Auch nur eine Ausbeutungsmasche, der Hype um Web 2.0. Der Herr Professor Arno Rolf (der sich natürlich nicht für ein Interview mit mir ausbeuten liess ;-) hat Argumente für diese These gesammelt: Der Kunde als Gratis-Designer
Hört Euch den Kollegen ZAF an! Noch nicht verhaftet, entführt oder verstorben. Dann auf neue Taten!
Jetzt nach Jahren hat das Portrait des Zeichners endlich auch einen Platz an der Wand. Nur das Notebook ist mittlerweile flacher. Apropos flach, mancher Ball wird zudem flacher gehalten. ;-)

Verdeckte Werber und Manipulatoren auf Wikipedia hätten es nun schwerer, eine Software namens Wiki-Scanner von Virgil Griffith erlaube jedem Nutzer, “anonyme Veränderungen an Wikipedia-Artikeln IP-Adressen zuzuordnen und dabei herauszufinden, ob die Veränderungen von Rechnern bestimmter Organisationen oder Unternehmen aus getätigt wurden”. taz: Die Schönschreiber.
Na cool, das, was Manuel Bieh und Stefan Nitzsche auf Webkrauts über den Webauftritt von Schalke 04 und Borrussia Dortmund schreiben, passt recht gut zum 4:1 vom Wochenende ;-) Das Derby im Ruhrpott.
Manuela Hoffmann hat mal wieder eine nützliche Firefox-Erweiterung aufgetan, sie heißt Dust-Me Selectors und spürt ungenutzte CSS-Selektoren auf. Was da so zu Tage tritt … ;-)
Ich glaube, es war 1994 als ich mir meinen ersten Videorecorder gekauft hatte. Das war zu einer Zeit, als es auf arte noch ein großes Angebot abwechslungsreicher Filmkunst gab. Unter anderem habe ich in den Jahren darauf auch einige Filme von Ingmar Bergmann und Michelangelo Antonioni kennengelernt, die mich sehr gepackt haben. Beide sind letzten Montag gestorben. Zum Tod dieser Erforscher menschlicher Abgründe und Vergeblichkeiten gibt es im aktuellen Freitag zwei Artikel, die ihre Werke zu würdigen wissen: Glück ist keine Lösung und So viele Räume. Typisch für die Verflachung des GEZ-Programms ist, dass die Filme der beiden nicht zu einer angemessenen Zeit und in regelmäßigen Abständen gesendet werden. Lediglich zwei Antonioni-Filme im August habe ich finden können. Heute zeigt arte Die mit der Liebe spielen. Am 21.8. zeigt der SWR das Meisterwerk Blow up.
Politische Plakatkunst aus aller Welt, mehr dazu bei sum1.

Plakat von Eric Lindroth, USA
Blog einfach Blog sein lassen, das geht gut, zumal da draussen im richtigen Leben auch eine interessante Musik spielt, die weit über die virtuelle Kommunikation hinausgeht. ;-) Die, die lange Zeit ausgiebig gebloggt haben und zudem ihren Lebensunterhalt bits-und-bytes-gestützt verdienen, verstehen wohl gut, was ich meine, falls sie das reale Leben und die einfachen Dinge darin wie eine kleine Wiederentdeckung feiern könnten. Wir feierten in den Tagen mit frischen Pflaumen, vom Baum eines Freundes gepflückt, großzügig verteilt auf einem super lecker schmeckenden Pflaumenkuchen von Verena, der ruckzuck weg war. Wir feierten Entspannungsrunden in schlichten Gärten bei lauer Sommerluft mit Nachbarschaftlichkeit auf hohem Niveau, mit verwirrter junger Schwanzmeise im Schuppen, frechen Eichhörnchen in der Birke und lachenden Nachbarn drumherum. Wir spielten 31, sprich Schwimmen, mit spöttischen Kommentaren am Fliessband, hatten spassige Federballduelle und offene Gespräche über uns und die Welt. Nach notwendigen Arbeiten bleibe ich oft nicht weiter sitzen, um im Virtuellen zu bleiben, sondern jogge zum Bolzplatz und kicke mit Kleinen und Großen, Jungen und Mädchen (einer meinte einmal trocken, ich sei wie ein Kind, womit er nicht ganz unrecht hat. ;-). Mittlerweile bin ich stadtteilweit bekannt und werde unterwegs oft angesprochen, ob ich heute wieder kicken käme. In Bewegung bleiben, die Welt Welt sein lassen, ein Hoch auf das schöne kleine Leben mit vielen Begegnungen!