Daniel Cohn-Bendit, Vaterfigur des Öko-Spießers, Tummelgast in Talk-Shows der Langeweile, Theoretiker des Alles und des Nichts, Berufs-Moralist in Dienste einer fundamentalistischen Kriegspartei beweist seine Fähigkeit, dem hierzulande todkranken Vergleich im Palaver der Eliten den Gnadenstoß zu geben:
Die Vergabe des Heinrich-Heine-Preises an Peter Handke ist für den grünen Europapolitiker Daniel Cohn-Bendit der “helle Wahn”. Gegenüber der taz sagte Cohn-Bendit, genauso gut hätte der Preis an Irans Präsidenten Ahmadinedschad gehen können, wenigstens als Laudator: “Schließlich schwimmt der auch gegen den Strom”, so der Europaparlamentarier.
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