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Über das segert.net weblog

Das segert.net weblog schrieb ich zwischen Oktober 2003 und Dezember 2007 mehr oder weniger intensiv. Weiter mit dem Bloggen geht es auf ralph-segert.de und mit dem Webzettel.

ralphs

20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität

13. Mai 2007 um 14:22

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26 Kommentare | Kommentar schreiben

  • 1. Bernhard am 13. Mai. 2007 um 19:04

    Bezüglich Google:
    Eine Open-Source-Alternative, die sich im Aufbau befindet, ist YaCy.
    YaCy ist eine Suchmaschine, die nach dem P2P-Prinzip funktioniert, wodurch sich der Index nicht kontrollieren lässt.

  • 2. Ralph am 13. Mai. 2007 um 19:24

    Hört sch interessant an, danke für den Tipp. Konkurrenz kann nur gut tun!

  • 3. Bea am 13. Mai. 2007 um 20:31

    Klasse Tipps! Nun möchte ich nur noch wissen, wie du deine Email schützt und welches Programm du anstatt Outlook benutzt ;-)

    Herzlichst Bea

  • 4. Ralph am 13. Mai. 2007 um 20:38

    Ich benutze Thunderbird und arbeite im Web mit Einweg-Email-Adressen, die ich bei Verspammung entsorge, da sie nur für den Erstkontakt genutzt werden. Im Impressum gibt es die Adressdaten mit Email-Adresse nur noch als Grafik.

  • 5. Kommentare aus der AMAZON&hellip am 13. Mai. 2007 um 23:14

    Gegen Dateninfanitilität…

    “Dateninfantilität” nennt Ralph die Krankheit ganz locker, die er heutzutage weit verbreitet vorfindet.
    Sein Heilplan hat 20 Punkte.
    Bei folgenden Punkten passe ich noch:
    7 Bleibe stets anonym in virtuellen Welten, beim Chaten und in Foren.
    12 Su…

  • 6. MeOnly Weblog&hellip am 14. Mai. 2007 um 14:11

    Artgerechter Blogcontent…

    Man nehme etwas Selbstreferenzialität in Stöckchenform : Sag’ ich nich’. Geht Dich nix an. Behalt’ ich lieber für mich. Ist Privatsache. Gehört hier nicht hin. Et voilà, fertig ist ein mustergültiges Two-in-one-Blogposting. Na enttäuscht, weil nix d…

  • 7. christian am 14. Mai. 2007 um 18:27

    vielleicht passt das kleine fernsehspiel heute im zdf Auf Nummer sicher? um 0.10uhr

  • 8. kranich05 am 15. Mai. 2007 um 00:32

    Ich glaube nicht ans Heil, auch nicht an Internet-Heilpläne.

    Seit ich vor knapp 20 Jahren von unserem EDV-Fachmann, der uns die ersten Vokabeln für DOS und POWER beibrachte, als “naiver Endnutzer” klassifiziert wurde, habe ich durch alle Stürme des IT-Aufschwungs hindurch diesen Status (der ja seine Affinität zu “Dateninfantilität” nicht leugnet) behauptet.
    Mehr war nicht drin, weniger auch nicht.

    Als ich mich zum Bloggen entschloß, machte ich mir vorher klar, daß ich tausende, abertausende, im Laufe der Zeit Millionen Spuren ins Netz legen würde. Erschreckend?
    Blog or not blog.

    Meine Erfahrungen mit der Datenmacht und -ohnmacht der Stasi sind nur mäßig erschreckend.
    Die Herausforderung sehe ich darin, Daten zu posten, die für mich einen Wert haben (andernfalls könnte ich mir ja die Mühe sparen), die für gutwillige LeserInnnen einen Wert haben und die für Stasi 2.0 sich in Müll verwandeln.

    Das ganze Verfahren funktioniert umso besser, je mehr man sich von Schreckhaftigkeit frei macht.
    Glück auf!

  • 9. Ralph am 15. Mai. 2007 um 12:44

    Lieber Kranich, es ist nicht gesagt, dass der “naive Endnutzer” dateninfantiler sein muss, als erfahrene User. Ich glaube auch nicht an Heilpläne dieser Art, die Überschrift sollte der Überspitzung dienen. Alle 20 Punkte halte ich auch nicht konsequent durch. So kaufe ich zur Zeit meine Musik bei buecher.de ein (auf Rechnung), da ich einfach keine Zeit habe, in weit entfernten kleinen CD-Läden bestimmte Sampler zusammenzusuchen.

    In keinem der 20 Punkte steht etwas davon, dass man ja nicht in einem Weblog unter echtem Namen seine Meinung veröffentlichen sollte. Wenn man damit leben kann, zur öffentlichen Person zu werden, um Öffentlichhkeit für dringende und weniger dringende Themen zu schaffen, dann steigert der echte Name die Glaubwürdigkeit. Dass wer auch immer ueber Google dann über meine Gesinnung und Aktivitäten recherchieren kann, damit muss ich dann leben.

    Es geht bei meinem Text nicht um Schreckhaftigkeit, auch nicht darum, offen und angstfrei im Web zu publizieren, Meinung zu vertreten, Widerspruch kundzutun, sondern um Daten für Datenbanken von Konzernen und Staatsorganen, die den gläsernen Kunden, den gläsernen Bürger möglich machen. Niemand geht es etwas an, was ich wo wie oft und wann kaufe, mit wem ich wie lange telefoniere, was ich auf meinem Computer habe und wo ich mit dem Auto fahre. Erschreckend ist einfach die allgemein Gleichgültigkeit gegenüber Schäubles Stasi 2.0 und den Weltherrschaftsansprüchen von Konzernen.

  • 10. filapper » Wider di&hellip am 16. Mai. 2007 um 00:27

    [...] hat einen sinnigen “20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität” vorgestellt. Sinnig, weil seine nützlichen Hinweise über das eigene Verhalten im [...]

  • 11. Schachblätter » Blo&hellip am 16. Mai. 2007 um 18:10

    [...] 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität. 1. Kündige Deine Kreditkarte(n)… link [...]

  • 12. Denis am 16. Mai. 2007 um 20:51

    Ich bin ja gerade am löschen diverser Web-Accounts, was sich nicht immer gerade einfach gestaltet. Anmelden kann man sich immer leicht ab beim Abmelden wird es kompliziert.

    Apple/Store/iTunes ist ein gutes Negativ-Beispiel, da kann man sich lt. FAQ überhaupt nicht mehr abmelden, da ist man wohl wie beim KKK Mitglied auf Lebenszeit, samt seinen persönlichen Daten. Mal schauen was mir die Telefon-hotline erzählt sofern man da mal jemand erreicht. :-(

  • 13. Ralph am 16. Mai. 2007 um 20:59

    Bei Amazon ging es unkomliziert, man muss Sicherheit einen Email-Link bestätigen. Aber ob letztendlich alles gelöscht wird, ist wohl kaum zu kontrollieren.

    KKK?

  • 14. Denis am 16. Mai. 2007 um 21:34

    Ich kann wirklich auf viele (unnötigen) Dienste verzichten, aber Amazon liefert selbst zu uns in den Wald in unter 24 Stunden.

    Wenn ich sonst irgendwas technisches, elektronisches o. ä. brauchen müssen wir 70 bzw 90 km (hin- & zurück) zum shoppen fahren.

    KKK: Das sind die Jungs mit den weißen Kaputzen.

  • 15. dies & das - Blog Arc&hellip am 17. Mai. 2007 um 08:32

    [...] . segert.net weblog . 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität Zivilisationskrankheiten gibt es viele und täglich kommen neue hinzu. Aktuell fällt mir die landesweite Präsenz einer kulturellen Krankheit …

  • 16. Ralph am 18. Mai. 2007 um 13:32

    Denis, das ist dann genau die Macht von Amazon und Google, sie werden für unverzichtbar gehalten.

    Was Amazon angeht, so stimmt das, die sind schnell, aber muss es immer in 24 Stunden da sein? Es gibt viele andere Versandhändler, die auch recht fix sind, zumindestens was Bücher (Bookzilla z.B., mit guten Zweck dabei), CDs und technische Produkte angeht. Letztens erst DJ-Zubehör bei einem Spezialhändler bestellt. Vormittags den Auftrag gegeben, am nächsten Tag war die Ware da.

  • 17. Denis am 20. Mai. 2007 um 22:35

    Hast ja recht, ist die Macht der Gewohnheit.

  • 18. Denis am 21. Mai. 2007 um 00:27

    Du immer mit Deiner Moral ;-) habe alles von Amazon auf Bookzilla umgestellt. :-)

  • 19. Ralph am 21. Mai. 2007 um 13:07

    Moral? Ethik des Einkaufens gepaart mit Pragmatismus hoert sich moderner an. ;-)

  • 20. du wirst nie mehr allein &hellip am 21. Mai. 2007 um 23:54

    [...] sehr ich ralphs 20-punkte-heilplan gegen dateninfantilität zustimme und den lustigen link des arbeitskreis vorratsdatenspeicherung (zu sehen oben rechts im [...]

  • 21. Konsumblog.de&hellip am 23. Mai. 2007 um 11:54

    Nachhaltiger Datenschutz…

    Der 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität passt doch auch gut ins Konsumblog, fiel mir erst heute ein. Bitte nicht an der Überspitzung stolpern. ;-)
    ……

  • 22. Welche Daten sammelt Goog&hellip am 25. Mai. 2007 um 18:51

    [...] ins Visier Google will noch mehr persönliche Daten der Benutzer sammeln Datenschutz - Wikipedia Dateninfantilitaet Datenschutzbestimmungen von [...]

  • 23. ... Kreuterwelt.de&hellip am 12. Juni. 2007 um 12:07

    20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität…

    Via segert.net kam am 13. Mai 2007 folgender Artikel:
    Zivilisationskrankheiten gibt es viele und täglich kommen neue hinzu. Aktuell fällt mir die landesweite Präsenz einer kulturellen Krankheit auf, die ich Dateninfantilität nenne. Die Symptome r……

  • 24. Readers Edition » Ã&hellip am 27. Juli. 2007 um 17:15

    [...] 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität: Der nachhaltige Umgang mit den persönlichen Daten. [mehr] (via Konsumblog) [...]

  • 25. Gabi am 18. Dezember. 2007 um 21:35

    Letzten Sommer im Urlaub auf Spiekeroog fiel mir ein kleines Büchlein über die Inselgschichte in die Hände. Abgebildet waren darin unter anderem Auszüge aus alten Akten, die die Lebens- und Besitzverhältnisse der Einwohner dokumentierten.

    Das war etwa so niedergeschrieben:

    Petersen, Peter, wohnhaft im 1. Haus an der Westseite. mäßig vermögend, besitzt eine kleine Schnick (das ist ein kleines Fischerboot), ordentlich und rechtschaffen. Verheiratet mit Emma Petersen [...]

    Soviel zum Datenschutz vor 150 Jahren :-D

  • 26. dies & das» Woh&hellip am 6. April. 2008 um 19:50

    [...] . segert.net weblog . » 20-Punkte-Heilplan gegen Dateninfantilität Zivilisationskrankheiten gibt es viele und täglich kommen neue hinzu. Aktuell fällt mir die landesweite Präsenz einer kulturellen Krankheit auf, die ich Dateninfantilität nenne. Die Symptome reichen von Schulterzucken bei Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Web 2.0-Kapitalismus, Kundenkarten und Googlemacht bis hin zu den berühmten drei Affen [...]

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