Das segert.net weblog schrieb ich zwischen Oktober 2003 und Dezember 2007 mehr oder weniger intensiv. Weiter mit dem Blogging geht es auf ralph-segert.de.
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Dass es die noch gibt, die DTP-Software iCalamus! Mittlerweile mactauglich und mit einem obligatorischen “i”. Früher hieß sie schlicht Calamus. Damit machte ich 89 auf einem Atari meine ersten Layout-Schritte, um mit Beginn des ersten Semesters dem Fachschaftsblatt Clio ein neues Gesicht zu geben. Vor dem Atari sahen meine ersten Schritt ein halbes Jahr zuvor ziemlich hilflos aus, weil ich nicht begriff, was ein Ordner ist. Ich wusste ja gar nichts und alle anderen wussten auch nichts. Einige Zeit später konvertierte ich zu einem IBM kompatiblen (ein ungemein wichtiges Wort damals) und Win 3.0, ohne zu wissen, was ich mir antun sollte. Dann wurde ich leidenschaftlicher Freizeit-Schriftendehner mit Corel Draw, glücklicherweise nur ein paar Wochen, dann fing ich wieder an, mich zaghaft auf ein Weniger ist mehr einzulassen. Das dauerte Jahre, bis ich Weglassen ohne Trotzattcken beherrschte. ;-)
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5 Kommentare | Kommentar schreiben
1. at am 12. Oktober. 2006 um 09:04
Bitte nichts verwechseln. Calamus gibt es seit Jahren unter dem Namen Calamus SL für diverse Plattformen. Der Mac muss allerdings einen Atari ST emulieren, um Calamus SL nutzen zu können. Das neue Programm iCalamus hat mit Calamus SL jedoch kaum mehr als den Namen gemein. Beispielsweise kennt iCalamus keinen Tabellensatz, was es zum iMovie unter den DTP-Programmen macht — was wiederum das vorangestellte “i” erklärt.
In jedem Fall ist iCalamus aber ein Programm, das man ausprobieren unter weiter beobachten sollte. Mir gefällt es jedenfalls sehr.
2. Ralph am 17. Oktober. 2006 um 05:22
Danke fuer die Hinweise. :)
3. Sven K. am 26. Oktober. 2006 um 05:38
Ob mit “i” oder mit “SL” - dieselben Erinnerungen kamen auch bei mit hoch. 1990-91 setzte ich im Kölner Atelier-Theater alle Plakate und Flyer im Calamus. Weil er noch keine Bilder geschweigedenn Graustufen konnte und Scanner nur zu Mondpreisen zu haben waren wurden die Druckfahnen über Laserprinter ausgedruckt, mit Fixogum-gestützt zusammengeklebten Collagen Collagen gewürzt und via Fotokopierer vervielfältigt. So entstanden digital-analoge Copykunstwerke für die Vorstellungen einiger junger hoffnungsvoller Comedy- und Kabarett-Talente. Ich erinnere mich an Dirk Bach, Helge Schneider, Tom Gerhardt einen gewissen Harald Schmidt - sie alle traten dort allwöchentlich vor etwa hundert Leuten auf und sie alle wurden von mir mit Flyern bedacht und standen staunend im Theaterbüro, wo es nach heißem Toner und Fixogum roch wenn ich wieder mal eine Idee in Papier brutzelte. Tolle Zeiten.
4. Klaus Langner am 28. Oktober. 2006 um 14:13
Ich quäle mich als noch mit den alten rum, denn die neueren werden immer komplizierter! Bis ich da wieder reingestiegen bin, dass kann dauern!
Klaus
5. Stefan am 28. November. 2006 um 11:34
Das gute alte Calamus! Daran erinner ich mich auch noch… Das waren noch Zeiten :) Aber es hat funktioniert und damals war es wenigstens auf die Funktionen beschränkt die man wirklich braucht ;)
Gruß, Stefan