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Archiv: Januar 2007

Polizeihacker, Windows Vista und der ewige Trojaner

31. Januar 2007 um 01:18

Lesetipps zum Thema Schutz des eigenen Computers und das obsolet werdende Recht auf Privatsphäre: “Wenn die Polizei zum Hacker wird”, Trojaner immer und überall und wie das neue Windows Vista, das mit sage und schreibe drei “wichtigen” Updates an den Start ging, von der US-Geheimdienstbehörde National Security Agency (NSA) gründlich gecheckt wurde. Lesen und Staunen:

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Redesign des Redesigns ;-)

28. Januar 2007 um 22:36

Bevor ich mit Vorfreude “Quadrophenia” gucken gehe, möchte ich noch loswerden, dass wir uns nach der Kritik auf den Hosenboden gesetzt haben und unsere Firmensite segert.net noch einmal einem gründlichen Lifting unterzogen haben. Auch wenn ich mich von den Farben schlecht trennen konnte, die Site ist heller und freundlicher und weisser Hintergrund passt besser zu uns und unseren Arbeiten. Zudem haben wir die gute alte GIF-Animation bemüht, um dezent a little bit Bewegung ins Layout zu setzen. Die Tage geht es dann dem Flackern im Hauptmenü an den Kragen. ;-)

neues-segertnet.jpg

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Relativ anonym Surfen mit JAP

28. Januar 2007 um 15:23

Anonymity is not a crime ist das Motto der Anonymisierungs-Software JAP. Die drei Buchstaben stehen für Java Anon Proxy. Dieser Web-Anonymizer steht für verschiedene Betriebssyteme zur Verfügung. Ich habe die Software auf PC und Mac erfolgreich testen können.

jap.gif

Das Prinzip von JAP wird in der überaus gut gemachten Hilfe wie folgt beschrieben - die übrigens auch bei der im Prinzip sehr einfachen Einrichtung hilft:

Mit dem JAP ist es möglich, Webseiten unbeobachtbar aufzurufen. Das bedeutet, daß weder der angefragte Server noch ein Lauscher auf den Verbindungen mitbekommt, welcher Benutzer welche Webseite aufgerufen hat - kurz Anonymität.

JAP muss auf dem Rechner des Internetnutzers installiert werden, damit dieser unbeobachtbar und anonym im Internet surfen kann. Dies ist deshalb erforderlich, da zur Anonymisierung alle Anfragen nicht direkt an den Webserver, sondern über eine sogenannte Mix-Kaskade geschickt werden. Dies sind zwischengeschaltete Stationen, über die alle Nachrichten geleitet werden.

Da viele Benutzer gleichzeitig den Anonymisierungsdienst nutzen, werden die Internetverbindungen jedes Benutzers unter denen aller anderen Benutzer versteckt: Jeder Benutzer könnte der Urheber einer Verbindung gewesen sein. Niemand, kein Außenstehender, kein anderer Benutzer, nicht einmal der Betreiber des Anonymitätsdienstes kann herausbekommen, welche Verbindungen ein bestimmter Benutzer aufgebaut hat.

Allerdings betonen die Betreiber, dass die Software noch im Entwicklungsstadium ist und keine 100prozentige Sicherheit bieten kann. Zudem kostet die Bereitstellung der Server natürlich Geld. Als Nutzer kann man zwar einen kostenfreien Basisdienst nutzen, der das Surfen aber verlangsamt. Wer etwas bezahlen kann und möchte, der wird anonym etwas schneller unterwegs sein dürfen.

Wir haben uns für einen Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Kosten für die Nutzer entschieden: von unseren kommerziell geführten Servern werden Bandbreiten von 64 bis 128 kbit/s (ISDN-Geschwindigkeit) angeboten, die zu einem ungestörten Weberlebnis ausreichen. Für die Bereitstellung dieser Servicequalität wird eine kleine Gebühr erhoben, die für die meisten Menschen erschwinglich ist. Es gibt außerdem einen (deutlich langsameren) Basisdienst, der ohne Bezahlung genutzt werden kann.

Nach der Installation hilft ein Assistent beim Einrichten des favorisierten Browsers. Aus einer Liste wählt man sich seinen Standardbrowser aus. Unter Firefox wählt man unter “Extras” > “Einstellungen” das Icon “Erweitert”, klickt danach auf den Karteireiter “Netzwerk” und dann auf den Button “Einstellungen”. Nun kann man wie folgt eine manuelle Proxy-Konfiguration vornehmen .

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Sicher wäre es für den Power-User im Alltagsgebrauch etwas nervig, beim Umschalten zwischen Proxy und Nicht-Proxy durch die Menüs klicken zu müssen. Aber Abhilfe schafft das Mozilla-PlugIn SwitchProxy Tool von Jeremy Gillick. Damit kann man sich nicht nur weitere Proxy-Verbindungen einstellen und diese verwalten, sondern auch Umschalten zwischen “Proxy-None” und den konfigurierten Proxy-Diensten. Dazu ist in der Statusleiste des Browsers ein Menü eingetragen, das als Kontexmenü aktivert werden kann:

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Wie man das SwitchProxy Tool konfiguriert, steht übrigens auch in der Hilfe, die man jedezeit aufrufen kann. Ich würde Sie mir einmal in Ruhe durchlesen, zumal dort auch eingängig beschrieben steht, welche Vorteile und welchen Sinn das Recht auf Anonymität im Internet hat.

Bitte beachten, dass der Grad der Anonymisierung auch vom Verhalten der JAP-Betreiber abhängt. Interessant sind hier die Links des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein über das Projekt AN.ON (Anonymität.Online), welches hinter JAP steht. 2003 war das Projekt in den IT-Schlagzeilen, “als das Bundeskriminalamt den Dienst per Gerichtsbeschluss verpflichtete, alle Zugriffe auf eine einzelne IP-Adresse zu protokollieren”. In drei gerichtlichen Auseinandersetzungen ist das Vorgehen des BKA aber als rechtswidrig verurteilt worden, siehe Sicherheit-Online.net.

Es sollte klar sein, dass auch in Zukunft keine noch so gute Software das Recht auf anonymes Surfen garantieren kann. Das können nur die Nutzer selbst, indem sie für ihre Bürgerrechte eintreten und den Sicherheitstechnokraten und unghemmten Datensammlern die rote Karte zeigen.

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Nützliche Gewohnheiten eines erfolgreichen Webdesigners

26. Januar 2007 um 14:17

Andy Budd ist nicht nur erfolgreich, flexibel, freigiebig und bewußt newsgeil, er kann auch mitreissend schreiben, wie der Text 7 Habits of a Highly Successful Freelance Web Designer“ zeigt. Mitreissend gut übersetzen kann zudem Stefan Nitsche, der den Text übersetzt hat und die gute Laune des Autors sehr gut herüberbringt: Die sieben Gewohnheiten eines äußerst erfolgreichen, freiberuflichen Webdesigners. -
via pixelgraphix.

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Wohin mit Studio Dingenskirchen?

26. Januar 2007 um 03:36

Gerrit van Aaken nicht überzeugt von der Microsoft Expression Studio Dingens Website.

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Kurzer Testbericht WordPress 2.1

25. Januar 2007 um 17:26

Ich habe das lokal installierte segert.net weblog auf WordPress 2.1 aktualisiert. Wenn man es so macht, wie Perun es zusammengefasst hat, sollte das ohne Probleme funktionieren. Wichtig ist nur, dass man wirklich alle Dateien löscht, ausser die htaccess und wp-config.php, sonst hagelt es Fehlermeldungen. Ich habe sie gesehen!

Wer noch alte Templates im Gebrauch hat, sollte die Variable für die Auflistung der “Seiten/Pages” austauschen (je nach Theme aber oft in der sidebar.php zu finden), falls die Seitenlinks nicht aufgelistet werden. Die betreffende Zeile im Default-Template Kubrick:

<?php wp_list_pages('title_li=<h2>Pages</h2>' ); ?>

Von meinen installierten Plugins funktionieren Spam Karma 2.2, CJD-Spam Nuke (deutsch), Get Recent Comments, Time Zone und Umlaute im Titel bisher ohne Probleme. WordPress Database Backup habe ich noch nicht getestet.

Positiv aufgefallen ist mir beim ersten Gebrauch, dass man im Editor zwischen WYSIWYG (”Visual”) und “Code” während des Schreibens wechseln kann. Für Unentschlossene und Weblog-Einsteiger eine schöne Sache. Da das nicht standardmäßig eingestellt ist, muss man zuvor unter “Benutzer” (Users) - “Dein Profil” (Your Profil) die Checkbox Use the visual editor when writing mit einem Häkchen versehen.

wp01.gif

Allerdings bleibt die Einstellung “Code” nicht erhalten, wenn ich ein Posting zwischenspeicher, WordPress geht automatisch zum WYSIWYG-Modus zurück. Schade ist auch, dass es keine Sprungadressen mehr zur “Vorschau” und zurück zu “Bearbeiten” gibt. Wer kein Scrollfan ist, wird sie schmerzlich vermissen. ;-)

Für die nicht so versierten Blogger ist zudem erfreulich, dass das Einbinden von Bildern intuitiver möglich ist. Nach Hochladen eines Bildes kann man sofort via Radio-Buttons wählen, ob man das Bild als Thumbnail oder in Originalgröße, verlinkt oder unverlinkt in das Posting einbinden möchte, wie der folgende Screenshot zeigt:

wp02.gif

Ein Klick auf den Link “Edit” erlaubt zudem das schnelle Eintragen eines Titles und einer Beschreibung, zudem wird der Pfad des Bildes angezeigt.

Eine nette Erweiterung der Bilderverwaltung ist unter “Manage”- “Uploads” zu finden. Dort werden alle hochgeladenen Bilder im Thumbnail-Format aufgelistet. Ein Klick auf ein Thumbnail öffnet ein Dialogfeld. Dort kann man Title und Beschreibung ändern und Bilder direkt löschen. Ein Klick auf den Link “view” zeigt das Bild im Weblog eingebunden. Ich habe erwartet oder mir gewünscht, dass man direkt zum Posting käme, in dem das Bild aktuell eingebunden, dann hätte man bei Bedarf das Posting editieren können.

Für den leichteren Einsatz von WP als CMS erlaubt Version 2.1 das Einstellen einer statischen Seite (”staitic page”) als Startseite. Was allerdings die Option “Posts page” bewirkt, habe ich bisher noch nicht herausfinden können:

wp03.gif

Desweiteren wäre das Menü “Privacy” zu beachten. Dort kann man wählen, ob man Suchmaschinen-Robots blockieren oder zulassen möchte. Kann ja sein, dass man kein Interesse daran hat, dass Google oder andere Suchmaschinen die eigenen Postings indizieren.

Praktisch für Multi-User-Blogs ist, dass in der Liste der Benutzer nun auch die Anzahl der Postings von jedem Benutzer angezeigt werden. Auf die Zahl kann man klicken, um sich die eigenen Postings auflisten zu lassen.

Local läuft die Version 2.1 genauso fix wie ältere Version. In WP 2.1 scheint mir der WYSIWYG-Editor stabiler und schneller zu arbeiten. Ein echter Online-Test steht aber noch aus. Der lokale Quicktest von WordPress 2.1 hat mich aber nicht davon überzeugt, meine Weblogs auf 2.1 upzudaten. Doch unbedarfte Kunden und Freunde können davon ausgehen, dass ich ihnen mit Vorliebe die Version 2.1 installiere, wenn die DE-Edition fertig ist.

Nachtrag am 26. Januar: Liste der Neuerungen auf WordPress Deutschland - via Alp

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Abmahnfalle Business-Email

24. Januar 2007 um 19:41

Heise warnt: Geschäftsbriefe per E-Mail: Vorsicht, Abmahnfalle. Wie mache ich das als Freiberufler? Erweitere ich die Signatur oder zeige ich noch über Sehr geehrte Damen und Herren die Umsatzsteuer-ID? Vielleicht wäre der Betreff keine so dumme Zeile für die Steuernummer und die Adresse? Es bleiben doch viele Fragen offen. Der E-Anwalt wird immer dringender, so als Anwaltfilter und Anti-Abmahn-Warnung für Thunderbird und andere Clients.

Nachtrag: Laut akademie.de können sich Freiberufler als entwarnt ansehen. Guter Artikel lesen und verstehen: Jetzt wird’s ernst: Gesetzliche Formvorschriften für geschäftliche E-Mails - via Lazerte

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Wordpress 2.1

23. Januar 2007 um 11:33

Pünktlich wie die Maurer haben die Wordpressmacher Wordpress 2.1 zum Download freigegeben. Die deutschsprachige Version läßt wohl nicht lange auf sich warten.

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Otto IT unter Generalverdacht

23. Januar 2007 um 03:50

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung - “ein bundesweiter Zusammenschluss von Bürgerrechtlern, Datenschützern und Internet-Nutzern, der die Arbeit gegen die geplante Vollprotokollierung der Telekommunikation koordiniert” - informiert über Protest und Hintergrund eines Gesetzentwurfs des Bundesjustizministeriums, der eine seit Mai geltende EU-Richtlinie umsetzen soll. Die Netzeitung schreibt dazu unter dem Titel Protest gegen Datenspeicherung folgendes - die Richtlinie der EU liesse sogar eine Speicherung von bis zu 24 Monaten zu:

Telekommunikationsunternehmen wären demnach ab Herbst 2007 verpflichtet, massenhaft Kundendaten sechs Monate lang auf Vorrat zu speichern. Zur besseren Strafverfolgung soll nachvollziehbar werden, wer mit wem per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Bis spätestens 2009 soll zudem die Nutzung des Internet nachvollziehbar werden.

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Email-Kiwi

21. Januar 2007 um 18:03

Kiwi - “A next generation e-mail client, built for IMAP and Mac OS X”. Der Name allein macht neugierig und ich warte wie Markus auch auf den ersten Download. So richtig überzeugt bin ich weder von Apple Mail noch Thunderbird.

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Der neue Qualitätsjournalimus?

21. Januar 2007 um 17:16

Onno fragt: “Ist dies blinde Übernehmen von user-generated content jetzt der neue Qualitätsjournalismus bei Spiegel online?”

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Pause in Oakura

20. Januar 2007 um 14:17

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Redesign: Elastisches segert.net 2.0

19. Januar 2007 um 13:35

Kaum zu glauben, aber wahr, das Redesign unserer Agentursite segert.net ist in trockenen Tüchern, unsere alte und von Kunden doch recht oft gelobte Website ist somit in Rente gegangen. Das fluide Design hat mich eine schlaflose Nacht gekostet. Ich denke, es hat sich gelohnt, vor allem, weil nun keine Navigationslinks mehr bei Skalierung der Schrift das grafische Drumherum überlagern. Einen Nachteil sehe ich aber darin, dass die Zeilenbreite je nach Browserbreite und Monitorauflösung die Lesbarkeit des Textes erschwert, so dass ich überlege, das elastische Layout des Contentbereichs durch eines zu ersetzen, das mit Skalierung der Schriftgröße wächst. Was meint Ihr?

Wichtig an der neuen Site war uns auch, dass sich Besucher mit wenig Zeit möglichst schnell ein Bild über unsere Dienstleistungen verschaffen können. Ich denke, das ist uns gelungen, da nun nur noch sieben Klicks nötig sind. Zudem ist der Text auf ein Minimum reduziert worden, sollen doch die grafischen Beispiele die Überzeugungsarbeit leisten. ;-)

Das Flash-Showcase auf der Startseite werde ich Kürze noch überarbeiten, ich hatte am Ende nicht mehr die Geduld, auch eine Auswahl unsere Arbeiten für den Print zu zeigen. Das ist meistens auch etwas schwerer, wenn der Platz dafür recht begrenzt ist.

Nachtrag am 28. Januar: Nicht das jemand einen falschen Eindruck bekommt, es gibt ein Redesign des Redesigns. ;-)

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Der alte Winter

18. Januar 2007 um 11:10

Mich überkam heute eine melancholische Anwandlung, als ich an die Winter meiner Kindheit dachte! Die kalte, belebende Luft im Gesicht, wenn ich aus der warmen Wohnung in ein helles Licht und in den Schnee trat. Das Spiel mit dem Atem, der vor meinen Augen dampfte. Das Knarren des Schnees mitten in der Stadt und langsam fahrende Autos. Das rasante Rodeln an einem baumbehangenen Abhang, den wir Geisterbahn nannten. Gemeinsame waghalsige Mannöver zu dritt auf einem Schlitten mit Purzelbäumen endend. Das schöne Gefühl, wenn wir durchnässt und erschöpft nach Hause kamen und zufrieden ins Butterbrot bissen. Der klare und kalte Morgen, der uns am nächsten Tag wieder lockte. Die dicken Schneeflocken, die uns eine Verlängerung des weissen Winters versprachen. Die lange Zeit der Kälte, über die niemand klagte, Hauptsache die Kohlen würden reichen.

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Der Kauri-Baum und der Vater des Waldes

17. Januar 2007 um 19:41

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Der Kauri-Baum, der früher einmal einen großen Teil Neuseelands bedeckte, ist sehr beeindruckend. Vor allem der Te Matua Ngahere, der Father of the Forest im Waipoua Forest! Dieser Baum hat einen Stammumfang von über 16 Metern und soll geschätzte 2000 Jahre alt sein. Als wir davorstanden, hat es uns die Sprache verschlagen und ich wusste wieder, warum naturverbundene Völker der Natur eine Seele zusprechen. Der Kauri auf dem Foto oben gehört eher zu den jungen Vertretern dieses fast ausgestorbenen Baumes, der kerzengrade in den Himmel wächst und eine Rinde hat, von der ich nicht weiss, mit welcher Oberfläche sie vergleichbar wäre.

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Schöner Templates sichern

17. Januar 2007 um 19:09

Schöne Anleitung von Manuela Hoffmann, die beschreibt, wie man auf dem Mac ein Server-Backup mit Automator und dem FTP-Client Transmit macht, um Templates automatisiert zu sichern, die man direkt auf dem Server bearbeitet hatte.

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Firefox-Mann ;)

16. Januar 2007 um 12:15

Da bin ich doch gestern vom Chef meiner Lieblingskneipe Drübbelken mit “Du bist doch auch der Firefox-Mann” begrüßt worden, als er sich an meine DJ-Sampler erinnerte. Sein Kollege für Computerprobleme hatte ihm die Anleitung empfohlen. Der Kollege kam dann später auch an die Theke und erzählte, dass er das Tutorial für Einsteiger immer parat habe. Unterhaltsamer konnte der Montagabend dann nicht sein.

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Schöne neue Welt der Überwachung

15. Januar 2007 um 14:03

Der Flash-Film PANOPTI.COM - Die schöne neue Welt der Überwachung von Johannes Widmer ist eine inhaltlich wie visuell hervorragende Arbeit, die zeigt, wohin die Haltung des Ich habe nichts zu verbergen hinführen kann - via Phlow.

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Leben ohne Internet

15. Januar 2007 um 10:52

Schalte Deinen Computer aus und schalte Dein Leben an!, schreibt sum1 und meint, dass die Kommunikationstechniken des Internets nicht vor Entfremdung schützen, auch wenn man denkt, man sei durch Weblogs und Foren weniger einsam oder Teil einer Community.

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Last Station Christchurch

14. Januar 2007 um 13:43

Viel Zeit hatten wir nicht mehr in Christchurch und der in Reisebüchern beworbene Teil der Innenstadt hat mich auch nicht sehr begeistert. Aber etwas ausserhalb der Touristenmeile wurde es dann fotografisch interessanter.

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The Real Jatz Dancefloor Party

14. Januar 2007 um 12:48

Im Juni letzten Jahres bekam ich nach gut 9 Jahren DJ-Tätigkeit im FZW die Kündigung. Höhere Umstände, der kleine Clubraum “Bowlbox” stand nicht mehr zur Verfügung. Vor kurzen nun bekam ich eine Einladung von Uwe Meyer, das “bewährte JATZ-DJ-TEAM” (Uwe Meyer, Ralph Segert und Ralf Hölz) wiederauferstehen zu lassen, um im FZW echten Rare Groove aufzulegen.

Das Jatz war ein traditionsreicher Jazz-Club an der Möllerbrücke in Dortmund, das schliessen musste. Ich hatte dort mein erstes erfolgreiches DJ-Erlebnis, Tanz in den Mai 1995. Das Jatz lag im Keller und war wie ein Schlauch, der sich nach einer recht langen Theke zu einer kleinen Tanzfläche öffnete. Daneben dann ein Podium mit Klavier und hohen Tischen, hinter denen der DJ stand. Ich nervte den Vertreter des Wirts ein paar Wochen mit immer neuen Demotapes, bis der Chef und seine rechte Hand Charly sich auf einen Deal einließen. Ich sollte es 2 Stunden versuchen, dann würde Charly übernehmen. Charly machte oft die Theke und legte auch manchmal auf, ihm und seiner Jazzbegeisterung hatte ich den Einstieg zu verdanken. Er lieferte sich manchmal mit einigen Stammgästen, die über die große Zeit des Jazz fachsimpelten, von Spott geprägte und mit lakonischen Sprüchen durchsetze Dispute. Er gehörte zum Inventar des Jatz und war aus dem Dortmunder Nachtleben nicht wegzudenken. Er hatte sich also eingesetzt für mich und ich war glücklich. Bis zu dem Zeitpunkt, als ich gegen 22 Uhr den Laden betrat. Es war rappelvoll, ich kam kaum durch mit meinen beiden Koffern und ich hatte die erste Sekunde wirklich Schiss, meine Coolness zu verlieren und unverichteter Dinge das Weite zu suchen. Aber die Lust war stärker.

Zudem trieb mich die Überzeugung, dass ich jede Menge genialer Mucke zu bieten hätte und schliesslich war ich bis dahin bereits einige Mal in diverse kalte Gewässer gesprungen. Ich fing an mit funkigem Acid-Jazz und beim zweiten Song war die Tanzfläche voll. Bis 5 Uhr morgens brummte es und der Wirt machte gegen 6 noch Freudensprünge auf der Tanzfläche. Ich war sein neuer Held (naja, für 1 Jahr ;-), denn der Umsatz stimmte. Ich bekam 150 oder 200 Mark für diesen Abend, bei dem ich mir um populäre Songs und Hörgewohnheiten keine Sorgen machen musste und war happy, als ich mit der Gewissheit nach Bochum zurückfuhr, dass der Clubabend am Samstag mir gehörte. Später dann übernahmen dann Uwe und danach Ralf Hölz den Abend und begeisterten tanzwütige Liebhaber von Jazz, Soul, Funk, Acid, Northern Soul und was weiss ich noch welche Richtungen.

Wie dem auch sei, ich werde in Kürze meine DJ-Koffer neu packen und freue mich auf den ersten Termin am 16. Februar 2007, an dem Uwe auflegt. Beginn: 23:00 nach dem Konzert der Mardi Gras.BB. Eintritt: 4 Euro (für Konzertbesucher Eintritt frei). Mein erster Termin zusammen mit Ralf Hölz ist dann am 24. März, am 28. April schmeisse ich den Abend und am 26. Mai der Ralf. Wenn der Abend “The Real Jatz Dancefloor Party” gut anläuft, wird er im Sommer wohl jeden Samstag laufen. Hoffen wir das Beste!

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Die Zeit rennt, der Kopf pennt

14. Januar 2007 um 12:13

Ich wusste gar nicht, dass ich mal ein Interview in der taz stehen hatte. Wahrscheinlich vergessen, ist ja jetzt auch bald 10 Jahre her.

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Über “Schwerkraftgesetze des Internetz”

14. Januar 2007 um 12:10

Jetzt erst entdeckt, Schande über mein Bloghaupt: Wie geht man um mit dem PR-GAU per Blogeintrag? fragt Oliver Schwarz und gibt in der Online-Kritik stehenden Firmen mit ironischem Unterton einige wohlmeinende Hinweise. Unterhaltsam.

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Gegen Online-Durchsuchungen vors BVerfG

13. Januar 2007 um 12:42

Bettina Winsemann (Alias Twister), Mitbegründerin des Projekts Stop1984, bereitet eine Klage gegen das Land Nordrhein Westfalen vor dem Bundesverfassungsgericht vor. Es geht um die Online-Durchsuchungen des Verfassungsschutzes, ich berichtete unter Die schwarze Zukunft der Privatsphäre. Im einem taz-Interview berichtet die streitbare Aktivistin über ihre Beweggründe. Die Fragen und Antworten legen nahe, dass es nur wenig kritisches Bürgerbewusstsein gegenüber dem Schutz der Privatsphäre gibt, über die Gründe läßt sich nachdenken. “Der Staat liest mein Tagebuch” - Bitte weitersagen.

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Falsch gesetzter Bindestrich: Abmahnung

13. Januar 2007 um 11:59

Don Dahlmann bietet abgemahnten Weblogs und am Thema Interessierten eine Anlaufstelle mit dem schlichten Namen Abmahnung. Gefunden in Holgers Blog unter Abmahnpoker. Dort auch der Hinweis, dass Media-Märkte gegen Online-Shops zu Felde ziehen. Für was man alles abgemahnt werden kann, zeigt ein Zitat aus einem Heise-Artikel:

In einem der Fälle richte sich das Vorgehen gegen Comtech, weil die ein Produkt als “vielfachen Testsieger” beworben haben sollen, ohne die exakte Ausgabe des Testheftes anzugeben. Bei anderen seien keine exakten Versandkosten genannt worden …. Erwähnt wird auch ein Händler, der einen zweiten Laden in der Nähe eines Mediamarktes eröffnet habe. Er bekam Ärger wegen eines falsch gesetzten Bindestriches im Anzeigentext zu einem Siemens-Telefon — Streitwert 51000 Euro.

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Mehr oder weniger aussem Bauch heraus

10. Januar 2007 um 10:15

Neu im Weblog von Mit Firefox per Du das Videotutorial Die Erweiterung “NoScript”.

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Karekare Beach

8. Januar 2007 um 21:31

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Für Verena war der Karekare Beach eines ihrer Highlights in Neuseeland. Der große schwarze Strand, begrenzt durch steile Abhänge und Urwald, aus dem nie gehörte Vogelstimmen kamen, hat mich auch beeindruckt. Kein Wunder, dass Jane Campion dort ihren Film Das Piano drehte.

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Holzskupltur. Wir lagen sogar davor und beteten die Szenerie mit der Kamera an.

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Das tote Holz im Meergewand scheint gut gerüstet gegen Wind und Wasser, hat es doch seinen Platz behaupten können.

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Auch wenn das hier nicht so aussieht: Die Sonne war noch gar nicht lange draussen, da waren Teile des Strandes bereits so heiß, dass wir nicht mehr stehen konnten und schnell Richtung Wasser liefen.

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2109 Kommentare?

8. Januar 2007 um 20:53

Seltsames Sache da in meiner Archivliste. Die Menge der Kommentare hinter den Einträgen stimmt hinten und vorne nicht. Zählt WordPress den ganzen abgewehrten Spamdreck mit oder ist das Template noch von Anno Tuck?

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Satirefreiheit mit dem ZDF

5. Januar 2007 um 23:14

Andreas Skowronek ist verägert und titelt ZDF mahnt ab und alles quatscht über Saft …. Die Pressemitteilung zum Abmahnfall, Streitwert schlappe 100.000 Euro: ZDF mahnt Satireseite ab. Ich kann da nur fleissiges Weiterbloggensagen empfehlen.

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Weblog rund ums digitale Bild

5. Januar 2007 um 22:27

Gerade entdeckt: Rund ums digitale Bild - Infos nicht nur zur Bildverwaltung

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Mit Firefox per Du - Version 2

5. Januar 2007 um 17:34

Nun ist es geschafft, die Anleitung Mit Firefox per Du ist gründlich überarbeitet worden und bietet zudem 2 Videotutorials. Weitere folgen im Weblog zur Anleitung, in dem Einsteiger ihre Fragen stellen können. Im neuen Weblog habe ich auch ein paar Worte über das Update verloren. Verlinkt es zu Hauf! Thanx!

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Wie Websites sich wandeln

2. Januar 2007 um 12:25

Auf tzw.biz waren eine Zeit sehr gute Texte über das Bloggen gelistet, vorgestellt zum Beispiel in dem Weblog-Artikel Texte über Weblogs. Ich hatte in meiner “Anstiftung zum Weblog” die Texte “Ein Weblog schreiben” von Peter Praschl und “Und wer waren alle?” von Stephan Herzceg verlinkt. Seit tzw.biz aber eine reine kommerzielle Linkfarm ist, die nicht einmal ein Impressum hat, sind die Texte auch nicht mehr im Web zu finden, was ich schade finde. Bleibt einem nur, die nun falschen Verweise zu löschen.

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Bottombar

Firefox 3
Ausführliche Anleitung für Firefox-Einsteiger

Musikgestaltung
Nu Jazz, Bar Jazz und Lounge für Club und Event