Frei und billig ging es laut taz bei der diesjährigen Oscar-Verleihung zu, denn diesmal räumten Independent-Filme ab. Die künstlerische Freiheit kommt mit 10 bis 20 Millionen Dollar aus.
Außer “München”, der einzigen Produktion eines großen Studios im Oscar-Rennen, und “Syriana”, der zum Teil von Universal finanziert wurde, hat kaum einer der prämierten Filme mehr als 15 Millionen Dollar gekostet – eine Summe, die nicht einmal reichen würde, um die Werbung für “King Kong” (Produktionskosten über 200 Millionen Dollar) oder “Krieg der Welten” (132 Millionen) zu bezahlen. Aber trotz der geringen Kosten hat “Brokeback Mountain” (Kosten 14 Millionen) vor den Oscars schon 75 Millionen Dollar eingespielt, und “L.A. Crash” (Kosten 6,5 Millionen) – Auszeichnung für den besten Film – 54 Millionen.
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