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Ein Optimum an Zugänglichkeit

15. März 2006 um 17:19

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4 Kommentare

  • 1. christian am 15. März. 2006 um 20:18

    generell war mir das angebot an gebärdensprachen videos auf webseiten immer unverständlich, da ich davon ausgegangen bin, das hörgeschädigte personen trotzdem lesen können.

    bin ich da in meiner blauäugigen naivität zu vereinfachent? leider muss ich gestehen, dass ich niemanden kenne, der solche angebote nutzt und würde mich gerne eines besseren belehren lassen!

  • 2. Ralph am 15. März. 2006 um 20:22

    Hatte ich auch zuerst gedacht, dann aber konnte ich mir gut vorstellen, dass Menschen, die nicht hören können, vielleicht auch schlecht lesen können.

  • 3. Marcus Völkel am 16. März. 2006 um 10:36

    Gehörlose leben in einer eigenen Sprachwelt, in der sie relativ *unbehindert* miteinander kommunizieren können. Sie sind also sowas wie eine sprachliche Minderheit. Für einen Gehörlosen, der die Gebärdensprache (eine eigene Sprache mit eigener Grammatik) als Muttersprache erlernt hat, ist unsere Schriftsprache mehr wie eine Fremdsprache (deshalb auch die Anforderung nach »einfacher Sprache« von Vertretern der Barrierefreiheit). Wenn du dich für das Thema interessierst, gibt es weitere Infos im Wissensbereich der Gebärdenwerk-Site: http://www.dgs-filme.de/GWHomepage/

  • 4. Ralph am 16. März. 2006 um 10:42

    Vielen Dank für die Hinweise und den Link. Diese Videos machen also im Sinne einer konsequenten Zugänglichkeit Sinn und würden auch Behördensites gut anstehen.

Bottombar