Beiträge zum Thema "Content Management System"

Sicherheit für Kunden: Leitfaden für WordPress

13.09.2011 um 10:08 | Kommentare: 0

Für Einsteiger in ein Content Management System (CMS) und ambitionierte Website-Betreiber hat WordPress einige Vorteile: Neben der geringen Lernkurve sind es die zahlreichen Plugins, die diese Weblog-Software so verlockend machen. Leider ergeben sich daraus auch Nachteile, die manchem Wordpress-Nutzer erst dann bewusst werden, wenn es zu spät ist.

Deshalb gebe ich meinen Kunden, die WordPress einsetzen wollen, einen Leitfaden mit. Der zeigt ihnen, auf was sie bei WordPress achten sollten und was für Aufgaben auf sie zukommen, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt (weiterführende Links am Ende des Artikels).

Ich unterscheide zwei Gruppen von WordPress-Nutzern. Die erste benutzt zum ersten Mal ein Content Manegement System und möchte lediglich in unregelmäßigen Abständen neue Inhalte einbinden. Die zweite Gruppe gehört den experimentierfreudigen, ambitionierten Nutzern an, die mit ihren Weblogs und Projekten intensiv Kontakte, Kunden und Austausch suchen, aber die Templates nicht selbst erstellt haben. 

Der Gelegenheitsnutzer

Die Gruppe der gelegentlichen Nutzer macht sich in der Regel keine Gedanken über Updates der Weblog-Software. Entsprechend kommt es vor, dass eine WordPress-Installation über Monate ja Jahre nicht aktualisiert wurde. Im schlechtesten Fall wird dieses alte WordPress ein Opfer von Kriminellen und der Schreck ist groß, wenn Google vor dieser Site warnt und die Inhalte aus dem Index verschwinden läßt. In diesem Zusammenhang gebe ich dem Kunden folgende Hinweise:

  1. Prüfen Sie regelmäßig im Administrationsbereich (Backend) von WordPress, ob es Aktualisierungen gibt.
  2. Da es sich nicht selten um Sicherheits-Updates handelt, sollten diese Aktualisierungen zeitnah mit der Automatik-Funktion von WordPress installiert werden. Dazu ist ein FTP-Login mit einem Benutzernamen und Passwort erforderlich.
  3. Das FTP-Login sollte ein Passwort mit mindestens 12 Zeichen haben.
  4. Bevor ein automatisches Update gemacht wird, sollten in jedem Fall vorher folgende Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden: - Die Datenbank sichern - Alle Plugins deaktivieren
  5. Nach der erfolgreichen Aktualisierung: Jedes Plugin einzeln aktivieren, um zu prüfen, ob es noch funktioniert. Wenn es Probleme gibt, auch die murrenden Plugins aktualisieren.
  6. Vor allem aus Punkt 4 darf geschlossen werden, daß Folgekosten auf den Betreiber zukommen, wenn er mit diesen Maßnahmen überfordert ist. In diesem Fall sollte ein externer Dienstleister die Aufgabe übernehmen. Der zeitliche und damit finanzielle Aufwand hält sich Grenzen, da ein automatisches Update in einigen Minuten realisiert ist, selbst wenn nach dem Update einige Plugins aktualisiert werden müssten.
  7. Es ist ratsam, nur notwendige Plugins zu installieren. Eine einfache Website kommt je nach Ansprüchen mit fünf bis zehn Plugins aus.
  8. Bei größeren Versionsprüngen wäre zu prüfen, ob sich die Serveranforderungen von WordPress geändert haben. Ist eine höhere PHP oder MySQL-Version nötig und bietet diese mein Server? Zudem schadet es nicht, einige Tage zu warten, bis man ein größeres Update installiert, um zu schauen, ob in Weblogs und Foren über Update-Probleme oder Komplikationen berichtet werden.

Der ambitionierte Nutzer

Beim ambitionierten Blogger dürfen wir nicht selten von Experimentierfreude und einem hohen Bedarf an Plugins ausgehen. Videos und Audiofiles wollen integriert und Bildergalerien leicht erstellt werden. Alle möglichen Daten für die Webpromotion und die sozialen Netzwerke wollen verknüpft und Suchmaschinenoptimierung betrieben werden.

So kommen schnell eine Menge an Zusatzprogrammen zum Einsatz. Diese erhöhen nicht nur das Sicherheitsrisiko - da Plugins Schadcode enthalten können -, sondern blähen zudem nicht selten die Datenbank auf. Manche Website wird so recht behäbig und ein höherer Versionssprung von WordPress kann zu Problemen führen.

So konnte ein Kunde partout keine Kategorien- und Tagseiten mehr aufrufen, obwohl alle Plugins deaktiviert waren und die neueste WordPress-Version installiert war. Am Ende blieb nur eine saubere Neuinstallation mit Portierung der Inhalte sowie die Neueinrichtung aller noch wichtigen Plugins. Um die achtzig Prozent der Datenbanktabellen waren danach überflüssig geworden!

Um sich als ambitionierter Wordpress-Nutzer vor bösen Überraschungen zu schützen, beachtet man schlicht folgende Regeln:

  1. Die Sorgfalt fängt bei der Erstellung der Datenbanken an. Mehrere MySQL-Datenbanken sind selbst in kleinen Webhosting-Paketen enthalten. Zur leichteren Sicherung und besseren Trennung sollte jede WordPress-Installation eine eigene Datenbank bekommen. Bei der Erstellung der Datenbank ein sicheres Passwort mit mindestens 12 Stellen verwenden und dafür sorgen, dass man alle relevanten Daten wie Datenbankname, Datenbankuser, Datenbankpasswort sowie den internen Serverpfad und Host parat hat. Braucht man einmal professionelle Hilfe, so helfen diese Daten bei der schnellen Umsetzung. Diese sensiblen Daten lassen sich in Passwortmanagern wie KeePass und Roboform sammeln und verschlüssselt aufbewahren.
  2. Die gleiche Sorgfalt wie bei der Einrichtung einer Datenbank gelten für das FTP- und das phpMyAdmin-Login: Sichere Passwörter mit mindestens 12 Stellen wählen.
  3. Während der Installation von WordPress einen unüblichen Benutzernamen und ein kompliziertes Passwort wählen und beides in einer passwortgeschützten Datei aufbewahren. Das gilt auch für weitere Benutzer wie Gastautoren ohne Administrationsrechte.
  4. Desweiteren zeitnah die kleineren WordPress-Updates installieren und trotzdem grundsätzlich immer zuvor die Datenbank sichern und alle Plugins deaktivieren. Das sind nur ein paar Mausklicks. Eine doppelte Sicherung der Datenbank kann wie folgt nicht schaden: 1. über Wordpress: “Werkzeuge” > “Backup”. 2. mit Hilfe von phpMyAdmin. Dieses Hilfswerkzeug haben die meisten Webhoster zur Verwaltung von MySQL-Datenbanken installiert. Dort gibt es eine Exportfunktion für die Datenbanktabellen (siehe den Link zur Anleitung unten).
  5. Sorgfalt bei der Plugin-Installation: Nicht sofort das erstbeste installieren. Zuvor nach weiteren Informationen im Netz suchen, Usermeinungen einholen. Plugins vergleichen. Ist dann eine Entscheidung getroffen, darauf achten, das Plugin von der offziellen Wordpress-Plugin-Site zu beziehen.

Ein unterschätztes Problem sind verwaiste Wordpress-Blogs. Man vergisst ein altes Projekt und im Laufe der Zeit wird die Datenbank aufgebläht durch zahlreiche Spam-Kommentare. Eventuell ist die Site auch durch ein Sicherheitsloch gehackt worden und verbreitet Schadsoftware. Um dem zu begegnen, sind auch die alten Projekte auf dem aktuellen Softwarestand zu halten oder in statische Seiten umzuwandeln. Leider gibt es keine Wordpress-Software dafür, die letzteres automatisch machen würden.

Natürlich gibt es auf technischer Seite noch eine Menge Möglichkeiten sein WordPress sicherer zu machen als es ist. Das zeigt Vladimir Simovic in seinem Artikel So sichern Sie die Blog-Maschine ab. Darauf kann man den Webdesigner, der das WordPress schön macht und die Templates anpasst, durchaus festnageln. ;-)

Der Artikel als PDF: Zur Sicherheit: Leitfaden für WordPress-Kunden

Links

 

ExpressionEngine 2.0 Public Beta

03.12.2009 um 20:09 | Kommentare: 0

Wie meldete heute das Blog von ExpressionEngine erfreut: ExpressionEngine 2.0 Public Beta, Now Live! Und alle ExpressionEngine-Fans freuen sich mit, denn dieser Versionssprung des genialen Content Management Systems wurde lange und sehnsüchtig erwartet und genauso lange angekündigt. Nun können sich alle Interessierten an einer Public Beta des CMS, die 30 Tage freigeschaltet bleibt, versuchen. Die zahlreichen Neuerungen fasst die folgende Site zusammen: Welcome to the ExpressionEngine 2.0 Public Beta Program!.

ExpressionEngine: Argumente für Entscheider

15.07.2009 um 14:22 | Kommentare: 15

Der folgende Text spricht Entscheider an, die ein großes oder mehrere Webprojekte mit einem äusserst flexiblen, sehr sicherem und zugleich preisgünstigen Content Management System (in der Folge CMS) verwalten und pflegen wollen. Dazu möchte ich allgemeinverständlich und ohne technisches Kauderwelsch die Vorteile der Software ExpressionEngine auf den Punkt bringen.

Für die kostenpflichtigen Vollversionen von ExpressioEngine gibt es 2 Lizenzen. Die Lizenz für nicht-kommerzielle Sites kostet 149,95 Dollar, die Lizenz für kommerzielle Projekte beträgt 299,95 Dollar. Die Lizenzen sind zeitlich unbegrenzt gültig und berechtigen zudem ein Jahr lang zu kostenfreien Updates. Eine Verlängerung der Update-Option kosten 49 Dollar im Jahr. Ein Vergleich der Lizenzen zeigt die Seite Pricing. Weiterführende Links:

Das Modul Bilder-Galerie in ExpressionEngine

20.06.2009 um 19:07 | Kommentare: 0

In den lizenzpflichtigen Versionen von ExpressionEngine ist ein Modul namens “Bilder-Galerie” enthalten. Das kann als vollwertiges Photoblog oder für Bilderarchive jeder Art eingesetzt werden. Ich habe es als Unterprojekt für unser ServiceBlog im Einsatz, um ausgewählte Serien von S/W-Fotos zu zeigen.

Menschen mit vielen Fotos werden sich über die Stapelverarbeitung freuen. Man lege seine Bilder nummeriert in ein - in den Einstellungen angegebenen - Verzeichnis. Zuvor bestimmt man Breite und Höhe der zu generierenden Thumbnails und bei Bedarf auch die Maße für mittelgroße Bilder. Danach startet man im Bereich “Stapel-Einträge” die Verarbeitung. Dabei wird jedes Bild in der Reihenfolge der Nummerierung (im Dateinamen einfach 01, 02 usw. eingeben) angezeigt, um den Titel anzupassen, eine Bildlegende zu formulieren oder zuvor selbstdefinierte Felder auszufüllen. So lassen sich in sehr kurzer Zeit komfortabel zahlreiche Fotoserien veröffentlichen.

Für unbedarfte User, die ihre Fotos direkt von der Digitalkamera auf den Server laden – Serverspace gibt es ja heutzutage nicht zu knapp, bietet das Modul “Bilder-Galerie” eine Bildbearbeitung namens “Toolbox”. Damit können große Fotos kleiner skaliert und sogar unter verschiedenen Seitenverhältnissen beschnitten werden. Auch Drehen lassen sich die Bilder nachträglich, falls welche auf dem Kopf stünden. ;) Zuguterletzt gibt man den Grad der Komprimierung an, um die Dateigröße zu variieren und schickt das Bild durch die Toolbox. Sie arbeitet, ohne zu murren. Es können wahlweise bereits veröffentlichte Bilder und die, die im Verzeichnis für die Stapelverabreitung liegen, bearbeitet werden.

image

Das mächtige Modul erlaubt indessen nicht nur die Verwaltung von zahlreichen Serien innerhalb einer Bildergalerie (Serien werden über Kategorien angelegt und verwaltet), die mit Hilfe der Templateverwaltung frei gestaltet werden kann. Es können auch mehrere Bildergalerien erstellt werden, so als würde man mehrere Weblogs betreiben. Das hat den Vorteil, dass man die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten für neue Galerien individuell anpassen kann. Sei es, um eine andere URL zu benutzen und kleinere Vorschaubilder zu definieren, sei es, um zusätzliche Felder zu bestimmen (z.B. für Tags oder SEO-Anforderungen) oder um ein komplett anderes Layout einzusetzen.

Für Fotoblogger ist zudem die Kommentarfunktion interessant, die auch abgestellt und mit Spamschutz via Captcha eingesetzt werden kann. Auch navigationstechnisch läßt das Modul kaum Wünsche offen. Die Fotoserien können auf einer Startseite mit Kurzbeschreibung und Anzahl der Bilder und Besucher gelistet werden. Für die Startseiten der Serien können die Anzahl der Reihen und Spalten für die Thumbnails frei gewählt werden. Zudem werden auf Wunsch die Thumbnails einer großen Bilderserie auf mehrere Seiten verteilt. In der Großansicht ist die Navigation von Bild zu Bild durch Vor- und Zurück-Links oder durch einen Klick auf das Bild möglich. Für eine verschacheltete Anordnung von Serien mit Unterserien steht eine Brotkrumennavigation zur Verfügung, auch können die Serien über ein Drop Down Menü direkt aufgerufen werden.

Fazit: Ein klasse Modul ganz im Stil der hohen Flexiblilität, die ExpressionEngine auszeichnet. Als ambitionierter Privatblogger mit Fotobergen, die sehnsüchtig auf die Präsentation in einer Webgalerie warten ;), lohnt sich eine Investition von 99 Dollar für die Lizenz “Personal” durchaus. Für Firmen wäre die “Bilder-Galerie” eine ernstzunehmende Option für den Aufbau eines Katalogs innerhalb eines hochflexiblen Content Management Systems.

CMS Made Simple im Schnelldurchgang

12.05.2009 um 13:38 | Kommentare: 3

Wie ich kürzlich berichtete, habe ich mich für ein Redesign auf einen autodidaktischen Crashkurs für das Content Management System CMS Made Simple eingelassen. Über meine Erfahrungen mit dieser Open Source Software berichte ich folgend.

Anfänglich fand ich keinen Weg, meinen CSS-Code (ohne Hacks) für die Navigation zu integrieren. Nach nervenaufreibenden Versuchen beschloß ich, mich Schritt für Schritt in eines der integrierten Menülayouts einzuarbeiten und die Strukturierung des CSS zu durchblicken. Als diese Hürde überwunden war, ging die weitere Layoutanpassung schnell voran. Ein integrierter MenüManager hilft dabei, die im CMS enthaltenen Navigationen als valide Templates zu verwalten und individuell anzupassen. Viele Anforderungen an Navigationen für kleine bis umfangreiche Websites lassen sich damit abdecken. Aber Vorsicht, in diesen Templates herrscht SMARTY und die CSS-Anweisungen sind darin eine unscheinbare Minderheit. ;-)

Schnell habe ich beim weiteren Ausprobieren komfortable Dinge entdeckt: Nutze Globale Inhaltsblöcke! Erstelle im Editor einen HTML-Footer mit Inhalt und speichere ihn als “globalen Inhaltsblock” ab. Lösche dann den Footer in Deinem Template und setze stattdessen einen Tag wie {global_content name=’footer’}.

Solche CMSms-Tags lassen sich als Platzhalter für viele Seitenelemente einsetzen: Für die Metatags, die Navigation, Stylesheets, Brotkrumennavi, für den Link zu einer druckfreundlichen Seite (die via CSS individuell angepasst werden kann) und viele mehr. Diese Tags muss man sich nicht im Netz zusammensuchen. Sie sind innerhalb des CMS aufgelistet und mit ihren Optionen erklärt. Wer ahnt, was möglich ist, wenn man das Prinzip „Tag“ ausreizt? ;-)

CMS Made Simple

Wer mehrere Layouts innerhalb einer Installation verwalten will, wird sich sicher über den integrierten ThemeManager freuen. Erstelle via Copy and Paste ein neues Template, weise dem Template ein zuvor erstelltes Stylesheet zu und exportiere danach das Layout mit Hilfe des ThemeManagers, um es in eine andere mit CMSms verwaltete Site zu importieren. Das zeigt eindrucksvoll, dass ein aktueller Reizbegriff wie „Manager“ durchaus positive Assoziationen wecken kann. ;-)

Templates

Erfreulich – sowohl für den Webdesigner wie auch für den Kunden – ist der leistungsstarke Editor namens TinyMCE, der im WYSIWYG-Modus zur Höchstform aufläuft, das heißt zuverlässig arbeitet. Mit ein paar Klicks kann sich der Kunde auch unterschiedliche Layouts für Unterseiten anlegen, wie die Seite Termine recht gut zeigt. Pfiffig ist auch, dass die internen Links aus einem Drop Down Menu gewählt werden können. Auch zahlreiche Sonderzeichen lassen sich via Klick einfügen. Beschränkt der Admin die Rechte des Nutzers auf den – frei konfigurierbaren – Editormodus, liegt der intuitiven Aneignung der Website-Pflege kaum ein Stein im Weg.

Der Editor von CMS Made Simple

Ob ich den Editor für die Inhalte einsetze oder als Gestalter das CSS und (X)HTML bearbeite, beide Arbeiten haben eine Kleinigkeit gemeinsam: Beim „Zwischenspeichern“ von Templates oder Inhalten bleibt der Editor dort, wo zuletzt die Schreibmarke stand. Nervtötendes Scrollen – vor allen, wenn die Seiten lang sind – fällt also weg.

Ein Bug des Editors trübt die Freude beträchtlich. Das wird beim Einfügen von Bildern aus der “Bildverwaltung” deutlich: Es fehlt oft das Icon für “Durchsuchen”, so dass der Pfad für ein Bild per Hand eingetragen werden muss (wer hat solche Pfade im Kopf?). Mit etwas Vorbereitung und Copy and Paste ginge das „Bild einfügen“ auch, würde aber für weniger ambitionierte Anwender ein großes Hindernis sein. Vielleicht gibt es aber in der vor kurzem erschienenen Version 1.5.4 (das ich noch nicht installiert habe) eine Bereinigung des Fehlers.

Noch ein Wort zum WYSIWYG-Editor TinyMCE: Der Admin kann ihn für seine Schützlinge konfigurieren. So läßt sich z.B. eine Werkzeugleiste freischalten, die das Einbinden von Tabellen für den Content erlaubt.

Website-Pflegende, die häufig neue Seiten anlegen, werden sich freuen, wenn Ihnen der Admin sinnvolle “Seitenvorgaben” eingestellt hat, die in jeder neuen Seite standardmässig ausgegeben werden. Das können Metatags und Layoutelemente oder diverse Optionen sein, so z.B. ob die Seite in den seiteninternen Suchergebnissen (yep, eine leicht zu aktivierende Suche gibt es auch) erscheinen oder im Menü angezeigt werden darf.

Seiten in CMS Made Simple

Wird eine neue Seite erstellt, läßt sie sich individuell und suchmaschinenfreundlich einrichten. Trage „Seitenspezifische Meta-Daten“ ein, bestimme ein „Titel-Attribut“ und lege eine Ziffer für den „Tab-Index“ fest, bestimme den Eigentümer der Seite und überlege Dir einen passenden “Seiten-Alias” für suchmaschinenfreundliche, sprechende URLs. Ich habe längst nicht alle Einstellungen ausprobiert. Hier gilt: Nicht kleckern, experimentieren!

Ich habe das oben vorgestellte Redesign im Großen und Ganzen local erstellt und war gespannt, ob die Übertragung auf den Server der Kundin so problemlos funktionieren würde, wie es der Support beschreibt. Und in der Tat, wer sich an die Vorgehensweise hält, die Serverpfade etc. kennt und ein wenig mit PHPMyAdmin zurechtkommt, wird mit der Übertragung keine Probleme haben.

Zuguterletzt war ich gespannt, ob CMS Made Simple auch valides (X)HTML und CSS ausgeben würde. Nach einigen seltsamen Fehlern, die der Editor TinyMCE erzeugt hat (wahrscheinlich durch das Copy and Paste beim Inhalte einpflegen) gaben die Validatoren grünes Licht. ;-)

Fazit: CMS Made Simple eignet sich sehr gut für kleine bis mittelgroße Websites, die unabhängig von einem Webdesigner gepflegt und über mehrere Menüebenen erweitert werden können. Die Lernkurve für den Kunden ist recht niedrig, so dass aufwendige Schulungen wegfallen. Ein paar Lernvideos oder Support via Telefon würden reichen, wenn sich der Anwender nicht wie ein mittelprächtiger DAU anstellt. Ambitionierte Anwender wären in der Lage, auch unterschiedliche Layouts für verschiedene Inhalte einzupflegen. Zudem gibt es auch einen deutschsprachigen Supportbereich und das Forum der Community. Fragende sind dort sicher willkommen und Helfende erst recht.


Zum Seitenanfang

Tags:  Android CMS CMS Made Simple Content Management System CSS ExpressionEngine Galaxy Redesign Sicherheit Suchmaschinenoptimierung Tag-Cloud Tagging User Interface Webdesign WordPress