gebloggt, weil sie daaruf vertraute, dass das in diesem Land ihr gutes Recht ist (auch wenn sie nicht allein für die Durchsetzung desselben bezahlen kann).
    Und wer sich mal die Zeit nimmt, die Beiträge in ihrem Blog zu lesen, bekommt schon den Eindruck (das Bauchgefühl), dass sie das durchaus mit Respekt und Verantwortungsbewusstsein tut.
    Und ich habe mich nicht nur so ausdrücklich mit Moni solidarisiert, weil sie eine Bloggerin ist, sondern auch, weil ich ihr die Geschichte geglaubt habe, an der TI-D sich so gestoßen hat. Vielleicht zählt Glaubwürdigkeit und Vertrauen in den Kreisen dieses Justitiars (oder dieser Korinthenkacker, die dauernd mit ‘genügt das qualitätsjournalistischen Ansprüchen?’ um sich schmeißen) nicht mehr viel. Für mich zählt es aber sehr wohl.

  • 5. Ralph am 28. März. 2006 um 15:12

    Iris, danke für den Hinweis oben. Ich vermute, wenn Focus nicht das Wort “PR-Gau” in den Weblogs aufgeschnappt hätte, wäre es kein Artikel geworden ;-) – Rebellmarkt-Arena, wat issen dat?

  • 6. klamue am 28. März. 2006 um 15:18

    rebellmarkt ist don alphonso. früher bei
    dotcomtod.de

  • 7. Iris am 28. März. 2006 um 15:19

    Ach komm, das weißt Du doch genau, gelle ;o)? Das Revier des Don Alphonso

  • 8. Ralph am 28. März. 2006 um 15:21

    Beim Roland, der mir aus der Seele spricht, gefunden: Ein paar Anmerkungen über den Artikel der tagesschau. Lesen lernen, kann man diesen Redakteuren der ARD nur empfehlen, nicht den Bloggern, die lesen oftmals genauer als den Damen und Herren lieb ist.

  • 9. Iris am 28. März. 2006 um 15:24

    Also ich fand den Artikel von Thomas Wiegold im Focus wirklich gut geschrieben.

  • 10. Ralph am 28. März. 2006 um 16:11

    Iris, ja! Den hat bestimmt ein guter Gutmensch geschrieben, ein böser Gutmensch ist hier in den Kommentaren zu entdecken. ;-)

  • 11. Iris am 28. März. 2006 um 16:32

    Oh Menno, irgendwas stimmt hier nich’. Ich hab’ jezz schon x-mal versucht, folgenden Kommentar loszuwerden und krieg immer so ‘ne doofe Issnich-Meldung. Mag Dein Blog mich nich’ mehr?

    Hier das, was ich eigentlich sagen wollte:

    Dankeschön, dass Du mal dezent dazu angeregt hast, diesen Wortgebrauch zu überdenken. DAS hat mich nämlich auch gestört. Aber Du weißt ja vielleicht noch aus alten kritlog-Zeiten, dass ich dieses Wort GAR NICHT mag ;o).

  • 12. Iris am 28. März. 2006 um 16:51

    Sag mal, was machste denn da gerade mit Deiner Blog-Soft? Die Issnich-Meldung von eben war zwar höflicher und wortreicher, aber trotzdem nich’ wirklich schön.

    So darum geht’s. Den Beitrag hier find’ ich auch nicht uninteressant:
    http://don.antville.org/stories/1360963/

  • 13. Ralph am 28. März. 2006 um 18:33

    Iris, ich mach nix, ich war im Garten, aber die Wege von SpamKarma sind manchmal unergründlich, doch es liessen sich alle Kommentare “wiederherstellen”.

    Ich kann das Wort “Gutmensch” nicht ausstehen, vor allem seit dem es von der intellektuellen und angeblich linksliberalen Elite dazu gebraucht wird, um mit Beginn des 2. Golfkriegs die Kriegsgegner zu diffamieren. Und im Zusammenhang mit “Transparency Deutschland” wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Man traut sich ja kaum noch, überhaupt irgendwelche moralischen Einwände gegen Ausbeutung, Krieg und Reaktion jeder Art zu äussern, ohne als “Gutmensch” oder “politisch korrekt” abgespeist zu werden. Gehört auch in die Kategorie mundtot machen.

    @klamue, aha Don A. also, der Titan unter den Bloggern! Wie konnte ich ihn vergessen!

  • 14. roland am 28. März. 2006 um 19:42

    Aus dem Interview in der Netzeitung:
    “Die Frage nach den Bloggern und dem Mediendruck ist eine komplexe Angelegenheit, die momentan in vielen Weblogs besprochen wird. Ich denke, eine Bestandsaufnahme über diese Frage wird man vielleicht aufnehmen können, wenn sich die Lage etwas beruhigt hat.”

    Wenn ich etwas Zeit habe und die Wogen sich ein bisschen glätten, dann werde ich das Dings als Blogdings wahrscheinlich nochmal einer Bewertung unterziehen. Denn natürlich gibts bei so Wellen auch Dinge, die nerven, hat aber alles mit den Blogdings selbst zu tun, nichts mit der Auseinandersetzung.

  • 15. kranich05 am 30. März. 2006 um 10:15

    In der Sache um Transparency international bin auch ich, wenn nötig, zu einer Spende (für die Bloggerin!) bereit.

    Die Sache Transparency National ist ebenfalls nicht uninteressant:
    http://opablog.twoday.net/stories/1766034/

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